Kategorie: Thailand


Phuket & Koh Phi Phi – Thailand

Am Mittwoch morgen den 17.11 ging es mit meinem Schatz nach Phuket. Wir wollten die Insel erkunden und dann am Donnerstag mit einer Fähre nach Koh Phi Phi fahren und dort bis Samstag 20.11 verweilen.

Vor dem Abflug nach Phuket am Changi Airport

Vor dem Abflug nach Phuket am Changi Airport

Nach der Ankunft nahmen wir uns ein Taxi vom Flughafen nach Phuket Town. Hier befindet sich die Anlegestelle für die Fähren von und nach Koh Phi Phi. Wir wollten hier übernachten, so dass wir am nächsten morgen das Risiko von Verkehr und anderen Unbekannten minimieren konnten. Die Fahrt vom Flughafen nach Phuket Town dauert ca. 40 Minuten und geht einmal quer über die Insel. Man bekommt daher schon mal viel zu sehen.

In Phuket Town angekommen quartierten wir uns dann in einem gar nicht so schlechten Hotel für eine Nacht ein (500 Baht). Danach liehen wir uns direkt einen Roller. Der Rollerverleih befand sich 2 Minuten zu Fuß um die Ecke vom Hotel.

Im Hotel nach der Ankuft

Im Hotel nach der Ankuft

Rollerverleih

Kurz vor Abfahrt

Dann ging es los in Richtung Süden der Insel. Zunächst aber waren wir hungrig und hielten daher auf dem Weg in Richtung Chalong und Chalong Beach bei einem Restaurant an der Straße an. Die Auswahl war hier nicht allzu groß und wir entschieden uns für Reis mit grünem Curry und Chicken. Naja, was soll man sagen: Das Essen war so scharf, dass Kathrin es so gut wie gar nicht essen konnte und ich es mir unter höllischen Schmerzen reigezwungen habe.

Strassenrestaurant Phuket

Thai-scharf

Dann ging es weiter nach Chalong und Chalong Beach.

Chalong Beach

Chalong Beach

Chalong Beach

Chalong Beach

Chalong Beach

Chalong Beach

und dann bis an die Südspitze bei Rawai und Rawai Beach.

Rawai Beach

Rawai Beach

Im Süden gab es dann einen schönen Aussichtspunkt und man konnte einen Berg ein Stueck weit herunter laufen bis an die Spitze. Der Weg sah von oben gar nicht so schlimm aus, war aber in Wirklichkeit auch Thai-scharf. Hieraus ergab sich aus der Retrospektive dann eine lustige Geschichte. Da ich neben dem Rucksack, Kamera und Landkarte noch den Helm hatte und der Weg zwischen Büschen auf unbefestigtem Boden entlang ging, entschied ich mich den Helm aufzusetzen. Das hatte den Vorteil, dass ich zumindest eine Hand frei hatte und im Falle eines Sturzes wenigstens einen Helm auf hätte. Dazu kam, das es unerträglich heiß war! Als wir an der Spitze ankamen machten wir dann wie immer Fotos. Die Kulisse war insbesondere schön. Als wir uns jedoch im Nachhinein die Fotos anschauten sehe ich aus wie ein 13-Jähriger, der sich verlaufen hatte. Ich weiß gar nicht mehr ob wir uns 15 oder 20 Minuten vor Lachen nicht mehr einbekommen haben. Die Fotos wurden somit legendär und ich habe sie, obwohl ich auch andere habe, spaßeshalber im Blog mal selektiv hochgeladen.

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Danach ging es weiter in Richtung Norden. Zunächst kamen wir nach Kata Beach, Karon Beach und großen bekannteren Strand: Patong Beach.

Blick auf Kata, Karon und Patong Beach

Blick auf Kata, Karon und Patong Beach

Am Karon Beach

Am Karon Beach

Am Karon Beach

Am Karon Beach

Blick auf Patong Beach

Blick auf Patong Beach

Irgendwo 10 Minuten Fahrt von Patong Beach entfernt

Irgendwo 10 Minuten Fahrt von Patong Beach entfernt

...mit Helm

...mit Helm

Ab hier wollte Kathrin dann mal Rollerfahren und ich habe sie fahren lassen und ein wenig mit meiner Kamera herumgespielt. Da es gerade etwas bewölkt war und durch den Fahrtwind doch recht kühl war, bekam sie Gänsehaut. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich mit dem Makro-Modus der Kamera gerade versucht und inkl. Blitz ein Knallerbild hinbekommen:

Kathrin am Steuer

Kathrin am Steuer

Makro-Modus Fail

Makro-Modus Fail

Zu diesem Zeitpunkt war die Zeit schon recht fortgeschritten und wir wollten unbedingt noch Elefantenreiten machen. Hierzu mussten wir nur ein Stück noerdlich von Patong Beach fahren. Als wir ankamen waren wir die einzigen Kunden. Man sagte uns, dass das Elefantenreiten 30 Minuten dauert und 800 Baht pro Person kostet. Ich handelte den Gesamtpreis von 1600 Baht noch auf 1200 Baht herunter und dann ging es auch schon los. Wir nahmen auf dem Sitz auf dem Rücken des Elefanten platz. Dann ging es in die Berge hinter dem offensichtlichen Familienbetrieb. Wir kamen am Wende- und Aussichtspunkt des Elephantenreiten gerade rechtzeitig um 17:30 Uhr an, denn die Sonne begann gerade unter zu gehen. Der Tourguide hat uns dann gesagt, wir sollen uns in den Nacken des Elefanten setzen, er mache ein paar Bilder von uns. Wir gaben ihm Kathrins Nikkon Kamera und er fing fleißig an Bilder zu machen. Als wir ihn dann darauf hinwiesen, dass ca. 50 Bilder langen, meinte er immer nur „ok, ok only one more“. Aus dem einen mehr wurden dann weitere 25 Bilder mehr. Aber es war recht lustig. Wir durften dann im Nacken des Elefanten zurück ins Lager reiten. Da Kathrin direkt im Nacken saß hatte sie keine Probleme. Da ich aber hinter ihr saß, wo sich die Schultern des Elefanten befinden und diese sich beim Laufen, insbesondere wenn es bergauf und bergab über Stock und über Stein geht, auf und ab bewegen (ca. 30 cm) hatte ich alle Hände voll zu tun mich festzuhalten und nicht runter zu fallen.

Das Elefantenlager

Das Elefantenlager

Das Elefantenlager

Das Elefantenlager

Beim Elefanten-"Einstieg"

Beim Elefanten-"Einstieg"

"... ok, ok only one more."

"... ok, ok only one more."

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten: Ausblick auf die Kueste

Elefantenreiten: Ausblick auf die Kueste

Elefantenreiten: Ausblick auf die Kueste

Elefantenreiten: Ausblick auf die Kueste

"Unser" Elefant

"Unser" Elefant

Zurück im Lager stiegen wir dann ab und haben den hauseigenen Affen noch ein wenig nach Flöhen in unseren Haaren suchen lassen.

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Vom Elefantenreiten aus ging es dann direkt zurück Richtung Phuket Town, da es bereits dunkel wurde und wir noch die ganze Inseln überqueren müssen. Auf dem Rückweg hielten wir dann bei einem Markt an und haben hier etwas gesnackt (siehe auch Video).

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Anschließend ging es bereits im Dunkel weiter Richtung Hotel (siehe auch Video). Wir kamen jedoch irgendwo im Inneren der Insel, die nun wirklich alles außer touristisch war, noch an einer Art Fest vorbei. Wir parkten unseren Roller ordnungsgemäß in einer winzigen Lücke zwischen zwei von 100.000 anderen Rollern und gingen auf das Fest. Dort spielte jemand Gitarre, es gab zu essen und jede Menge Stände, die diverse Dinge verkauften. Wir entschieden uns ein T-Shirt bedrucken zu lassen mit unseren Namen auf thailändisch. Während diese angefertigt wurden, haben wir uns ein paar Garnelen gekauft und diese auf einer Mauer neben der live Musik gegessen. Wir müssen aufgefallen sein, denn der Gitarrist hat uns direkt begrüßt und irgendein Witz auf thailändisch gerissen, da uns auf einmal alle angeschaut haben und gelacht haben…oder hatte ich etwa noch mein Helm auf ;-)

Cocktailstand auf dem Volksfest

Cocktailstand auf dem Volksfest

Ein Cocktail haben wir uns auch gegoennt...

Ein Cocktail haben wir uns auch gegoennt...

Nach dem Fest ging es dann aber endgültig ins Hotel und der Tag und damit Phuket waren beendet.

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem Kaffee und etwas Essen zum mitnehmen an die Fähre. Dort konnten wir dann das Ticket nach Koh Phi Phi für 1000 Baht pro Person erwerben. Gegen 9:30 Uhr legte die Fähre ab. Da wir unter den ersten waren, die aufs Boot gingen, hatten wir einen schönen Platz auf dem Sonnendach. Es folgten 2h Fahrt.

Kurz nach dem Ablegen von Phuket

Kurz nach dem Ablegen von Phuket

Auf dem Sonnendach der Faehre.

Auf dem Sonnendach der Faehre.

Auf der Faehre nach Koh Phi Phi

Auf der Faehre nach Koh Phi Phi

Koh Phi Phi Leh (wenn ich mich recht erinnere)

Koh Phi Phi Leh (wenn ich mich recht erinnere)

Koh Phi Phi Leh (wenn ich mich recht erinnere)

Koh Phi Phi Leh (wenn ich mich recht erinnere)

Die Rueckseite von Koh Phi Phi Don

Die Rueckseite von Koh Phi Phi Don

Bei der Einfahrt in die Ton Say Bay von Koh Phi Phi Don.

Bei der Einfahrt in die Ton Say Bay von Koh Phi Phi Don.

Bei der Einfahrt in die Ton Say Bay von Koh Phi Phi Don.

Bei der Einfahrt in die Ton Say Bay von Koh Phi Phi Don.

An dieser Stelle sei vllt. Kurz erwähnt wie genau Koh Phi Phi aussieht: Koh Phi Phi besteht prinzipiell aus zwei Teilen: Koh Phi Phi Don (hier wird gewohnt und es gibt auch Strand und hier sind alle Restaurants und Bars) und Koh Phi Phi Lay (hier befindet sich unter anderem die Maya Bay bekannt aus dem Film „The Beach“). Um diese beiden Inseln herum gibt es dann noch jede Menge kleinere Inseln. Siehe folgende Karte:

 

Karte Koh Phi Phi

Karte Koh Phi Phi

Koh Phi Phi Don wiederum hat zwei „Hauptstrände“: Ton Sai Bay (die Vorderseite, da hier die Fähren ankommen und recht viel Leben ist) und Loh Dalum Bay (die Hinterseite, genau so schön, wenn nicht sogar schöner, da weniger los). Daneben gibt es dann noch jede Menge andrer Strände, u.a. Long Beach, an dem wir uns niedergelassen haben (zu sehen auf der oberen Karte).

 

Die "Stadt" und ihre beiden Straende.

Die "Stadt" und ihre beiden Straende.

Nach der Ankunft musste ein Guesthouse gebucht werden. Wir entschieden uns für das Viking Resort am Long Beach. Long Beach hatte ich mal als Tipp bekommen, da es da etwas ruhiger sein soll. Das stellte sich auch als war heraus. Der Nachteil ist jedoch, dass man ca. 20-25 Minuten „in die Stadt“ läuft, wo dann Leben ist. Hierbei muss jedoch gesagt werden, dass es keine Straße oder so gibt sondern lediglich ein Trampelpfad durch den Dschungel geht, der eher an klettern und bergsteigen erinnert als an einen gemütlichen Marsch. Allerdings gab es nur für den Donnerstag eine freie Hütte im Viking Resort, da es für Freitag komplett ausgebucht war.

Der Strand "Long Beach" direkt am Eingang zum Viking Resort.

Der Strand "Long Beach" direkt am Eingang zum Viking Resort.

Viking Resort Strand

Viking Resort Strand

Pineapple Fried Rice serviert in einer Pineapple, not bad ey :-)

Pineapple Fried Rice serviert in einer Pineapple, not bad ey :-)

Wir verbrachten den Rest des Tages am Strand in der Naehe unserer Huette, die ca. 5-8 Minuten Fußweg entfert vom Haupteingang des Viking Resort war. Zum Abendessen haben wir uns dann auf in die Stadt gemacht. Dort haben wir uns etwas umgeschaut und zu Abend gegessen. Dann haben wir einen Longtail-Boot-Fahrer für den Freitag gebucht, der uns zu den 6 interessantesten Punkten auf den umliegenden Inseln bringen sollte. Wir haben mit „George“ vereinbart, dass er uns um 7:30 Uhr abholt. Wir wollten unbedingt so früh los, dass wir unter den ersten an der Maya Bay sind sein wollten und diese ohne großen Touristenandrang besichtigen wollten. Anschließend haben wir uns in einer Bar niedergelassen, in der es eine recht gute Feuershow gab (siehe hierzu Video). Gegen 23 Uhr ging es zurück Richtung Hütte.

Unsere Huette im Viking Resort

Unsere Huette im Viking Resort

Huette Innenansicht

Huette Innenansicht

In der hauseignen Haengematte

In der hauseignen Haengematte

Am Viking-Strand vor unserer Huette

Am Viking-Strand vor unserer Huette

Am Viking-Strand vor unserer Huette

Am Viking-Strand vor unserer Huette

Blick in die Ton Say Bay von Kph PP Don

Blick in die Ton Say Bay von Kph PP Don

Blick in die Ton Say Bay von Kph PP Don.

Blick in die Ton Say Bay von Kph PP Don.

In der Haengematte am Viking-Strand vor unserer Huette

In der Haengematte am Viking-Strand vor unserer Huette

Am Abend auf dem Weg in die "Stadt".

Am Abend auf dem Weg in die "Stadt".

Am nächsten Morgen ging es dann entsprechend früh raus, da wir ja noch was frühstücken wollten. Die Tour war für 6h angesetzt und es gab unterwegs weder was zu trinken noch zu essen. Wir hatten uns daher voraussichtlich am Vorabend im Restaurant etwas zum mitnehmen bestellt was als Mittagessen dienen sollte. Das erwies sich nun als äußerst praktisch, denn um 7 Uhr war weit und breit niemand zu sehen. UUnser Mittagessen musste daher teilweise als Frühstück herhalten. Unser Fahrer George verspätete sich dann auch noch um 30 Minuten, so dass wir im Endeffekt wenigsten dann doch noch einen Kaffee im Restaurant des Viking Resort bekamen.

Dann ging es zu den folgenden Punkten:

  • Maya Bay
  • Loh Samah Bay
  • Viking Cave
  • Bamboo Island (ca. 1h Fahrt, leider keine Bilder gemacht daher nur verlinkt)
  • Shark Point
Unser Long-Tail-Boot-Fahrer "George"

Unser Long-Tail-Boot-Fahrer "George"

Auf dem Weg in die Maya Bay

Auf dem Weg in die Maya Bay

Bei der Einfahrt in die Maya Bay

Bei der Einfahrt in die Maya Bay

Die Maya Bay

Die Maya Bay

In der Maya Bay am morgen gegen ca. 8:30 Uhr.

In der Maya Bay am morgen gegen ca. 8:30 Uhr.

In der Maya Bay am morgen gegen ca. 8:30 Uhr.

In der Maya Bay am morgen gegen ca. 8:30 Uhr.

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

Ich am Strand der Maya Bay. Fast so gut wie der "Cabriolet"-Typ aus Hollywood...wie heisst der doch gleich? Ah ja Leonardo diCabriolet

Ich am Strand der Maya Bay. Fast so gut wie der "Cabriolet"-Typ aus Hollywood...wie heisst der doch gleich? Ah ja Leonardo diCabriolet

Loh Sama Bay

Loh Sama Bay

Loh Sama Bay

Loh Sama Bay

Loh Sama Bay

Loh Sama Bay

Viking Cave

Viking Cave. Man durfte allerdings nicht in die Hoehle rein. Die Stuetzpfeiler waren wohl da diese "Touristenattraktion" am Leben zu erhalten...?

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island. This is your captain speaking. We are on our way to Bamboo Island travelling at a speed of 2 knots and about 1.5 meters above sea level. We will arrive shortly in about 45 Minutes. The whether is freaking hot at about 34 degrees Celcius. In the unlikely event of emergency, do whatever you think is appropriate.

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island. Ostkueste von Koh Phi Phi Don. Ich glaube das war Loh Ba Kao Bay.

Der noerdliche Teil von Koh Phi Phi

Der noerdliche Teil von Koh Phi Phi

Der noerdliche Teil von Koh Phi Phi

Der noerdliche Teil von Koh Phi Phi

Auf dem Rueckweg von Bamboo Island

Auf dem Rueckweg von Bamboo Island hielten wir noch mal in dieser Bucht zum schnorcheln

Schnorchelm am Shark-Point

Schnorchelm am Shark-Point. Klingt interessant, war es aber nciht so wirklich, da nicht mehr und nciht weniger zu sehen war als an allen anderen Schnrchelstellen. Ob am "Shark Point" jemals ein Hai war...?

Wir waren gegen 14 Uhr zurück, haben uns ein wenig schlafen gelegt und haben uns dann gegen Abend wieder auf den Weg in die Stadt gemacht. Wir wollten uns an diesem Tag die andere Seite des Strand anschauen, so dass wir in der Summe annähernd die Insel, zumindest im unteren Teil, einmal komplett gesehen haben.

Am Abreisetag, Samstag den 20.11, haben wir zunächst ausgeschlafen und dann gemütlich gefrühstückt. Anschließend die Koffer gepackt und ausgecheckt. Dann sind wir noch auf einen Berg gelaufen, da sich dort ein Aussichtspunkt befinden sollte. Diesen haben wir auch nach ca. 40 Minuten Laufen in unausstehlicher Hitze und mehrmaligem Verlaufen gefunden und erreicht. Wir mussten uns auf dem Rückweg beeilen, da unser Wassertaxi um 13 Uhr vom Viking Resort abfuhr. Dieses haben wir aber noch rechtzeitig erreicht.

Am Aussichtspunkt

Am Aussichtspunkt

Am Aussichtspunkt

Am Aussichtspunkt

Links

Links

Mitte

Mitte

Rechts

Rechts

Es ging dann mit der Fähre um 14:30 Uhr zurück nach Phuket. Dort kamen wir gegen 17 Uhr an. Dann ging es mit einem Minivan in die Nähe vom Flughafen. Von dort mit einem Taxi an den Flughafen. Unser Flieger sollte um 22:00 Uhr abheben, hatte dann aber 3,5h Verspätung und wir mussten uns daher bis Nachts um 1:30 Uhr die Zeit am Flughafen vertreiben. Wir waren dann morgens um 4:30 Uhr zu Hause in der Wohnung in Singapore und damit war der definitiv teuerste und definitiv einer der besten Kurzurlaube zu ende.

Bangkok – Thailand

Direkt im Anschluss an meinen Koh Samui Trip fand in Bangkok eine Messe statt. Diese ging von Mittwoch 10.11 bis Freitag 12.11. Meine Kollegin und ich haben uns daher unseren Rückflug nach Singapore erst auf Sonntag gelegt, so dass wir noch 2 Tage Bangkok anschauen können. Allerdings stellte sich Bangkok als relativ unglücklich für meine Arbeitskollegin heraus und damit im Endeffekt auch für mich.

Meine Arbeitskollegin bekam am Mittwoch Abend recht hohes Fiber. Sie entschied sich daher (verständlicherweise) am Donnerstag nicht auf die Messe zu gehen und stattdessen im Hotelzimmer zu bleiben und etwas an ihrem Laptop zu arbeiten. Allerdings ist dieser direkt morgens um 9 Uhr kaputt gegangen: Festplatte im Eimer, nichts geht mehr. Das Fiber wurde nur bedingt besser allerdings wollte sie am Freitag mit auf die Messe. Um 9 Uhr am Freitag erfuhr sie dann per Anruf, dass ihr Onkel gestorben war und sie deshalb am Sonntag zu Hause sein muss. Sie buchte daher den Sonntagsflug auf Freitag Abend um. Ich habe daher auch umgebucht und das Wochenende in Bangkok viel damit ins Wasser.

Allerdings haben wir es am Freitag Abend zwischen Messeende und Abflug noch geschafft in die Scirocco Bar (Lebua) zu gehen, die höchste Open-Air-Bar Bangkoks. Im Gegensatz zum meinem damaligen Aufenthalt in Bangkok nach Laos hatte ich diesmal eine Kamera dabei und ich konnte die Skyline endlich festhalten:

 

Scirocco Lebua - Blick Richtung Osten Bangkoks

Scirocco Lebua - Blick Richtung Osten Bangkoks

Scirocco Lebua - Blick Richtung Süden Bangkoks

Scirocco Lebua - Blick Richtung Süden Bangkoks

Scirocco Lebua - Blick Richtung Westen Bangkoks

Scirocco Lebua - Blick Richtung Westen Bangkoks

Scirocco Lebua - Blick Richtung Westen Bangkoks

Scirocco Lebua - Blick Richtung Westen Bangkoks

Die Kuppel beim Blick Richtung Norden

Die Kuppel beim Blick Richtung Norden

Koh Samui – Thailand

Da ich von Montag den 08.11.10 bis Freitag den 12.11.10 in Bangkok auf eine Messe musste und in Singapore am Freitag den 05.11.10 ein Feiertag war, entschied ich mich zusammen mit einer Arbeitskollegin von Donnerstag 04.11 bis Montag 08.11 nach Koh Samui zu fliegen und dann von dort aus direkt zurück nach Bangkok, um an der Messe teil zu nehmen.

Möglich war das, da wir ja für die Messe sowieso nach Bangkok fliegen mussten und es zufälligerweise gerade für diesen Zeitraum von NokAir ein besonderes Angebot gab: Mit dem Flieger von Bangkok nach Surat Thani, dann mit dem Minivan an die Küste und dann mit der Fähre nach Koh Samui. Das ganze hin und zurück für ca. 60 Euro.

Unser Flieger nach Bangkok mit Singapore Airlines startete gegen 19:30 Uhr. Da meine Kollegin mit der Arbeit nicht fertig wurde, riefen wir erst gegen 17 Uhr ein Taxi. Allerdings taten das Millionen anderer auch, die ins verlängerte Wochenende starten wollten. Die Leitungen der Taxiunternehmen waren daher zunächst ausgefallen. Nach 30 Minuten kamen wir dann in die Warteschlange, jedoch konnten wir ewig und drei Tage kein Taxi bestellen. Gegen 18 Uhr hatten wir dann endlich ein Taxi. Allerdings war nun ja 18 Uhr und daher Berufsverkehr. Deshalb benötigten wir statt der 30 Minuten zum Flughafen 60 Minuten. Wir kamen also um 19 Uhr am Flughafen an. Der Schalter war bereits geschlossen, aber es wurde ein Notschalter geöffnet, da es wohl anderen genauso ging wie uns. Wir checkten schnell ein, rannten zum Gate und waren gerade noch rechtzeitig im Flieger.

In Bangkok angekommen, nahmen wir uns dann ein Taxi zum Hotel Dusit Thani, in dem wir ab Montag eingebucht waren. Wir wollten hier unsere Koffer abliefern und unterstellen und nur mit unseren Rucksäcken nach Koh Samui. Anschließen haben wir schnell bei KFC etwas gegessen und haben uns dann ein Taxi zu einem Guesthouse genommen, welches bereits in Richtung dem alten Flughafen liegt, der nun von Budget Airlines, also auch NokAir, für Inlandsflüge benutzt wird. Das es allerdings bereits nach Mitternacht war, haben die Hausherren des Guesthouses schon geschlafen. Wir haben uns vom Taxi dann an der Hauptstraße absetzen lassen und uns zu Fuß auf den Weg gemacht eine Unterkunft zu sucheni. Wir fanden dann ein Hotel, in dem wir uns für 500 Baht 5h im Hotelzimmer aufhalten durften. Das war genug, denn unser Flieger von NokAir nach Surat Thani startete bereits um 6 Uhr morgens. Wir mussten also gegen 5 Uhr einchecken und gegen 4:30 Uhr mit dem Taxi in Bangkok los.

Der Flug dauerte nur 1h. Bei der Landung konnte man sehen, dass es wohl die Tage vorher relativ viel geregnet haben muss. Wir erfuhren dann, dass es die vorigen 4 Tage durchgeregnet hat und zwar in Form eines Monsuns. Es stand so ziemlich das ganze Land unter Wasser.

Dann ging es mit dem Minivan ca. 1,5h an die Küste und dort dann auf die Fähre und ca. 2h nach Koh Samui. Leider konnte man nicht viel sehen, da immer noch dicke Regenwollken und eine Art Dunst alles vernebelt haben.

Nach der Ankunft am Flughafen.

Nach der Ankunft am Flughafen.

Aus dem Minivan heraus gesehen

Aus dem Minivan heraus gesehen

Aus dem Minivan heraus gesehen

Aus dem Minivan heraus gesehen

Kurz nach dem Ablegen der Fähre

Kurz nach dem Ablegen der Fähre

Auf der Fähre nach Koh Samui

Auf der Fähre nach Koh Samui

Ankunft in Na Thon auf Koh Samui

Ankunft in Na Thon auf Koh Samui

Wir entschieden uns auf Koh Samui nicht am Haupt- und Partystrand Chaweng Beach sondern im einem kleinen aber auch bekannten Dorf, dem Fisherman’s Village, zu verweilen. Meine Arbeitskollegin hatte von einer Freundin den Tipp bekommen im Carpe Diem Guesthouse zu wohnen. Dieses suchten wir dann auf und buchten uns für eine Nacht ein. Den Freitag Nachmittag verbrachten wir dann in Fisherman’s Village und erkundeten das Dorf.

Weg in Richtung Fisherman's Village

Weg in Richtung Fisherman's Village

Eingang zu Fisherman's Village

Eingang zu Fisherman's Village

Innerhalb Fisherman's Village

Innerhalb Fisherman's Village

Küste bei Fisherman's Village

Küste bei Fisherman's Village

 

Pad Thai als Lunch in Fisherman's Village

Pad Thai als Lunch in Fisherman's Village

Aufgrund der langen Reise (Bangkok bis Koh Samui in 6h) waren wir recht kaputt und ich habe glaube ich um 21 Uhr bereits geschlafen.

Am Samstag und Sonntag haben wir, jeweils nach dem Frühstück, mit einem Roller die Insel erkundet. Am Samstag den nörd-östlichen Teil, am Sonntag den süd-östlichen Teil. Im nördlichen Teil ist insbesondere der Big Buddha zu erwähnen und die Hauptattraktion im Osten der Insel ist insbesondere Chaweng Beach, ein recht langer Strand mit etlichen Hotels, Guesthouses, Clubs, Bars, Pubs, Massage etc. Im Süden haben wir uns einen 80 Meter hohen Wasserfall „Na Muang Falls“ angeschaut, den ich ein paar Meter (über flaches Gestein) hochgeklettert bin. Im Westen liegt auch die Anlegestelle für die Fähre vom Festland aus. Das Dorf nennt sich Nah Thon. Hier schlenderten wir über einen Nightmarket und haben diverse Snacks probiert. Am Sonntag waren wir dann auch am “Nikki Beach”, was sich als Hotel/Club rausstellte. Hier sollte angeblich jeden Sonntag Mittags eine super Party stattfinden. Wir dachten uns, dass es sicher nicht schadet da mal mit dem Roller vorzufahren. Allerdings war das mit der Party entweder glatt gelogen oder wir habe sie eröffnet und die anderen kamen halt erst später. Wie auch immer, außer uns und zwei Hotelgästen war keiner da…

Nach einem kräftigen Fühstück ging es auf den Roller die Insel erkunden.

Nach einem kräftigen Fühstück ging es auf den Roller die Insel erkunden.

Der Big Buddha von weit (Wat Phra Yai)

Der Big Buddha von weit (Wat Phra Yai)

Der Big Buddha von nah (Wat Phra Yai)

Der Big Buddha von nah (Wat Phra Yai)

Der Big Buddha von nah (Wat Phra Yai)

Der Big Buddha von nah (Wat Phra Yai)

In der Nähe vom Big Buddha

In der Nähe vom Big Buddha

Am Choeng Mon Beach im Norden

Am Choeng Mon Beach im Norden

Mobiles Restaurant

Mobiles Restaurant...Wieviel Leute können eigentlich von sich sagen, dass sie auf der Landstraße ein Restaurant überholt haben und das bergauf? :-D Ups, I did it again!

Irgendwo auf dem Weg nach Chaweng Beach

Irgendwo auf dem Weg nach Chaweng Beach

Irgendwo auf dem Weg nach Chaweng Beach

Irgendwo auf dem Weg nach Chaweng Beach

Hat Chaweng Central in Richtung Norden...

Hat Chaweng Central in Richtung Norden...

Hat Chaweng Central in Richtung Süden

... und Süden

Aussichtspunkt irgendwo im Süden der Insel

Aussichtspunkt irgendwo im Süden der Insel

Na Muang Falls

Na Muang Falls

Na Muang Falls

Na Muang Falls

Nikki Beach

Nikki Beach

Nikki Beach

Nikki Beach

Bier bei Nikki Beach

Zwei Bier haben wir uns bei Nikki Beach gegönnt

Koh Samui Hinterland

Wir sind die ganze Insel einmal abgefahren. Dieser Teil ist im Südwesten der Insel. Da es hier keine tollen Strände gibt, gibt es auch keine Hotels und somit keine Touristen. Wir waren komplett alleine unterwegs für ca. 30 Minuten...herrlich.

Koh Samui Hinterland

Wir sind die ganze Insel einmal abgefahren. Dieser Teil ist im Südwesten der Insel. Da es hier keine tollen Strände gibt, gibt es auch keine Hotels und somit keine Touristen. Wir waren komplett alleine unterwegs für ca. 30 Minuten...herrlich.

Platten Koh Samui

Kein Rollertripp ist in einem asiatischen Land perfekt, wenn man keinen PLatten hatte. Wir hatten Glück: Die Luft war aus dem Reifen gerade raus und das schlendern des Hinterrades fing an als wir an einer Werkstadt waren.

Werkstatt Koh Samui

"Unsere" Werkstatt

Blick auf Hat Lamai

Blick auf Hat Lamai

Blick auf Hat Lamai

Blick auf Hat Lamai

Das Rollerfahren war für sich genommen war selbst recht interessant, da die Straßen teilweise noch ordentlich unter Wasser standen. Deshalb musste man auch schon mal die Füße hochziehen. Dokumetiert ist das in einem der Videos, die ich per Mail verschickt hatte.

Viele Straßen sahen so aus

Viele Straßen sahen so aus

Am Samstag und Sonntag ist dann der Strom im Guesthouse ausgefallen, weshalb auch die Pumpe für Wasser im ersten Stock ausfiel. Man hat uns daher kostenlos in ein etwas besseres Zimmer im Erdgeschoss verlagert. Zwei Bilder die den ernst der Lage dokumentieren:

Sandsäcke

So sah es vor vielen Häusern aus. Einige Guesthäuser waren sogar noch geschlossen, da die Aufräumarbeiten noch im Gang waren.

Wasserpumpe

Irgendwoher wurde Wasser abgepumpt. Der Wasser lief in der Menge von Freitag, als wir ankamen bis Montag, als wir abreisten in einer Tour durch.

Neben einer Thaimassage am Samstag Abend waren wir dann noch am Sonntag Abend in Chaweng Beach und haben am Strand ein Bierchen getrunken.

Montag morgen haben wir dann den Roller abgegeben, die Sachen gepackt und sind mit dem Tuk Tuk von Fisherman’s Village nach Na Thon gefahren. Eigentlich sollte unsere Fähre um 12 Uhr ablegen, so dass wir das Festland nach 2h Fahrt gegen 14 Uhr erreichen. Dann sollte es mit dem Minivan 1,5h über Land zum Flughafen gehen, so dass wir um 15:30 Uhr am Flughafen ankommen und genügend Zeit haben den Flieger um 16:30 Uhr zu nehmen.

Die Hin- und Rückreise hatten wir ja bereits über Kreditkarte an NokAir bezahlt, jedoch wusste am Kartenhäusen der Fähre niemand etwas von dieser Aktion. Man bat uns daher höflich ein Ticket für die Fähre zu kaufen. Wir versuchten zu erklären was genau wir gebucht hatten und nach einer Weile schickte man uns zu einem anderen Steg. Samt Gepäck ging es dann also durch den Regen zum anderen Steg. Am Kartenhäuschen dort wusste man Bescheid und sagte uns, dass die 12 Uhr Fähre heute ausnahmsweise ausfällt, wir jedoch ohne zusätzliche Kosten die Fähre um 11:30 Uhr nehmen können, die 2,5h zum Festland braucht und in 2 Minuten vom anderen Steg abfährt. Zeitlich gesehen stellte dies für uns kein Problem dar. Das Problem war, dass wir eben nur 2 Minuten hatten, um mit Gepäck durch den Regen zum anderen Steg zu kommen. Wir rannten also rüber und wurden auch sogleich angehalten mit dem Hinweis, dass wir ja gar nicht das richtige Ticket hätten für die Fähre um 11:30 Uhr und ein weiteres kaufen müssten. Zeitgleich kam jedoch ein Reiseführer zu uns, der meinte wir sollen einfach auf die Fähre gehen, damit wir diese bekommen. Tickets könnte man im Notfall auch noch auf der Fähre kaufen. Also rannten wir los. An der Fähre angekommen interessierte sich keiner mehr für unsere Tickets. Es schien genug zu sein, dass wir irgend eins haben…

Auf der Fähre zurück zum Festland

Auf der Fähre zurück zum Festland

Dann konnten wir nach dieser Aufregung 2,5h entspannen. Allerdings war ja noch nicht aller Tage Abend. Insbesondere war noch nicht der Abend dieses Montags angebrochen…

Wir kamen am Festland planmäßig um 14 Uhr an. Der Minivan stand bereit und es ging auch sogleich los. Mit im Bus waren noch drei andere Leute, die auch das NokAir-Angebot gebucht hatten. Allerdings ging es nur zu einem anderen Parkplatz ca. 5 Minuten entfernt von der Anlegestellen. Dort stieg der Fahrer aus setzte sich unter eine Hütte. Nach 30 Minuten warten, wurden alle im Bus etwas nervös, da es bereits 14:45 Uhr war. Rechnet man die 1,5h Fahrzeit noch drauf war die geschätzte Ankunftszeit am Flughafen, unter der Annahme, dass man nun direkt losfährt, 16:15 Uhr. Das war natürlich reichlich knapp für einen Flug um 16:30 Uhr, einchecken noch nicht reingerechnet. Alle diskutierten wie wir denn den Flieger noch bekommen sollten und es wurden Szenarien ausgemalt, was passiert, sollten wir ihn nicht mehr bekommen.

Ich entschied mich dann auszusteigen und den Fahrer zu fragen, was los war. Allerdings konnte er kein English und ich kein Thai. Ich zeigte ihm also unser Reiseplan und erklärte ihm mit Handzeichen, dass die Uhrzeit 16:30 Uhr bedeutet, dass zu diesem Zeitpunkt der Flieger abhebt. Das verstand er auch und versicherte mit, dass wir bis 16:30 Uhr ohne Probleme am Flughafen sind. Ich erklärte dann etwas energischer und mit anderer Stimme, dass wir definitiv bereits zu spät sind und sehr sehr bald los müssen, da wir es sonst nicht mehr schaffen. Irgendwie verstand er das wohl und sagte mir, dass wir noch auf jemand warten. Ich ging also zurück in den Bus und es ging auch tatsächlich 5 Minuten später los. Zu diesem Zeitpunkt war es 15:00 Uhr.

Der Fahrer schien den ernst der Lage wahrgenommen zu haben, denn es ging, kaum vom Parkplatz runter, mit Vollgass und konstant zwischen 140-180 km/h im Minivan über die Landstraße. Die Landstraße war zwar durch eine Wiese in der Mitte „baulich getrennt“ und hatte jeweils zwei Fahrstreifen in eine Richtung, aber trotzen hauste die ein oder andere Kuh mal am Seitenrand, hier und da waren auch mal andere Fahrzeuge auf der Straße oder es liefen mal paar Leute entgegen der Fahrtrichtung und es gab Ampeln und Abzweigungen. Gurte: Fehlanzeige. Dementsprechend ruhig war es im Auto. Das einzige was man hörte war eine Art Pfeifen des Turboladers oder so. Hin und wieder hatte ich das Gefühl einigen im Bus hätten den Flieger nun doch lieber verpasst und wären dafür bei nur 80km/h im Minivan transportiert worden. Ich habe mal versucht das Spektakel zu filmen aber die Straße war so holprig, ich weiß nicht, ob man was erkennt. Auch ist im Video die Geschwindigkeit des Fahrzeugs nur schwer zu erkennen. Man achte auf die Entfernungsmarkierungen am Seitenrand. Wenn mich nicht alles täuscht stehen diese jeweils 25 bzw. 50 Meter auseinander!!

Vollgas in Thailand

Vollgas in Thailand

Wir kamen um 15:45 Uhr am Flughafen an und hatten jede Menge Zeit um einzuchecken und uns zum Gate zu bewegen. Pünktlich um 16:30 Uhr ging es dann zurück nach Bangkok und ins Hotel Dusit Thani womit diese Reise beendet war.

Koh Samui war doch recht touristisch, insbesondere am Chaweng Beach. Zu tourisisch finde ich. Entsprechend waren die Preise wesentlich höher als das was ich aus Chiang Mai und Bangkok gewohnt war. Ein Pad Thai war sehr selten unter 140 Baht zu haben. Normalerweise ist dieses Gericht jedoch für ca. 50 Baht zu erwerben. Ich habe mal genauestens aufgeschrieben, wann ich wo wie viel Geld ausgegeben habe, um es mal genau festzuhalten. Andere können das ja als „grobe“ Planung verwenden, falls es mal nach Koh Samui in Thailand gehen soll:

  • Taxi vom Internationalen Flughafen Bangkok in die Innenstadt (aufgeteilt): 250
  • Abendessen bei KFC: 200
  • Taxi zum Guesthouse/Hotel: 50
  • Übernachtung im Hotel (Doppelzimmer geteilt) Do. auf Fr.: 250
  • Taxi zum alten Flughafen (aufgeteilt): 110
  • Kaffee am Flughafen: 60
  • Bier und Nüsse auf der Fähre nach Koh Samui: 70
  • Taxi (Tuk Tuk) von der Anlegestelle (Na Thron) nach Fisherman’s Village: 50
  • Übernachtung im Carpe Diem Guesthouse (Doppelzimmer geteilt) Fr. auf Sa.: 300
  • Mittagessen: 135
  • Snacks und Drinks am Nachmittag: 90
  • Abendessen: 200
  • Drinks: 160
  • Miete für Roller am Sa. (aufgeteilt): 100
  • Mittagessen: 320
  • Eintritt für den Wasserfall: 200
  • Snacking auf dem Nightmarket in Na Thron: 105 (Prawns 50, fried squid 15, Oyster omlette 40)
  • Benzin für Roller: 60
  • Übernachtung im Carpe Diem Guesthouse (Doppelzimmer geteilt) Sa. auf So.: 300
  • Frühstück: 190
  • Miete für Roller am So. (aufgeteilt): 100
  • Nikki Beach Club: 270
  • Mittagessen: 60
  • Platten am Motorrad reparieren: 60
  • Thai Massage: 300
  • Benzin: 60
  • Abendessen: 145
  • Übernachtung im Carpe Diem Guesthouse (Doppelzimmer geteilt) So. auf Mo.: 300
  • Frühstück: 180
  • Friseur: 250
  • Taxi (Tuk Tuk) von Fisherman’s Village nach Na Thron zur Fähre: 100
  • Taxi vom alten Flughafen zum Hotel in Bangkok (aufgeteilt): 140

In der Summe also für 4 Übernachtungen und 4 Tage (Do. Abend bis Montag Abend) 5.165 Baht, was ca. 130 Euro entspricht.

The Mae Hong Soon Loop – Thailand

In der Zeit von Donnerstag 05.08 bis Dienstag Morgen 10.08 war mein erster “Urlaub” geplant. Dieser sollte mit 4 Freunden (Patrick, Christina, Pewy und Jessica) im Norden von Thailand in Form einer Rollertour stattfinden. Ziel war es dabei die sogenannte Mae Hong Son Loop abzufahren, die sich durch die Berge von Nordthailand schlängelt. Den Plan kann man ganz grob so zusammenfassen:

Wir fliegen Donnerstag Abend von Singapore nach Bangkok. Wir fahren mit dem Taxi zum Bahnhof und nehmen den letzten Zug von Bangkok nach Chiang Mai. Nach 13h Zugfahrt kommen wir am Freitag Vormittag im Norden von Thailand bzw. Chiang Mai an. Wir leihen uns Roller und fahren die sogenannte Mae Hong Son Loop ab (ca. 590km). Wir übernachten in Dörfern/Städten auf der Route und werden hoffentlich diverse Dinge unternhemen können. Wir kommen am Montag Abend wieder in Chiang Mai an und fliegen zurück nach Bangkok. Übernachtung findet am Flughafen statt, da wir nur ca. 5h überbrücken müssen bis unser Flieger am Dienstag morgen von Bangkok Richtung Singapore startet. In Singapore angekommen, geht es direkt auf die Arbeit, da wir uns nur den Vormittag freigenommen habe.

Gehört hatte ich von der Tour von einem Kumpel, der diese einige Monate zuvor absolviert hatte und mehr als nur begeistert war. Im Internet scheint die Tour aufgrund seiner 1864 hintereinander folgenden Kurven durchaus eine gewisse Berühmrheit zu haben. Die Erwartungen waren daher recht hoch.

Nun die detaillierte Story:

Los ging es für mich in Jakarta mit 20 Minuten Verspätung und damit mit einer Ankunft um 17:30 in Singapore. Damit blieb noch ca. 1h meine Sachen aus Jakarta am Flughafen in ein Schließfach bzw. an der  Kofferdeponierungsstelle abzugeben bis der Check-In-Schlater unseres 19:20 Uhr Flugs nach Bangkok schließ. Nachdem ich gegen 18 Uhr mein Zeug deponiert hatte ging es zu den Check-In Schlatern. Dort war jedoch eine rießen Schlange. Da die Check-In-Schlater ja schlecht schließen können bevor die Schlange abgearbeitet wurde nahmen wir zunächst an der Seite platz. Auch war Pewy noch in der MRT bei Raffles City, was ca. 35 Minuten vom Flughafen entfernt ist. Aufgrund der langen Schlange brach jedoch keine allgemeine Panik aus, da diese innerhalb der nächsten 30 Minuten ohnehin nicht abgearbeitet sein wird. Das einzige Problem was wir hatten war, dass der letzte Zug am Donnerstag Abend um 22 Uhr den Bahnhof in Bangkok, der Mitten in der Stadtmitte liegt, verlässt. Unser Flieger sollte geplant um 21:00 landen. Da der Flughafen ca. 30 Minuten außerhalb der Stadt liegt und wir noch einreisen und Tickets für den Zug kaufen müssen, wird die ganze Sache mit jeder Minute Verspätung des Flieger sehr sehr knapp. Gegen 18:45 Uhr (35 Minuten vor Abflug) bewegten wir uns dann jedoch aus welchen Gründen auch immer (die Schlange war nämlich immer noch genauso lang) doch zum Schalter. Schock! Es wurde bereits umgestellt auf Check-In für Ho Chi Minh City, ein Flug der für 20:30 Uhr vorgesehen war. Wir erkundigten uns, ob wir noch einchecken können und hatten Glück, ein provisorischer Schalter wurde eröffnet, da sich die Leute für HCMC unter die für Bangkok gemischt hatten und somit andere auch ein Problem hatten rechtzeitig einzuchecken. Allerdings machte dieser provisorischer Schalter auch in wenigen Minuten zu und Pewy war immer noch nicht da. Wir checken schon mal ein und hielten noch die Stellung. Pewy kam dann wirklich in letzter Sekunde und wir mussten mehr oder weniger zum Gate rennen, um noch den Flieger nach Bangkok zu bekommen. Aber wir saßen im Fliger! Dieser hob dann 15 Minuten zu spät ab. Das hieß für uns, dass wir genau 45 Minuten haben, um in Bangkok aus dem Flieger zu kommen und im Zug nach Chiang Mai zu sitzen.

Kaum war der Flieger gelandet, habe wir unser Gepäck geschnappt und sind durch den Flughafen zur Immigration gerannt . Da ich der einzige war der Turnschuhe anhatte konnte ich einen schnelleren Schritt auflegen wie die anderen mit ihren Flip Flops. Dementsprechend war ich zuerst bei der Einreise. In der Zeit, in der die anderen ihr Visum erhielten, habe ich dann schon mal ein Taxi organisiert, so dass die anderen nur noch reinspringen mussten und es direkt losgehen konnte. Dem Taxifahrer machen wir klar, dass wir es ungefähr 3 Stufen eiliger haben als eilig. Da auf dem Highway in Richtung Stadt wenig Verkehr war konnte er mit nahezu konstanten 140 km/h (das ist sehr selten in Asien diese Geschwindigkeit in einem Taxi) durchfahren und wir waren in 27 Minuten am Bahnhof.

Wir kamen um 21:50 Uhr am bahnhof an. Während ich den Ticketschalter aufsuchte versuchten die anderen den Schaffner in Schacht zu halten. Christina hatte vom Taxi aus einen Freund aus Bangkok angerufen ob dieser uns Tickets besorgen kann, so dass wir nur noch in den Zug springen müssen. Aufgrund unseres rasanten Taxifahrers waren wir jedoch vor im da.

Da die Zugfahrt 13h beträgt und es sich um eine Nachtfahrt handelt, wollten wir einen 2.Klasse-Schlafwagen-Platz haben bzw. fünf, für jeden von uns einen. Allerdings war der Schlafwagen komplett ausgebucht. In der 2. Klasse (Sitzplätze) gab es nur noch ein Ticket und in der 3. Klasse (Sitzplatz) gab es nur noch zwei. Wir mussten also entscheiden ob wir überhaupt fahren und haben uns dann entschieden doch in Bangkok zu übernachten und am nächsten Morgen den ersten Zug zu nehmen. In diesem Moment 21:59 traf jedoch Christinas Kumpel ein. Wir schilderten im die Lage und er ging noch mal zum Schalter. Er wechselte ein paar Worte in Thai mit dem Ticketverkäufer und schwups hatten wir fünf Tickets in der 3. Klasse Sitzplatz. Besser als nichts dachten wir, denn die Zeit die wir dadurch gegenüber der Übernachtungsmöglichkeit sparen, haben wir mehr zum Rollerfahren und das war ja der eigentliche Grund unseres Trip. Also ging es mit einem Sprint zu Gleis 10 und ab in unseren Wagen. Um 22:05 saßen wir gerade im Zug, da ging es auch schon los. Aber wir saßen im Zug!

Unser Zug nach Chiang Mai an Gleis 10, 10 Sekunden vor Abfahrt. Bild während dem Rennen gemacht

Unser Zug nach Chiang Mai an Gleis 10, 10 Sekunden vor Abfahrt. Bild während dem Rennen gemacht

Wir saßen trotz knappen (eigentlich unmöglichen) Zeitplans alle 5 im 22:00 Uhr Zug von Bangkok nach Chiang Mai.

Wir saßen trotz knappen (eigentlich unmöglichen) Zeitplans alle 5 im 22:00 Uhr Zug von Bangkok nach Chiang Mai.

Tja was soll man sagen zur Zugfahrt…? Sitze: recht unbequem, schlafen: fehlanzeige, Lärm: ohrenbedeubend, Sanitäre Anlagen: rudimentär vorhanden. Kurz: 3. Klasse in Thailand halt für 13h Übernacht. Die Bilder sprechen für sich:

Wir konnten jedoch im Zug recht lecker Abendessen und Frühstücken. Nach dem die Sonne aufgegangen war und wir bereits an den Ausläufern der Berge Nordthailands waren wurde die Zugfahrt sogar richtig schön.

Mein Abendessen: Chicken-Cushewnuts mit Reis und Suppe

Mein Abendessen: Chicken-Cashewnuts mit Reis und Suppe

Wir kamen etwas verspätet um 14 Uhr in Chinag Mai an und sind direkt mit einem Tuk-Tuk zu Mr. Mechanic gefahren. Hier sollte man laut eines Berichts den ich zuvor studiert hatte zuverlässige Motorroller leihen können. Wir haben uns ingesamt 3 Mopeds vom Typ Honda Dream mit 125cc gemietet. Die Kosten hierfür lagen für drei Tage (also bis Montag 15 Uhr) inkl. Helm und Versicherung nach kurzem Verhandeln bei 360 THB (= 8,90 EUR) pro Person.  Eine Karte hatte ich mir zuvor aus dem Internet herausgesucht und in Jakarta studiert. Somit wusste ich ungefähr wo wir hin mussten. Nach einer kurzen Probefahrt, um zu testen, ob am Moped auf den ersten Blick alles ok ist , ging es auch schon los, denn unsere erste Übernachtungsmöglichkeit befand sich im 128km entfernten Pai.

Im Tuk-Tuk vom Bahnhof Chiang Mai zu Mr. Mechanic

Im Tuk-Tuk vom Bahnhof Chiang Mai zu Mr. Mechanic

Bei Mr. Mechanic in Chiang Mai

Bei Mr. Mechanic in Chiang Mai

Kurz vor Abfahrt aus Chiang Mai

Kurz vor Abfahrt aus Chiang Mai

Nach einem ersten Tankstop in Chiang Mai stellte es sich zunächst als etwas schwierig heraus Chiang Mai in die richtige Richtung zu verlassen.  Die Karte die ich hatte war zwar recht detailliert für die Tour, die wir vorhatten, nicht aber für Chiang Mai selbst. Daher verfuhren wir uns zunächst ein wenig. Wir mussten in den Norden nach Mae Rim, durch Mae Rim durch und dann Richtung Mae Taeng. Noch vor Mae Taeng mussten wir nach Links auf den Highway 1096, der in die Berge führt. Die ca. 40km bis zu dieser Abzweigung bestanden überwiegend aus einer Autobahn und man konnte sich anhand der Schilder recht gut orientieren. Außerdem haben wir die ersten Kilometer mit ca. 80km/h recht zügig zurückgelegt.

Kurz nach der besagten Abzweigung waren wir dann seelen alleine: keine Autos, keine Menschen, keine anderen Roller. Nur die Straße und wir: herrlich. Kurz später kamen wir an ein Restaurant. Da wir noch nichts zu Mittag gegessen haben, entschieden wir uns einzukehren. Danach sollte es weiter Richtung Pai gehen. Auf dem Weg dorthin wollten wir uns einen Tempel, einen Wasserfall und heiße Quellen anschauen. Beim Essen fragte uns der Wirt, wo wir denn hin wollten. Unsere Antwort nach Pai verwirrte ihn etwas. Er antwortete, dass wir von seinem Restaurant aus ca. 3h benötigen. Da es gegen 19 Uhr dunkel wird, wir mittlerweile 17 Uhr hatten, das Essen zwar bestellt aber noch nicht da war, mussten wir unseren Plan wohl ändern. Es sei, so der Wirt, sehr gefährlich im dunklen die Straße in die Berge zu fahren. Wir entschieden uns daher alle Sehenswürdigkeiten auszulassen und diese im weiteren Verlauf der Strecke an den Folgetagen dann mitzunehmen. Priorität Nummer 1 für den Tag war es daher Pai vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen.

Das Restaurant am Begin des Highway 1096

Das Restaurant am Begin des Highway 1096

Dies ist uns, vorsichtig formuliert, nicht gelungen. Die Straßen glichen Serpentinen. Meine 125er mit zwei Leuten und Gepäck schaffte bergauf im Schnitt vllt. gerade mal 23km/h. Und das bei Vollgas im ersten Gang. Teilweise bin ich mehrere Kilometer im ersten Gang gefahren, da im Zweiten das Drehmoment wesentlich zu gering war und die Geschwindigkeit daher rapide abfiel. Je nach Steigung bewegte ich mich im ersten Gang zwischen 10 und 40km/h. Der Geräuschkulisse zu Folge hätte der Kolben eigentlich von unten Gegen den Sitz schlagen müssen. Entsprechend hoch war der Spritverbrauch. Ca. 25km vor Pai auf einem Berg ging mir dann so langsam der Sprit aus. Die anderen schienen ein besseres Moped erwischt zu haben, denn sie konnten nicht nur schneller den Berg hochfahren sondern hatten auch zu dem Zeitpunkt noch einen halbvollen Tank. Glücklicherweise gab es jedoch zwei Holzhütten in denen scheibar sogar jemand wohnte. Ich kauft einer älteren Frau zwei Liter Benzin ab, den sie sogleich in Flaschen aus ihrer Küche herbrachte.

Tanken an einer Holzhütte. Benzin aus Flaschen.

Tanken an einer Holzhütte. Benzin aus Flaschen.

Tanken an einer Holzhütte. Benzin aus Flaschen.

Tanken an einer Holzhütte. Benzin aus Flaschen.

Tanken an einer Holzhütte. Benzin aus Flaschen.

Tanken an einer Holzhütte. Benzin aus Flaschen.

Von hier an ging es dann weiter nach Pai. Es ging genauso steil bergab wie zuvor bergauf. Mittlerweile war es dunkel, schweinekalt und neblig. Ihr glaubt gar nicht wie lang ein Kilometer sein kann, wenn man in einem dünnen Pulli, bei Nacht und Nebel auf einem Roller in Nordthailand unterwegs ist. Außer Autos, die uns an unmöglichen Stellen überholt haben, und Kuhherden, die sich auf der Straße ausruhten, und Hunden die hier und da mal über die Straße liefen, konnten man allerdings auf den breiten Straßen sehr gut fahren.  Wir kamen gegen 21:30- 22:00 Uhr in Pai an. Aber wir kamen an!

Wir suchten uns ein Guest House und wurden mit dem Abodaya Guest House auch recht schnell fündig. Das Doppelbettzimmer kostete 300 Baht pro Zimmer und Nacht, also ca. 3,70 EUR. Die Unterkunft war für diesen Preis, meiner Meinung nach, mehr als gut. Wir machten uns frisch und haben den Abend gemütlich bei Thai-Essen und einem kalten Bier ausklingen lassen.

Wir beim Abendessen in einem Restaurant in Pai

Wir beim Abendessen in einem Restaurant in Pai

Das Abodaya Guest Haouse in Pai

Das Abodaya Guest Haouse in Pai

Das Doppelzimmer von Patrick und mir im Abodaya Guest House

Das Doppelzimmer von Patrick und mir im Abodaya Guest House

Am nächsten Morgen (Samstag) klingelte der Wecker um 6:30 Uhr, denn wir wollten um 7 Uhr losfahren. Plan war es ca. 10km zurück zu fahren, um die Tha Phai Hot Springs zu sehen. Anschließend wollten wir dann weiter auf unserer Route fahren und Mae Hong Son erreichen. Ein weiterer Zwischenstop war für Sop Pong geplant, da es hier zu den Ban Tham Lot Höhlen ging, die wir uns anschauen wollten.

Beim Packen in Pai am Samstag Morgen

Beim Packen in Pai am Samstag Morgen

Unsere Vermieterin in Pai beim Morgengebet

Unsere Vermieterin in Pai beim Morgengebet

Wir vor der Abfahrt aus Pai.

Wir vor der Abfahrt aus Pai.

Die Quellen konnten wir, nach einem Tankstop in Pai, recht schnell erreichen, da die Straßen recht flach und gerade waren. Von der Hauptstraße musste man dann ca. 3 Minuten einen Abstecher machen, um zu den Quellen zu kommen. Jedoch hatte Pewy ihren Roller gnadenlos im Gebüsch versenkt noch bevor wir die Quellen erreichen konnten. Nach dem der Roller geborgen war (Pewy war nichts passiert) mussten wir uns vor Lachen erst mal wieder einkriegen. Dann ging es weiter zu den Quellen. In den Quellen selbst sind die anderen dann ein Weilchen baden gegangen während ich mir die Quellen ein Stück weiter bergauf anschaute. Anschließend ging es dann gegen 11 Uhr weiter Richtung Sop Pong zu den Höhlen.

Pai am Morgen.

Pai am Morgen.

Auf dem Weg zu den Quellen vor Pai

Auf dem Weg zu den Quellen vor Pai

Auf dem Weg zu den Quellen vor Pai

Auf dem Weg zu den Quellen vor Pai

Auf dem Weg zu den Quellen vor Pai

Auf dem Weg zu den Quellen vor Pai

Patrick und ich beim Bergen des Roller von Pewy

Patrick und ich beim Bergen des Roller von Pewy

Patrick und ich beim Bergen des Roller von Pewy

Patrick und ich beim Bergen des Roller von Pewy

Tha Phai Hot Springs (80 Grad Celcius)

Tha Phai Hot Springs (80 Grad Celcius)

Die Hauptstraße Richutng Sop Pong schlängelte sich entlang der Berge. Hatten die Straßen am Vorabend schon Spaß gemacht wurde das Rollerfahren nun bei Tageslicht und klarer Sicht zum aller größten Vergnügen. Man hatte nahezu durchweg eine atemberaubende Aussicht. Auf dem Gipfel gab es eine Art Aussichtspunkt bevor es dann bergab Richtung Sop Pong ging. Die Bilder sprechen auch hier für sich:

Auf dem Weg nach Mae Hong Son und zu den Höhlen.

Auf dem Weg nach Mae Hong Son und zu den Höhlen.

Auf dem Weg nach Mae Hong Son und zu den Höhlen.

Auf dem Weg nach Mae Hong Son und zu den Höhlen.

Auf dem Weg nach Mae Hong Son und zu den Höhlen.

Auf dem Weg nach Mae Hong Son und zu den Höhlen.

Auf dem Weg nach Mae Hong Son und den Höhlen.

Auf dem Weg nach Mae Hong Son und den Höhlen.

Auf dem Weg nach Mae Hong Son und den Höhlen.

Auf dem Weg nach Mae Hong Son und den Höhlen.

Die Höhlen sind ein ganzes Stück fernab von der Hauptstraße gelgen. Man muss einer sehr schmalen alphaltierten Straße, die durch diverse Dörfer führt, folgen. Am Ende dieser Straße erreicht man dann den Parkplatz und den Eingang, vom dem aus eine Tour durch die Höhlen gebucht werden kann. Man benötigt hierzu einen Tourguide, der sich in den Höhlen auskennt und eine Lampe mitschleppt sowie ein Ticket für das Bambusfloß, das den Transport zwischen den drei Höhlen garantieren.

Die Tham Lod Höhlen

Die Tham Lod Höhlen

Unsere Tourguides

Unsere Tourguides

Am Eingang zu Höhle 1

Am Eingang zu Höhle 1

In der Höhle

In der Höhle

In der Höhle

In der Höhle

Auf dem Weg hoch zur Höhle 2

Auf dem Weg hoch zur Höhle 2

Auf dem Weg zurück zu Höhle 1 und dem Ausgang

Auf dem Weg zurück zu Höhle 1 und dem Ausgang

Nach dem wir alle drei Höhlen besichtigt haben, ging es weiter in Richtung Mae Hong Son. Wir hatten noch einiges an Strecke vor uns und es war bereits ca. 15 Uhr. Christina, Pewy und ich waren  eine Minute früher abfahrbereit als Patrick und Jessica. Da es relativ heiß war, entschieden wir uns an einer Art Kiosk gegenüber des Eingangs zu den Höhlen, wo wir unsere Mopeds geparkt hatten, Wasser zu kaufen. Jedoch sahen wir urplötzlich Patrick mit Jessica davon fahren. Wir dachten uns das Patrick wohl erst mal ein Stück fahren will und fuhren auch los. Allerdings verloren wir Patrick relativ schnell aus den Augen, denn er ist die schmale Straße entlang gepeischt wie ein Verrückter. Nach dem wir dann nach ca. 15 Minuten Fahrt wieder an der großen Hauptstraße ankamen, dachten wir eigentlich, dass Patrick und Jessica hier auf uns gewartet hätten. Dies war allerdings nicht der Fall. Wir sind daher auf der Hauptstraße weitere 5km gefahren ohne ihn und Jessica anzutreffen. Uns kam die Sache etwas komisch vor, denn bisher hatten wir immer darauf geachtet zusammen zu bleiben und haben aufeinander gewartet, falls jemand, aus welchen Gründen auch immer, mal etwas weiter zurück geblieben ist. Soweit wie wir diesmal gefahren sind, hätten er aber bereits mehrere Male auf uns warten müssen. Wir dachten uns daher, dass er vllt. irgendwo angehalten hatte und wir an ihm vorbeigefahren sind. Wir kehrten deshalb zunächst mal zur Abzweigung von der Hauptstraße zurück. Allerdings war er auch hier nicht anzutreffen. Ich setzte Christina ab, so dass sie auf die beiden warten konnte konnte während Pewy nochmal die Hauptstraße abfuhr und ich wieder Richutung Höhlen fuhr, um nach Patrick und Jessica ausschau zu halten. Es half alles nichts. Sie waren verschwunden. Die ganze Suchaktion dehnte sich auf geschätze 1,5h aus. Dann kam Patrick und Jessica auf ihrem Roller die Hauptstraße herunter gefahren. Ein kurzes Gespräch lieferte dann die Lösung des Malheur: Patrick hatte uns am Kiosk gegenüber des Eingangs nicht stehen sehen und dachte wir wären vorgefahren. Er gab daher etwas “mehr Gas” als üblich, um zu uns aufzuschließen. Da er uns jedoch nie antraf und dies auch nicht der Fall war, als er auf die Hauptstraße kam, dachte er wir würden nicht auf ihn warten und hat seinen Roller entsprechend immer näher am Grenzbereich bis auf den 30km entfernt gelegenen Gipfel des nächsten Berges getrieben. Als wir auch am dortigen Aussichtspunkt nicht anzutreffen waren, wurde ihm klar, dass wir hinter ihm sein mussten. Daher drehte er wieder um… :-D

Wir fuhren dann zusammen Richtung Mae Hong Son weiter und mussten uns nun, aufgrund der verlorengegangenen 1,5h etwas rannhalten, so dass wir den Tempel bei Mae Hong Son noch vor Einbruch der Dunkelheit besichtigen konnten. Dies haben wir auch geschafft.  Wir suchten uns ein Guest House, machten uns frisch und ging zusammen etwas Essen. Wir ließen den Abend, wie am Vorabend auch, bei Thai-Essen und einem kalten Bier ausklingen.

Weg zum Gipfel nach den Höhlen

Weg zum Gipfel nach den Höhlen

Auf dem Weg hoch zum Gipfel nach den Höhlen

Auf dem Weg hoch zum Gipfel nach den Höhlen

Ausblick vom Gipfel nach den Höhlen und vor Mae Hong Son

Ausblick vom Gipfel nach den Höhlen und vor Mae Hong Son

Wir zusammen auf dem Gipfel der Patrick'schen Erleuchtung

Wir zusammen auf dem Gipfel der Patrick'schen Erleuchtung

Der Tempel "Wat Phrathat Doi Kong Mu" bei Mae Hong Son

Der Tempel "Wat Phrathat Doi Kong Mu" bei Mae Hong Son

Mae Hong Son vom Tempel aus

Mae Hong Son vom Tempel aus

Mae Hong Son vom Tempal aus

Mae Hong Son vom Tempal aus

Im Hof des Tempel

Im Hof des Tempel

Unser Restaurant am Samstag Abend

Unser Restaurant am Samstag Abend

Unser Guest House für den Samstag Abend

Unser Guest House für den Samstag Abend

Am Sonntag Morgen ging es dann wieder sehr früh raus. Wir wollten um 7 Uhr losfahren, da wir für diesen Tag viel geplant hatten: wir wollten zunächst den Highway 108 weiter bis nach Khun Yuam fahren und hier dann ins Landesinnere abbiegen. Eine schmälere Straße führt laut Karte  nach Mae Chaem. Von hier aus ist es dann nicht mehr weit auf den höchsten Berg Tailands, den 2590 Meter hohen Doi Inthanon. Von hieraus sollte es dann zu mehreren Wasserfällen gehen und schließlich eine Übernachtung in Chom Thong den Tag beschließen. Aus heutiger Sicht war das ein sehr ambitionierter Plan, der natürlich hinten und vorne nicht aufgehen konnte, da uns nicht klar war, dass wir mehrere Male von rund 1200 Meter auf teilweise bis 1800 Meter fahren mussten. Zumindest für mein Moped hieß das, dass ein Großteil der Strecke nicht über 23,8 km/h zu bewältigen war. Und da es sehr selten gerade aus geht, kann man bergab nicht wirklich viel Zeit “gutmachen”. Nichtsdestotrotz war dies mit Sicherheit der interessanteste Teil der Strecke. Wir waren praktisch einen Tag lang im Innersten des Landes, wo außer uns wirklich kaum etwas anzutreffen war, abgesehen von einigen Dörfern. Hätte man hier eine Panne gehabt…oh je.

Es ging also gegen 7:30 Uhr mit leichter Verspätung los. Wir hielten zum Frühstück und volltanken an einer Tankstelle in Mae Hong Son an. Gegen 8 Uhr verließen wir dann Mae Hong Son. Den Teil von Mae Hong Son nach Khun Yuam konnten wir noch recht schnell zurücklegen. Es handelte sich um einen Highway der mehr oder weniger kurvenarm ist, was bei der Mae Hong Son Loop jedoch nicht geradeaus bedeutet. In Khun Yuam haben wir uns dann ca. 1h zwecks shopping und Verhandlung um den Preis aufgehalten.

An der Tankstelle in Mae Hong Son

An der Tankstelle in Mae Hong Son

Frühstück an der Tankstelle in Mae Hong Son

Frühstück an der Tankstelle in Mae Hong Son

Abfahrt aus Mae Hong Son

Abfahrt aus Mae Hong Son

Auf dem Weg nach Khun Yuam

Auf dem Weg nach Khun Yuam

In Khun Yuam

In Khun Yuam

Von Kuhn Yuam aus verließen wir den dann spärlich befahrenen Highway in Richutng Landesinneren bzw. Mae Chaem.  Die Straße  wurde etwas schmäler als der Highway, war allerdings nichtsdestotrotz äußerst gut zu befahren. Allerdings war hier nun wirklich niemand mehr unterwegs außer uns. Wir machten um die Mittagszeit in einem kleinem Dorf einen Tankstop und orderten eine Kleinigkeit zum Mittagessen. Dieses ließen wir uns einpacken. Unser Plan war nämlich ein Stück weiter zu fahren und an einem schönen Ort mit tollem Ausblick zu Mittag zu essen. Keine 2km weiter wurden wir dann auch schon fündig.

Tankstop und Besorgung des Mittagessens in Ban Pang Ung

Tankstop und Besorgung des Mittagessens in Ban Pang Ung

Tankstop und Besorgung des Mittagessens in Ban Pang Ung

Tankstop und Besorgung des Mittagessens in Ban Pang Ung

Mittagessens ca. 2km nach Ban Pang Ung

Mittagessens ca. 2km nach Ban Pang Ung

Mittagessens ca. 2km nach Ban Pang Ung

Mittagessens ca. 2km nach Ban Pang Ung

Mittagessens ca. 2km nach Ban Pang Ung

Mittagessens ca. 2km nach Ban Pang Ung

Nach dem Mittagessen wurden die Straßen dann noch schmäler, dafür wurde das Wetter und die Landschaft immer schöner und folglich der Fahrspaß immer größer. Ein paar Bilder mögen illustrieren, was ich meine:

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Cheam

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Cheam

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Eindrücke auf dem Weg von Khun Yuam nach Mae Chaem

Es wurde in den Bergen so heiß, dass Patrick seine Hände mit Klopapier bedecken musste, um den bereits vorhandenen Sonnenbrand einigermaßen in Grenzen zu halten:

Patrick wickelte seine Hände in Klopapier ein, um sich vor der Sonne zu schützen

Patrick wickelte seine Hände in Klopapier ein, um sich vor der Sonne zu schützen

Patrick wickelte seine Hände in Klopapier ein, um sich vor der Sonne zu schützen

Patrick wickelte seine Hände in Klopapier ein, um sich vor der Sonne zu schützen

Auch bekamen wir hin und wieder mal auf der Straße einige interessante Dinge zu sehen:

Und dann fing es für ca. 10 Minuten an zu regen und wir mussten uns wetterfest machen:

schnell wetterfest machen...

schnell wetterfest machen...

... und ein Gruppenfoto dank wasserdichter Kamera

... und ein Gruppenfoto dank wasserdichter Kamera

War hatten uns zwar nie verfahren, aber an einem Punkt wussten wir nicht so ganz wo es weitergeht:

Hier wusste wir nicht so ganz wo es genau weitergeht...

Hier wusste wir nicht so ganz wo es genau weitergeht...

...aber ein Bick auf die Karte löste dann das Rätsel

...aber ein Bick auf die Karte löste dann das Rätsel

Aber wir kamen in Mae Chaem gut an. Von hier aus ging es dann direkt weiter Richtung höchstem Punkt in Thailand. Kurz nachdem wir Mae Chaem verließen, kamen wir an einer Hütte vorbei und wir entschieden uns eine kleine Verschnaufpause einzulegen. Dies bot sich ohnehin an, da sich der Himmel mit äußerst dunklen Wolken zuzog. Nach ca. 25 Minuten war der Himmel dann wieder etwas aufgeklart und wir gestärkt. Wir fuhren also weiter in Richutng Doi Inthanon. Nach nicht einmal 800 Metern fing es jedoch aus heiterem Himmel an zu schütten wie aus Eimern. Wir entschieden uns gar nicht erst zu versuchen die Regensachen anzuziehen sondern kehrten direkt zurück zur Hütte und führen inklusive Roller direkt in die Hütte rein. Nach weiteren 15 Minuten war dann das Wetter wieder besser und wir konnten unsere Tour weiterverfolgen. Schließlich kamen wir auf dem 2590 Meter hohen Doi Inthanon an. Mein Tank war zwar kurz zuvor noch halb voll, jedoch war er nahe Null, als wir oben ankamen. Wir schauten uns zunächst den Tempel an und erkundigten uns am Eingang nach der nächstgelegenen Tankstelle. Diese war ca. 10km entfernt. Das sollte machbar sein, denn ab nun ging es ja überwiegend bergab. Die Sicht vom Tempel war durchwachsen und änderte sich sekündlich. Wir waren in der Tat über den Wolken.

In Mae Chaem

In Mae Chaem

In Mae Chaem

In Mae Chaem

Kurze Pause nach Mae Chaem

Kurze Pause nach Mae Chaem

Unterstellen inkl. Roller aufgrund starker Regenfälle

Unterstellen inkl. Roller aufgrund starker Regenfälle

Die Sicht auf den höchsten Berg Thailands: der Doi Inthanon

Die Sicht auf den höchsten Berg Thailands: der Doi Inthanon

Tempel und Blick vom Doi Inthanon

Tempel und Blick vom Doi Inthanon

Temple und Blick vom Doi Inthanon

Temple und Blick vom Doi Inthanon

Tempel und Blick vom Doi Inthanon

Tempel und Blick vom Doi Inthanon

Nach Besichtigung des Tempels war es bereits ca. 17 Uhr. Da wir noch ein gutes Stück Strecke vor uns hatten, entschieden wir uns von den drei möglichen Wasserfällen nur einen anzuschauen, so dass wir es noch vor Einbruch der Dunkelheit nach Chom Thong schafften. Wir entschieden uns für den Vachiratan Wasserfall. Hier kamen wir gerade noch im hellen an. Es wurde entsprechend rapide dunkel und die letzten 10km mussten somit im Dunklen zurückgelegt werden. Da die letzte Mahlzeit ca. sieben Stunden zurück lag entschieden wir uns an diesem Abend zuerst etwas Essen zu gehen und dannach ein Guest House aufzusuchen. Glücklicherweise befanden sich direkt an der Hauptstraße am Ortseingang zu Chom Thong diverse Restaurants. Wir kehrten ein und aßen den mit Abstand besten Fried Rice auf unserer Tour. Nach dem Essen ging es noch kurz zum nächstgelegenen 7-11. HIer wurde das wohlverdiente Feierabend Bier erworben. Den Tag beschlossen wird dann bei einem klaten Bier auf dem Zimmer.

Vachiratan Falls

Vachiratan Falls

Vachiratan Falls

Vachiratan Falls

Abendessen in Chom Thong

Abendessen in Chom Thong

Am Montag Morgen sind wir dann etwas später aufgestanden. Geplante Abfahrt war um 8 Uhr. Wir mussten nun nur noch über den Highway 108 von Chom Thong zurück nach Chiang Mai. Da wir hier mit ca. 80 km/h durchschnittlich fahren konnten, waren wir recht früh in Chiang Mai. Wir haben uns daher entschlossen unser Frühstück an einem kleinen Restaurant am Straßenrand einzunehmen. Wir entschieden uns für Fried Rice mit Ei und Chicken für 25 Baht (= 0,62 Euro).

Abfahrt aus Chom Thong

Abfahrt aus Chom Thong

Auf dem Highway 108 von Chom Thong nach Chiang Mai

Auf dem Highway 108 von Chom Thong nach Chiang Mai

Ankunft in Chiang Mai

Ankunft in Chiang Mai

Frühstück in Chiang Mai

Frühstück in Chiang Mai

Frühstück in Chiang Mai

Frühstück in Chiang Mai

Frühstück in Chiang Mai

Frühstück in Chiang Mai

Nach dem Frühstück ging es zunächst zu Mr. Mechanic, denn wir wollten die Roller um ein paar Stunden verlängern. Unser Plan war es etwas nördlich von Mae Taeng das sogenannten “White Water Rafting” auszuprobieren. Deshalb ging es wieder in Richutng Norden. Da es sich auch hier um einen Highway handelte konnten wir recht zügig fahren, allerdings nahmen die ca. 40km doch einige Zeit in Anspruch. Angekommen beim “White Water Rafting” zogen wir uns entsprechend um. Dann wurde das Schlauchboot aufs Dach eines mehr als alten Jeeps geladen und wir mussten ins Schlauchboot auf dem Dach klettern. Wir wurden duch nur mit 4WD zugängiges Gelände ca. 3km den Fluß entlang gefahren. Von hieraus ging es dann wieder zurück zum Lager. Naja was soll man sagen…Das Wasser war weder “white” sondern eher brown noch war das Wasser wirklich “wild”, wie man das normalerweise vom Rafting kennt. Patrick und ich entschieden uns daher, mit unserer beim Dragon Boating gelernten Technik, der ganzen Sache etwas “Schwung” zu veleihen. Allerdings war das unserem Steuermann wohl etwas zu “wild” und er bat uns nicht so schnell zu paddeln. Unseren Spaß hatten wir trotzdem, denn in einer Stromschnelle verlor Jessica ihr Paddel. Unser Steuermann erteilte dann im Sekundentakt Befehle zum vor- und zurückpaddeln, was uns nahe an den Punkt der Erschöpfung brachte, denn das Paddel im Wasser ging seinen eigenen Weg. Letztendlich konnte ich es jedoch aus dem Wasser fischen und wir konnten uns dann wieder in Ruhe treiben lassen.

Vor der Abfahrt zum "White Water Rafting"

Vor der Abfahrt zum "White Water Rafting"

Im Schlauchboot auf dem Dach eines Jeeps.

Im Schlauchboot auf dem Dach eines Jeeps.

Paddeln war nicht erwünscht

Paddeln war nicht erwünscht

Anschließend aßen wir in einer kleinen Holzhütte unweit vom Raftinglager zu Mittag. Da die Zeit schon recht fortgeschritten war machten wir uns dann relativ zügig auf den Rückweg, denn wir wollten uns noch einen Tempel ein Paar Kilometer außerhalb Chiang Mais anschauen. Allerdings hatte es auf dem Rückweg ununterbrochen geregnet. Zwar nicht stark, aber wir konnten uns nur mit ca. 65 km/h fortbewegen. Als es dann in Chiang Mai Richtung Tempel ging war der Verkehr fast unerträglich und wir standen ewig im Stau. Obendrein haben wir uns dann auch noch mal verfahren. Wir hatten einen Highway in die falsche Richtung gewählt. Als wir dann wieder auf Kurs waren, war es bereits 17 Uhr. Da Mr. Mechanic um 18 Uhr schließt, haben wir uns entschlossen lieber zurück zu fahren und mussten daher den Tempel auslassen.

Mittagessen in einer Holzhütte am Fluß nach dem Rafting

Mittagessen in einer Holzhütte am Fluß nach dem Rafting

Mittagessen in einer Holzhütte am Fluß

Mittagessen in einer Holzhütte am Fluß

Zurück (im Stau) in Chiang Mai

Zurück (im Stau) in Chiang Mai

Zurück (im Stau) in Chiang Mai

Zurück (im Stau) in Chiang Mai

Stattdessen sind wir dann, nach Abgabe der Roller und kurzem Kleidungswechsel von Motorradkleidung auf kurze Hose und T-Shirt, etwas durch Chiang Mai gewandert. Wir haben einen Tempel besichtigt und ein paar leckere gegrillte Bällchen aus Reis und Speck gegessen. Außerdem haben wir uns an einer mobilen Bar zu Abschluss einen Mai Thai gegönnt. Den Abend haben wir in einem kleinen Restaurant in Chiang Mai ausklingen lassen. Hier habe ich mir auch mal die Küche etwas genauer angeschaut.  Nach dem Essen sind wir noch kurz über den unweit entfernten Nightmarket geschlendert.

Tempel in Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai

Gegrillte Reisbällchen mit Speckwürfeln

Gegrillte Reisbällchen mit Speckwürfeln

Gegrillte Reisbällchen mit Speckwürfeln

Gegrillte Reisbällchen mit Speckwürfeln

Mai Thai an einer mobilen Bar in Chiang Mai

Mai Thai an einer mobilen Bar in Chiang Mai

In der mobilen Bar...

In der mobilen Bar...

Unser Restaurant für Abendessem am Montag Abend, kurz vor Abflug nach Bangkok

Unser Restaurant für Abendessem am Montag Abend, kurz vor Abflug nach Bangkok

Ich wollte unbedingt mal wissen wo die guten Fried Rice herkommen. Daher bin ich mal in die Küche gegangen...

Ich wollte unbedingt mal wissen wo die guten Fried Rice herkommen. Daher bin ich mal in die Küche gegangen...

...und habe mich mit den Zutaten vertraut gemacht

...und habe mich mit den Zutaten vertraut gemacht

Unser Flieger ging um 22:40 Uhr zurück nach Bangkok. Hier angekommen haben wir uns einen Platz zum Schlafen unweit vom Schalter für den Rückflug nach Singapore gesucht. Gegen 00:30 UHr haben wir uns dann schlafen gelegt.

Übernachtung am Flughafen Bangkok in der Nähe der Schalter

Übernachtung am Flughafen Bangkok in der Nähe der Schalter

Geweckt wurden wir dann um 05:30 Uhr von einem Mitarbeiter einer Fluggesellschaft, der zu seinem Schalter musste vor dem wir uns unwissenderweise breitgemacht hatten. Wir machten uns frisch und gingen um 6:00 Uhr zum Check-In-Schalter. Unser Flieger nach Singapore startete um 07:05 Uhr. Leider war keine Zeit für ein abschließendes Thai-Frühstück, daher ging es nach dem Check-In noch kurz zum 7-11, um uns etwas zum Frühstücken zu kaufen.  Gegen 06:15 Uhr haben uns uns dann auf Richtung Passkontrolle gemacht. Hier war ein rießen Stau an Leuten. Als nach 30 Minuten in der Schlange stehen und einer Uhrzeit von 6:45 Uhr noch lange nicht in Aussicht war, dass wir demnächst an der Reihe wären, wurde uns klar, dass das mit dem Flieger mal wieder eine recht knappe, wenn nicht sogar unmögliche Sache werden konnte. Um 6:50 Uhr ging Patrick dann nach vorne um die Leute zu fragen, ob er vor könne. Dies hat auch geklappt. Patrick ist dann zum Gate gerannt und hat bescheid gesagt, dass noch vier weitere kommen. Ich habe um 7:00 Uhr als letzter die Passkontrolle passiert. Dann kam die Sicherheitskontrolle. Hier habe ich alles nur noch aufs Band geworfen und nach dem Check alles geschnappt und bin losgerannt. Meinen Gürtel hab ich gar nicht erst versucht anzuziehen. Pewy und Christina konnte ich Dank festem Schuhwerk überholen. Allerdings ging mir nach einigen Minuten auch so langsam die Puste aus. Wir hatten, aufrgund der Günstig-Airline, natürlich das vorletzte Gate am ganzen Flughafen erwischt. Ich traf um 07:03 Uhr am Gate gerade noch pünktlich ein. Christina und Pewy kamen Punkt 07:05 Uhr an. Es war eine mehr als knappe Geschichte. Aber wir waren im Flieger! Dieser hob dann um 07:10 Uhr mehr oder weniger pünklich ab, denn wir waren nicht die Letzten :-D

Wir haben uns dann am darauffolgenden Sonntag zu einem Grillabend bei Patrick verabredet und Bilder angeschaut und insbesondere ausgetauscht. Damit war der bisher beste Trip offiziell abgeschlossen. Insgesamt (ohne Flug) habe ich 100 Euro ausgegeben. Hierin waren drei Mahlzeiten pro Tag, Zugticket, Miete für Roller und Helme, Benzin, Unterkunft und Eintritt für die gesamt Zeit sowie Taxikosten für den Transport enthalten. Entsprechend habe ich direkt dem Steinheimer mitgeteilt,dass wir unsere Urlaubsplanung für März/April 2011 überdenken müssen. Ziel ist es sie so umzugestalten, dass ich den Trip noch mal machen kann. :-D

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