Kategorie: Malaysia


Sepang – Super GT, Malaysia

Am 19.06 ging es morgens um 5 Uhr los. Mein Freund Chris hat mich zusammen mit seinem Freund Joel zu Hause abgeholt. Wir fuhren mit dem Auto von Chris Richtung Kuala Lumpur, da wir auf den F1 Ring in Sepang wollten, um uns das Rennen der japanischen Rennserie Super GT anzuschauen.

Zwischenstop für Frühstück, Sightseeing und Tanken machten wir in Melaka, allerdings hatte hier noch alles geschlossen, weshalb wir weiter Richtung Kuala Lumpur fuhren. Wir machten dann Rast bei KFC, da das Hähnchen in Malaysia laut Chris und Joel wesentlich anders zubereitet und schmecken soll wie in Singapore.

Tanken in Malaysia

Dank staatlicher Subvention kann man in Malaysia 18,8 Liter Super für 34 Ringgit = 8,55 Euro tanken. Die Regierung wundert sich wieso die Malayen selbst für kürzeste Strecken immer das Auto wählen und die Straßen unnötig belasten und die Umwelt unnötig verschmutzen. Woran das liegen kann...

Wir kamen gegen 13:00 Uhr an der Rennstrecke an, kauften Tickets für die Qualifikation und das Rennen am Sonntag, sowie ein Ticket um an beiden Tagen in der Boxengasse entlang zu laufen.

Am Abend ging es ins Hotel, welches Chris bereits gebucht hatte. Es handelte sich um das Concorde Inn, welches neben dem Pan Pacific Hotel unweit entfernt von Flughafen und Rennstrecke gelegen ist. Wir machten uns auf den Zimmern frisch und brachen dann auf Richtung Flughafen um im dortigen Food Court etwas zu essen. Wir bestellten Thai Style Fried Rice, Fried Crab Roll, Fried Chicken und eine Art Masala Tee.

Anschließend gingen wir in die Hotelbar vom Pan Pacific Hotel und schauten uns das Spiel Japan gegen Niederlande an. Da sämtliche Teams der Rennserie im Pan Pacific Hotel einquatiert waren, war die Bar entsprechend mit Fans der japanischen Nationalmannschaft gefüllt. Fahrer und Boxenluder waren jedoch nicht anwesend.

Nach einem ordentlichen Frühstück am imposanten Frühstücksbuffet undseres Hotels um 7:30 ging es an die Rennstrecke. Hier verweilten wir bis 18 Uhr. Dann machten wir uns zurück auf den Weg nach Singapore. Abendessen wurde entsprechend wieder bei KFC zu sich genommen. Ich war um 23:30 daheim.

Und hier die Bilder:

Der Sepang Circuit:

Sepang Circuit - Start-Ziel

Sepang Circuit - Start-Ziel

Sepang Circuit - Boxengasse und Start-Ziel-Gerade

Sepang Circuit - Boxengasse und Start-Ziel-Gerade

Sepang Circuit - Hinterer Teil der Strecke

Sepang Circuit - Hinterer Teil der Strecke

In der Boxengasse…

...die eine Seite und...

...die eine Seite und...

...die andere Seite

...die andere Seite

warum schupsen und drängeln die so…

Kameraleute

achso, ja richtig da war ja was…

dabei war es doch soooo einfach Fotos von den Autos zu bekommen:

ich glaube ein Lexus

ich glaube ein Lexus

ich glaube ein Toyota

ich glaube ein Toyota

ganz sicher ein Lamborghini Gallardo

ganz sicher ein Lamborghini Gallardo

und das Favoriten-Auto: Nissan Skyline GTR

und das Favoriten-Auto: Nissan Skyline GTR

manchmal wollten sie aber einfach nicht vom Auto weggehen…und das auch noch beim einzigen F430 im Rennen:

ZUM TEUFEL MIT IHNEN! Arg

ja und dann gab es auch noch ganz normale Autos:

wie z.B ein Lamborghini Gallardo

wie z.B ein Lamborghini Gallardo

oder Ferraris

oder Ferraris

und andere Ferraris

und andere Ferraris

und überhaupt: Ferraris

und überhaupt: Ferraris

auch zum anfassen

auch zum anfassen

oder Porsche

oder Porsche

und es gab bunte und getunte Autos:

z.B. Nissan Skyline GTR, aktuelles Modell

z.B. Nissan Skyline GTR, aktuelles Modell

ebenfalls zum anfassen, wenn man will

ebenfalls zum anfassen, wenn man will

hach, wenn die StVZO nicht wäre...Sache gäbs

hach, wenn die StVZO nicht wäre...Sache gäbs

wtf

wtf

wtf2

wtf2

ach guck mal: Der M5 vom Osterhase in Malaysia…soll ich lachen oder weinen:

Manche haben auch einen Auspuff drauf:

manche auch ein größeren:

Dann endlich das Rennen mit der vorhergehenden Zeremonie:

Pulau Rawa – Malaysia

Am Freitag den 04.06 ging es mit 10 anderen deutschen und meinem Schatz (ja endlich war die Zeit gekommen, dass wir uns wieder sehen konnten) auf die winzige Insel Rawa an der Ostküste von Malaysia im südchinesischen Meer. Man kann hier außer Schnorcheln so gut wie nichts machen, aber das braucht man auch nicht. Tja, was soll man sagen zu diesem Trip…Rawa halt:

Pulau Rawa
Pulau Rawa
Pulau Rawa
Pulau Rawa
Pulau Rawa
Pulau Rawa
Die zweite Alternative neben Schnorcheln: Beach Volleyball
Pulau Rawa
Pulau Rawa
Pulau Rawa
Pulau Rawa
Pulau Rawa
Pulau Rawa
Wir am Strand in Rawa
Wir am Strand in Rawa
Wir am auf dem Berg von Rawa bei Sonnenuntergang
Wir am auf dem Berg von Rawa bei Sonnenuntergang
Wir am auf dem Berg von Rawa bei Sonnenuntergang
Wir am auf dem Berg von Rawa bei Sonnenuntergang
Ich beim Absprung in 34 Meter Tiefe
Ich beim Absprung in 34 Meter Tiefe (Kathrin hat im richtigen Moment abgedrückt. Wir sind ein gutes Team! Beim nächsten mal müssen wir nur die schwarze Fußsohle wegretuschieren) Sache gibt’s…du liebe Zeit
Die "Rawa im Juni 2010"-Truppe
Die “Rawa im Juni 2010″-Truppe

Pulau Pinang – Malaysia

Da in Singapore am Freitag den 28.05 ein Feiertag war (Veska Day), ging es bereits am Donnerstag Abend in Richtung Malaysia. Ziel war die Insel Pinang an der Westküste Malaysias etwas oberhalb der Straße von Melaka.

Wir hatten einen günstigen Flug mit Air Asia nach Pinang gebucht. Dieser startete um 22:20 am Flughafen von Johor Bahru ca. 40 Autominuten außerhalb von Johor Bahru . Der Plan war also, sich an der MRT Kranji gegen 18:30 zu treffen und von hieraus den Bus Nr. 170 zu nehmen, da dieser an diejenige Busstation in Johor  Bahru (Larkin Bus Interchange) fährt, von wo aus man einen malayischen Bus an den Flughafen nehmen kann.

Womit wir nicht gerechnet hatten war, dass aufgrund des Feiertages nicht nur etliche malayische Arbeiter nach Hause wollen sondern etliche Singaporeans ebenfalls in das verlängerte Wochenende starten…und so begann das Chaos schon in Singapore:

Die MRT war recht voll aber nicht so voll, dass man sich hätte sorgen machen müssen. Der Schock traf uns dann an der Kranji MRT. Hier warteten hunderte von Leuten auf den 170 Bus, so viele, dass man sich in einer Warteschlange für die Warteschlange anstellen musste. Da alle davon überzeugt waren, dass wir in Malaysia am Automat Geld abheben können, ich jedoch der einzige war, der noch paar Singapore Dollar zu Hause rumfliegen hatte, nutzte ich die Wartezeit und wechselte ca. 150 SGD in Malayische Ringgit. Nach ca. 30 Minuten Wartezeit konnten wir dann in den Bus einsteigen. Dieser benötigte ein paar Minuten und dann auch schon die Warteschlange an der Grenze von Singapur erreicht. Nach 20 Minuten konnten wir aussteigen und zu den Ausreiseschaltern gehen. In dieser Zeit fährt der Bus weiter, so dass man wieder einsteigen kann, sobald man ausgereist ist. Wir kamen also die Treppe herunter um Richtig Bus zu gehen und es wimmelte nur von Leuten (siehe Bild).

Während wir also in der Warteschlange für die Warteschlange für den 170 Bus, der uns an die malayische Grenze bringen sollte (die es ja uch noch galt zu überqueren um dann WIEDER in den 170 Bus einzusteigen), an der Grenze anstanden, wurde uns klar, dass es etwas knapp werden könnte den Flug noch pünktlich zu bekommen. Es war mittlerweile 21 Uhr und durch einen Anruf bei der Airline erfuhren wir, dass die Check-In Schalter 40 Minuten vor Abflug schließen. Wir müssten also um 21:40 am Flughafen sein. Wir hatten also noch 40 Minuten um in den 170 Bus zu kommen, zur Malayischen Grenze zu fahren, in Malaysia einzureisen, zur Busstation zu kommen und dann ca. 40 Minuten zum Flughafen fahren :-) Passt nicht, klar oder?

Warteschlange für die Busse

Warteschlange für die Busse

Allerdings kamen dann urplötzlich mehrere 170 Busse recht zügig hintereinander, so dass wir um 21:15 in den Bus einsteigen. Um 21:20 waren wir also an der Grenze zu Malaysia. Wir rannten an die Schalter füllten die Einreisezettel aus und rannten Richtung Taxistand. Diese witterten ihr Geschäft und boten uns an, uns für 100 Ringgit an den Flughafen zu fahren. Da wir 6 Leute waren, benötigten wir 2 Taxen. Hat jemand Ringgit? Ne klar, kann man ja in Ruhe in Malaysia abheben (es sei denn man hat keine Zeit, wenn man in Malaysia ist:-)) Ich legte also für beide Taxen aus und wir machtem dem Fahrer klar, dass wir es äußerst eilig hätten. Diese liefen gemütlich zu ihren Autos mit dem Argument, dass wir es ohne Probleme bis 22:20 an den Flughafen schaffen, da ja die fahrt nur 40 Minuten dauert und es ja erst 21:30 ist. Wir versuchten den Fahrer also klar zu machen, dass 22:20 diejenige Uhrzeit ist bei der der Flieger abhebt und wir eigentlich um 21:40 am Schalter sein müssen.

Es ging also los mit gemütlichen 80-100 auf der Autobahn. Nach x-maligem einreden auf den Fahrer, wann wir da sein müssen, erhöhte dieser die Geschwindigkeit. Wir kamen also um 21:55 am Flughafen an. Glücklicherweise lies der Fahrer den Taxometer mitlaufen: 31 Ringgit (regulärer Preis). Da wir am Flughafen 100 (sic!) ausgemacht haben, wollte der Fahrer 100 SGD haben. Die hatte ich natürlich nicht und ich wies ihn darauf hin, dass er sowieso den dreifachen Preis bekommen hat, wo jetzt sein Problem liege. Da wir alle eh schon dabei waren wegzulaufen nahm er also auch 100 Ringgit.

Die Schalter waren schon zu, wurden allerdings wieder für uns geöffnet und wir saßen somit letztendlich doch noch im Flieger.

In Pinang ging es mit dem Taxi nach Georgtown ins Hotel Mingood in der Jalan Argyll. Anschließend ging es in die Stadt etwas zu Abendessen. Entlang der Jalan Pinang gab es etliche Bars, Clubs, Restaurant etc. Da die Vorstellungen über das Abendessen etwas auseinander gingen, teilten wir uns auf. Ich ging mit zwei Freunden “local” essen. Wir landeten in einem Coffee Shop wo es ausschließlich indisches Essen gab. Sehr sehr lecker: Omlett, Tandoori Chicken, Mutton und Garnelen, Preis: 4 Euro.

Jalan Pinang

Jalan Pinang

Am nächsten Morgen (Freitag) ging es dann mit dem Bus 101 ins 40 Minuten entfernte Batu Feringgi im Norden der Insel mit kilometer langem Strand. Wir übernachteten im Gasthaus Ali’s Guesthouse ca. 25 Meter vom Strand entfernt. Wir sonnten uns etwas und machten den Tag über nahezu nichts. Am Abend ging es dann zunächst Abendessen. Auch hier teilten wir uns wieder auf. Ich ging mit der “local food lovers”-Gruppe wieder in einen Coffee Shop, ein rießen Food Court. wir bestellten und 18 Satay-Spieße, Chicken mit Cashewnüssen und Bami Goreng. Dies teilten wir untereinander auf. Anschließend ging es auf den Nightmarket. Hier wurden dann diverse Dinge eingekauft mit den üblichen Verhandlungsabläufen.

Family auf dem Motorrad

Sache gibt's...

Der Weg zu Ali's Guest House

Der Weg zu Ali's Guest House

Der Eingang von Ali's Guest House

Der Eingang von Ali's Guest House

Weg von Ali's Guest House zum Strand

Weg von Ali's Guest House zum Strand

Strand in batu Feringgi - Blick nach Westen

Strand in batu Feringgi - Blick nach Westen

Strand in batu Feringgi - Blick nach Osten

Strand in batu Feringgi - Blick nach Osten

Sache gibt's am Strand

Sache gibt's am Strand

Steak House bzw. Restaurant "The Ship" in Batu Feringgi

Steak House bzw. Restaurant "The Ship" in Batu Feringgi

Der Food Court in Batu Feringgit

Der Food Court in Batu Feringgit

Am späten Abend setzen wir uns dann in eine Strandbar und genossen das ein oder andere Bier.

Abends in der Strandbar

Abends in der Strandbar

Am Samstag ging es dann nach dem Mittagessen wieder zurück nach Georgtown. Wir versuchten wieder im Hotel Mingood unterzukommen, allerdings war dieses bereits für den Tag ausgebucht. Allerdings schickte uns der Chef die Straße herunter mit dem Hinweis, dass dort ein neues Gasthaus eröffnet hätte, Cozy Guesthouse. Und tatsächlich: Zum halben Preis gegnüber dem Hotel Mingood konnte man hier wesentlich luxuriödser Wohnen. Wir wollten sodann auf den Pinang Hill, von dem aus man eine gute Sicht über die Insel hat. Wir nahmen also den entsprechenden Bus zur Seilbahn, mit der man auf den Gipfel fahren kann. Allerdings mussten wir vor Ort feststellen, dass diese repariert wird und man den Gipfel nur von der anderen Seite der Stadt mit einem Jeep erreichen kann. Allerdings war es mittlerweile zu spät um dies noch zu unternehmen. So ging es zurück in die Stadt, die es nun zu erkunden galt mit anschließendem aufenthalt in einer Bar. Laut Lonely Planet sollte es eine hervorragende Bar mit Live-Band geben, die sich Lush nennt. Wir sind ca. 2,5h Stunden durch die Stadt gelaufen und wurden von den Leuten, die wir nach dem Ort von Lush fragten, in alle Richtungen geschickt. Das Lush haben wir jedoch nie gefunden. Wir haben uns am Ende vor Erschöpfung in einer Reggae Bar niedergelassen un den Abend ausklingen lassen.

Beim Mittagessen am Strand in batu Feringgi

Beim Mittagessen am Strand in batu Feringgi

Mein Mittagessen: Special Fried Rice mit Ei und Satay Spießen

Mein Mittagessen: Special Fried Rice mit Ei und Satay Spießen

Pinang Hill

Pinang Hill

Die Bahn zum Pinang Hill. Leider under construction

Die Bahn zum Pinang Hill. Leider under construction

Nasi Lemak: das local food schlechthin

Nasi Lemak: das local food schlechthin

Am Sonntag morgen ging es dann um 9 Uhr auf einen morning market, bei dem die Malayen ihren Tageseinkauf  erledigten. Wir wollten anschließend etwas frühstücken, allerdings hatten alle Geschäfte noch zu. Nach 45-minütigem planlosen herumirren in der Stadt, kamen wir an einen Starbucks vorbei, der gerade eröffnete.

Gegen 14 Uhr ging es dann wieder zurück mit dem Flieger an den Flughafen in Johor Baru. Der Plan war ursprünglich, dass wir mit dem Bus nach Johor Baru an den Larkin Bus Interchange fahren und von hier den 170 dann rüber nach Sinagpore nehmen. Allerdings bot ein Busunternhemen an für einen überhöhten Preis direkt nach Singapore zu fahren. Zu verlockend für einige von uns und so bin ich mit einem Kollege alleine mit dem Bus wie geplant gefahren. Da es noch recht früh am Tag war, ging alles recht zügig von statten. 40 Minuten nach Johor Bahru, in den 170, an die malayische Grenze, ausreisen, wieder in den Bus (ohne Warteschlange) an die Grenze zu Singapore, einreisen, wieder in den Bus (ohne Warteschlange), Richtung Kranji MRT und ab nach Hause. Kostenpunkt hierfür liegt bei rund 4 Euro und es dauerte ca. 1,5h.

Von Freitag 23.04 bis Sonntag 25.04 war ich mit 5 Freunden in Malaysia in den Cameron Highlands. Diese liegen ca. 200km nördlich von Kuala Lumpur. Los ging es jedeoch bereits zu Beginn der selben Woche mit der Planung der Tour: Ich reservierte Tickets für einen Bus von Singapore nach Kuala Lumpur, reservierte Bustickets von KL in die Cameron Highlands, reservierte Zimmer in einem Gästehaus in den Cameron Highlands und reservierte Tickets für einen Bus von den Cameron Highlands zurück nach KL. Eigentlich wollten wir im Father’s Guesthouse unterkommen, dieses war jedoch bereits ausgebucht. Deshalb reservierte ich ein “family room” und ein “double bed room” im Hillview Inn, unweit von Father’s Guesthouse gelegen:

Hillview Inn Guesthouse in Tanah Rata

Hillview Inn Guesthouse in Tanah Rata

Nach dem bis Donnerstag Abend (22.04) die Planung abgeschlossen war, sah der Stand der Dinge wie folgt aus:

  • wir fahren mit einem Bus von Singapore nach KL. Abfahrt ist 23:30. Ankunft ist 4:00 Morgens und zwar am Berjaya Times Square in KL. Die Tickets habe ich reserviert und bereits gekauft und hielt sie somit in der Hand.
  • wir müssen uns dann die Zeit bis 6 Uhr in KL vertreiben, da die LRT (sozusagen die Straßenbahn) erst dann wieder fährt. Wir fahren von Station Hang Tuah Richtung Sri Petaling.
  • wir steigen an der vorletzten Station “Bukit Jalil” aus, da von dort aus unser Anschlussbus um 8:30 Uhr weitergeht.
  • Tickets für den Anschlussbus um 8:30 Uhr von KL in die Cameron Highlands habe ich reserviert genauso wie Tickets für einen Bus von den Cameron Highlands zurück nach KL. Beide Tickets beim gleichen Unternehmen. Mir wurde gesagt, dass wir diese ohne Probleme an Schalter 55 (wo auch immer der ist…) abholen können.
  • wir hatten noch kein Ticket am Sonntag von KL nach Singapore.

Wir kamen also um 4:00 Uhr morgens in KL an. Überlegten uns dann, dass wir mit einem Taxi wesentlich früher in den Highlands sind und dieses auch nicht zu teuer sein sollte, sofern wir in einem Taxi unterkämen. Wir hielten also vergeblich Ausschau nach einem Großraumtaxi. Nach einer gewissen Zeit hielten wir dann ein normales Taxi an und ich erkundigte mich, ob sie nicht eine Nummer von einem Großraumtaxi habe. Die Taxifahrerin versicherte uns, dass wir am Flughafen KL Sentral ein solchen bekommen könnten und diese auch in die Highlands fahren für ca. 250RM (= 60 Euro). Wir wollten deshalb, dass sie uns nach KL Sentral fährt, was sie jedoch ablehnte mit dem Hinweis, dass sie ihren Führerschein verlieren könnte wenn sie 6 Leute transportiere. Wir hielten sodann das nächste Taxi an. Jedoch lehnte dieser Fahrer zunächst ebenfalls ab. Wir boten ihm dann an, nicht nach Taxameter zu fahren sondern ihm 20RM (4,80) bar zu geben. Auf dieses Angebot ist er dann eingegangen. Wir quetschten uns also zu sechst in das Taxi und kamen an KL Sentral heil an.

Dort fragte uns sofort einer der 15 Personen, die die Reisebusse in die Parklücken einweisen, wo wir denn hin wollten. Ich sagte ihm, dass wir mit einem Minibus gerne in die Highlands würden. Er zog seine Breiftasche heraus und hatte sogleich eine Visitenkarte parat. Er wählte eine Nummer und sagte mir dann, dass wir hier ein paar Minuten warten sollten, er habe jemand bestellt. Ich sagte ihm, dass wir eigentlich zunächst mal wissen wollen, was es kostet, da wir nicht zu einem beliebigen Preis fahren wollen. Er entgegente jedoch nur, dass das alles kein Problem sei.

Nach ca. 30 Minuten herumstehen sprach mich sein Kollege dann an, wieso wir hier die ganze Zeit herumstehen würden. Ich sagte ihm, dass wir immer noch auf den Minibus warten, der uns in die Highlands fahren soll. Wir erfuhren so, dass es gar keine Minibusse gibt und die Busse, die in die Cameron Highlands fahren, definitiv nicht hier abfahren. Ich erwiederte, dass uns sein Kollege aber vor 30 Minuten das Gegenteil behauptete (wohlgemerkt, dass der ursprüngliche Kollege die ganze Zeit vor uns stand und fleißig Busse eingewiesen hat). Nach einem kurzen malayischen Gespräch unter den beiden Kollegen fuhr mich ersterer an, dass er mir bereits vor 30 Minuten gesagt hätte, dass er kein Minibus bestellt hat! Wir begriffen also, dass mit den Kollegen vor Ort kein Weiterkommen möglich war und machten uns auf den Weg zur LRT-Station KL Sentral.

Petronas Towers von der LRT aus gesehen

Petronas Towers

Wir kamen dann schließlich gegen 7:30 in “Bukit Jalil” an und standen vor einer Zeltlandschaft, die angepriesenen Schalter, die alle Tickets in die unterschiedlichsten Landesregionen von Malaysia verkauften. Wir machten uns auf die Suche nach Schalter 55. Dort angekommen wurde mir erst mal höfflich mitgeteilt, dass der Bus nicht um 8:30 Uhr sondern erst um 9 Uhr losfährt. Während ich eine hiesige Diskussion mit der Dame führte zur Thematik, was das eigentlich alles soll, machten sich einige meiner Freunde auf zu einem nächsten Schlater. Kurz danach erfuhr ich, dass zwei Schalter weiter Bustickets verkauft werden für einen Bus, der um 8:30 Uhr in die Highlands fährt und dort auch Tickets für den Weg zurück und sogar Tickets von KL zurück nach Singapore zu haben waren. Da wir zu sechst waren bekämen wir dort auch noch Rabatt, so dass die Tickets etwas günstiger waren als die bereits reservierten. Ich teilte somit der Dame mit, dass wir die reservierten Tickets nicht nehmen werden. Darauf hin zog sie ihr Handy aus der Tasche, wählte hecktisch eine Nummer und führte eine lautstarke Unterhaltung. Sie drückte mir dann das Handy in die Hand und sagte, dass ich die Tickets nehmen MÜSSTE, da ich sie ja auch reserviert hatte. Am anderen Ende der Leitung war angeblich ihre Managerin. Diese sagte mir auch noch mal, dass ich die Tickets unbedingt nehmen müsste, da ich sonst bei diesem Unternhemen in Zukunft unter meinem Namen keine Tickets mehr reservieren darf. Da ich nur einen Teil meines Vornamen hinterlassen hatte und ca. 87 andere Busunternhemen im Umkreis von 4,5m waren sagte ich nur: “Ok.”. Ich gab der Dame das Handy zurück und sagte, dass ich die Tickets nicht nehmen werde. Darauf hin viel der Dame alles aus dem Gesicht und sie rief sofort wieder bei der Managerin an. Wie es weiterging weiß ich nicht, da ich bereits auf dem Weg zu Schlater 57 war.

Wir hatten also für 5 EUR Tickets in die Cameron Highlands in einem VIP-Bus, der in Bucht 4 steht. Wir begaben uns somit zu Bucht 4. Hier stand zwar ein ca. 40 Jahre alter Bus, der diverse Dellen und Schrammen hatte und an einigen Stellen geflickt war aber kein VIP Bus. Nachdem wir etwas ratlos herumstanden erfuhren wir dann, dass dies unser “VIP-Bus” war. Mit diesem ging es ca. 4h einen engen Bergpass hinauf ohne Leitplanken etc. In jeder Linkskurve gab es einen unglaublich lauten Schlag in der Nähe der Hinterachse, wo wir saßen. Wir waren uns jedoch sicher, dass dies das Gepäck ist welches von innen an die Tür schlägt…oder auch nicht?

Bus von KL nach Cameron Highlands

Die Fahrt an sich ist schwer zu beschreiben, aber sie war ein Abentuer für sich. Das Highlight der Fahrt war ein Überholmanöver kurz vor einer Kurve, was sich aufgrund der geringen Geschwindigkeitsdifferenz zwischen unserem Bus und dem zu überholenden LKW über weitere 3 blinde Kurven zog. Hier ein Bild vom Führerhaus:

Das Führerhaus

Das Führerhaus

Angekommen in den Cameron Highlands (Tanah Ratah) buchten wir im Father’s Guesthouse (uns wurde aus nicht-malayischer Quelle gesagt, dass dies die besten Touren seien) eine geführte Tour mit insgesamt 6 Stationen.

1. Eine Erdbeer-Plantage:

Eine Strawberry Farm in den Cameron Highlands

Eine Strawberry Farm in den Cameron Highlands

2. Die Boh-Tee-Plantage (das Highlight der Tour):

Die Boh Tea Plantation

Die Boh Tea Plantation

Die Boh Tea Plantation

Die Boh Tea Plantation

Die Boh Tea Plantation

Die Boh Tea Plantation

3. Der Rosen-Center, von dessen “Hinterhof” man einen phantastischen Ausblick hatte:

Der Rose Center

Der Rose Center

Der Rosen Center

Der Rosen Center

Ausblick vom "Hinterhof" des Rose Center

Ausblick vom "Hinterhof" des Rose Center

Der Ausblick vom "Hinterhof" des Rose Centers

Der Ausblick vom "Hinterhof" des Rose Centers

Ausblick vom "Hinterhof" des Rose Centers

Ausblick vom "Hinterhof" des Rose Centers

4. Der Insektenpark:

Schwarze Skorpione im Insektenpark

Schwarze Skorpione im Insektenpark

Schwarzer Skorpion im Insektenparkt

Schwarzer Skorpion im Insektenparkt

5. Der Schmetterlingspark:

Im Schmetterlingspark

Im Schmetterlingspark

6. Ein Tempel:

Tempel in den Cameron Highlands

Tempel in den Cameron Highlands

Am Abend wollten wir dann auf den Nightmarket, unweit von Tanah Ratah entfert gehen, da es hier angeblich günstig hervorragende Satay-Spieße geben sollte. Wir erfuhren jedoch, dass dieser um 22 Uhr bereits geschlossen hat. Wir hatten also eine komplett falsche Vorstellung von “Nightmarket”.

Wir vertrieben uns die Zeit in Tanah Ratah und kamen an einem kleinen Stand vorbei der Hüte verkaufte. Einer meiner Freunde setzte sich einen camouflage-Rangerhut auf. Er fragte was dieser kosten soll, die Antwort war 18 Ringgit (6,70 Euro). Ich sagte aus Spaß, dass dies aber teuer sei, worauf hin der Verkäufer zu meinem Freund meinte: “ok. 15″. Darauf meinte ich recht trocken: “How about 10?” (= 2,40 Euro). Daruaf der Verkäufer: “ok.” Wir teilten also den anderen mit, dass es die Möglichkeit gäbe, für 10 Ringgit einen solchen Hut zu kaufen. Da der Verkäufer noch genau 5 übrig hatte bot es sich an, dass jeder einen nimmt. Jedoch wollten insgesamt nur 3 Leute einen haben. Dies bot nichtsdestotrotz die Möglichkeit einen Mengenrabatt einzufahren. Wir fragten also, was ein Hut kostet, wenn wir drei nehmen würden. Die Antwort war 8 Ringgit. Wir erklärten uns demnach bereit ihn für 7 Ringgit zu nehmen. Der Verkäufer fragte uns daraufhin aus welchem Land wir seien und sagte, dass wir die Hüte für 7 Ringgit bekämen, wenn wir die deutsche Nationalhymne singen. Da die Kaufbereitschaft der anderen drei ungemein gestiegen ist bei einem Preis von 7 Ringgit, stimmten wir also zu sechs ein und sangen die deutsche Nationalhymne.

Anschließend setzten wir uns die Hüte auf und stellten die suggestive Frage aus welchem Land denn der Verkäufer sei. Überrschenderweise kam dieser aus Malaysia. Da uns die malayische Hymne nicht geläufig war baten wir den Verkäufer darum, uns doch diese mal vorzusingen. Er zögerte nicht lange und began zu singen, was dieverse Leute auf der Straße etwas stutzig machte und sich deshlab langsam aber sicher einige Neugierigen um uns herum versammlten.

Am Sonntag haben wir dann nach gemeinsamen Omlettfrühstück eine Jungle Trekking Tour gemacht. Nach einem anfänglich bequemen 10 minütigem Spaziergang auf einem recht breiten und unspektakulärem Weg endete dieser in einem schmalen Pfad. Von hier aus folgte im wahrsten Sinne des Wortes ein Aufstieg mitten im Urwald bei dem über Stock und Stein geklettert werden musste. Mit dem Wissen aus dem Insektenpark über das in der Region vorkommende “Wildlife” hatte die Klettern und Wandern im Urwald einen besonderen Beigeschmack.

Jungle Trekking

Jungle Trekking

Jungle Trekking

Jungle Trekking

Jungle Trekking

Jungle Trekking

Jungle Trekking

Jungle Trekking

Jungle Trekking

Jungle Trekking

Wir benötigten für geschätzte 3km  ca. 4 Stunden. Ziel der Tour durch den Dschungel war ein 1800 Meter hoher Berg von dessen Gipfel aus man eine tolle Sicht über die Cameron Highlands haben sollte:

Auf dem peak

Auf dem peak

Auf dem peak

Auf dem peak

Um 16:30 ging unser Bus dann zurück Richtung KL. Es handelte sich anscheinend um den gleichen Bus wie bei der Hinfahrt. Die Fahrt berab  verlief zunächst recht unspektakulär, allerdings erhöhte sich die Kurvengeschwindigkeit zunehmend. Man konnte regelrecht hören, wie die Bremse nach einer gewissen Zeit schleiften und nicht mehr richtig zupackten. Der Busfahrer musste deshalb seine Fahrweise anpassen, was darin bestand vor der Kurveneinfahrt ordentlich zu hupen, um dem entgegenkommenden Verkehr mitzuteilen, dass er beiden Spuren in der Kurve benötigt.

Wir hielten dann auf halber Höhe auf einem Busfriedhof an und der Fahrer fuhr mit den Vorderreifen und voll besetztem Bus auf eine Rampe. Ein Mechaniker schaute sich kurz an was los war. Allerdings schien es nichts weiter schlimmes zu sein und es gab auch nicht zu reparieren, denn nach einer Kurzen Zigarettenpause des Fahrers und des Mechanikers ging es auch schon wieder weiter.

Wir kamen aufgrund der Verzögerung um 22 Uhr in KL an. Unser Anschlussbus startete um 23:45, weshalb wir pünktlich um 23:30 am vereinbarten Ort sein sollten. Wir vertrieben uns die Zeit auf dem Nightmarket in KL in China Town. Ein Freund von mir wollte sich hier eine Notebooktasche kaufen, die ein Freund seinerseits einige Tage zuvor für 90 Ringgit erstanden hatte. Am besagten Stand schauten wir beide uns also nach Taschen um. Der Rest der Truppe schaute in der Zwischenzeit an anderen Ständen nach anderen Artikeln. Kaum waren wir da, hatten wir auch schon die Aufmerksamkeit der Verkäuferin erlangt. Wir erkundigten uns nach dem Preis der Wunschtasche: 220 Ringgit. Nach dem mein Freund die Tasche aufgrund des zu hohen Preises direkt wieder weglegen wollte, fragte die Verkäuferin ihn nach seiner Zahlungsbereitschaft, indem sie ihm einen Taschenrechner in die Hand drückte, in den wir unser Angebot eingeben sollten. Er tippte: 50. Die Frau erklärte uns aufgeregt, dass dies unmöglich sei und rief ihren Mann (oder weiteren Verkäufer). Dieser versuchte uns zu überzeugen, dass es sich um eine echte Ledertasche hielt, indem er mit einem Feuerzeug versuchte das Leder “anzubrennen”. Allerdings war mein Freund gut informiert und wusste, dass auch Kunstleder nicht anfängt zu brennen. Wir verharrten also auf 50 Ringgit. Der Verkäufer merkte, dass er am Preis definitiv etwas machen muss und sagte: “ok. Last price: 190″. Wir merkten also, dass hier zwei Welten aufeinander trafen, die ohne Weiteres nicht zu vereinen sind: Wir wollten nicht mehr als 90 Ringgit zahlen und der Verkäufer beschwörte die extrem hohe Qualität des Produktes im Vergleich zu allen anderen auf dieser Welt erhältlichen Produkten. Nagut, es sollte halt nicht sein und wir wollten gehen. In diesem Moment reduzierte jedoch die Frau den Preis schlagartig von 190 auf 110 Ringgit. Das war natürlich ein äußerst unkluger Zug, denn damit war die zuvor angepriesene Qualitätskomponente ad absurdum geführt. Und wir begannen nun so richtig zu verhandeln. Die Wiederholung von 50 Ringgit und ein Zugeständnis von 5 Ringgit auf 55 Ringgit reduzierte den Preis seitens des Verkäufers auf 90 Ringgit. Die Aussage, ein Kumpel hätte die gleiche Tasche vor ein paar Tagen für 50 bekommen reduzierte den Preis auf 70 Ringgit. Dann haben wir zugeschlagen und haben die Sache beendet.

Mir viel in diesem Moment wieder ein, dass ich in 2008 bereits schon einemal festgestellt habe, dass eine beliebige Ware zu ca. 1/3 des zuerst vom Verkäufer vorgeschlagenen Preises zu haben ist oder sogar für weniger aber nie für mehr. Der Hut ging von 18 auf 7, die Tasche von 220 auf 70. Mit etwas Varianz widersprechen diese 2 Beispiele meiner Theorie zumindest nicht.

Wir liefen also zum vereinbarten Treffpunkt, der nicht weit vom Nightmarket entfernt war und ich wollte die Tickets für unseren Bus am Schlater, der in einen 7-11 Shop eingebaut war, abholen. Die Frau hinter der Theke meinte jedoch nur: “No bus.” Ich erkundigte mich, wie genau sie das nun meint und sie präzisierte: “No bus to Singapore at eleven forthy five.” Ich zeigt ihr meine Reservierungskarte mit den bereits bezahlten Tickets. Dann wiederholte sie das bereits Gesagte und wies mich darauf hin, dass ein Bus erst  um 00:45 fährt. Wir mussten also noch 1h vor dem Kiosk warten bis wir die Heimreise antreten konnten.

Die Heimreise an sich war in ordung und wir konnten ein paar Stunden schlafen, jedoch nur so lange wir nicht in Johor Bahru waren, da hier Schlaglöcher auf den Straßen die Regel sind.

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