Vom 02.02.11 bis 07.02.11 war ich 5 Tage auf den Philipinnen. Da am Donnerstag 03.02.2011 und am Freitag 04.02.2011 in Singapore jeweils ein Feiertage aufgrund von Chinese New Year (CNY) war, buchte ich schon lange im Voraus einen Trip auf die Philippinen. Mir wurde von einer Arbeitskollegin Cebu in den Visayas empfohlen. Entsprechend buchte ich Flüge. Allerdings buchte ich den Hinflug über Manlia, da dies in der Summe günstiger war als ein Direkflug.
Als dann 14 Tage vor Abflug mein Flug (mal wieder mit Tiger Airways) um 15h nach hinten verschoben wurde, entschied ich mich, mir das Geld dafür zurück erstatten zu lassen und doch einen Direkflug zu buchen, da ich soviel Zeit wie möglich auf den Philippinen verbringen wollte. Jedoch erreichten die Preise für Direktflüge von Singapore nach Cebu-City aberwitzige Höhen. Ich fragte daher meinen Chef, ob ich nicht einen zusätzlichen Tag Urlaub bekommen könnte und diesen durch entspechendes Arbeiten am Wochenende ausgleichen kann. Allerdings bewilligte mein Chef einen zusätzlichen Tag Urlaub auch ohne Ausgleichsarbeiten mit der Begründung, ich würde immer gute Arbeit leisten und er sehe deshalb kein Problem darin.
Ich buchte also einen Flug am Mittwoch Mittag 02.02.2011. Meine Tante Christine und mein Onkel Stefan kamen von Hong Kong über Manila auch nach Cebu geflogen, da sie ihren Asienurlaub so planten, dass wir die Reise auf den Philippinen zusammen unternehmen konnten. Außerdem entschied sich eine philippinische Freundin von mir kurzfristig auch mitzukommen, da sie keine Lust auf CNY hatte und auch selbst noch nie im Süden der Philippinen war. Da wir vor hatten mit dem Roller die Inseln Cebu, Negros und Bohol zu erkunden, dachte ich mir, es sein sicher nicht flasch einen Einheimischen dabei zu haben. Somit waren wir zu viert unterwegs.
Wir landeten eine Stunde bevor Christine und Stefan landeten, daher wollten wir am Flughafen noch schnell was essen gehen. Allerdings gab es keinerlei Restaurants oder der gleichen in der Ankuftshalle. Daher fragte Grace einen Sicherheitsbeamten in Tagalog, wo man denn etwas essen gehen könnte. Dieser deutet die Strasse entlang und in den Hinterhof. Es stellte sich heraus, dass er die Kantine meinte, die eigentlich für das Flughafenpersonal gedacht war. Allerdings hatten wir hunger und sind einfach mal reingegangen und haben was zu essen und trinken bestellt.
Nach einer Stunde sind wir dann zurück zur Ankunftshalle und haben Christine und Stefan empfangen. Dann ging es zunsammen mit dem Taxi rein nach Cebu-City. Christine und Stefan hatten bereits ein Hotelzimmer gebucht. Grace und ich versuchten unser Glück im gleichen Hotel ein Zimmer zu bekommen, allerdings war das Hotel bereits ausgebucht. Da wir uns jedoch in der Stadtmitte befanden, waren 5 Minuten zu Fuß etliche andere Hotels und Gasthäuser zu erreichen. Wir ließen uns in einem Gasthaus um die Ecke in einem Doppelzimmer mit zwei Einzelbetten nieder, stellten jedoch nur die Sachen abund liefen dann wieder zurück zum Hotel von Christine und Stefan, da wir noch zusammen Abendessen gehen wollten.
Wir liefen ein wenig durch die Stadt und haben dann in einem Restaurant Buffet gegessen zum Preis von 2,80 Euro pro Person. Das Essen war nicht besonders gut aber es war genügend von allem etwas da. Dann haben wir noch zusammen ein Bier getrunken und den Abend damit beendet die Mutprobe ein Balut zu essen zu überstehn. Nachdem Christine mehr oder weniger direkt in Ohnmacht gefallen ist und sich Stefan vor lachen nicht mehr einbekam hat Grace uns gezeigt, wie man es korrekt ißt. Ich habe es dann auch versucht und muss sagen: Es schmeckt wie ein hartgekochtes Ei, sieht nur wesentlich anders aus. Des Weiteren haben wir für den nächsten Morgen zwei Roller bestellt.
Am Donnerstag Morgen, haben wir uns dann alle im Hotel von Christine und Stefan getroffen und gemeinsam gefrühstückt. Die Roller kamen eine Stunde zu spät. Nachdem der Papierkram erledigt war (Abgabe der Reisepässe und Kopien der internationalen Führerscheine) machten wir eine kurze Probefahrt. Dann sollte es auch schon losgehen, alleridngs musste noch etwas Luft auf die Reifen von Christine und Stefans Roller. Die japanische Honda ist bei zwei deutschen Eichen und einem Rucksack der Größe und des Gewichts eines A380 dann doch etwas in die Knie gegangen:-)
Der Plan für die bevorstehen 5 Tage war, von Cebu City nach Toledo City zu fahren. Hierzu musste die Insel Cebu überquert werden. Von dort wollten wir mit einer Fähre nach San Carlos auf Negros übersetzen und dann nach Sipalay fahren. Hierzu musste dann Negros überquert werden. Den folgenden Tag wollten wir in Sipalay am Strand verbringen und dann am Samstag nach Dumaguete City weiterfahren, so dass wir am Samstag noch nach Siquior übersetzen konnten. Der Sonntag und Montag war eingeplant, um die Insel Bohol zu erkunden, da es hier die berühmten Chocolate Hills gibt.
Ich hatte die Strecke in google versucht zu planen, allerdings konnte google keinen Weg berechnen, was mich etwas verwunderte, da es die Orte jeweils kannte und auch Straßen eingezeichnet waren. Allerdings gab es auf den Inseln nicht so viele Straßen. Somit hatte ich mich mit einer groben Planung zufrieden geben müssen.
Wir fuhren gegen 11 Uhr los. Der Stadtverkehr in Cebu City war verrückt. Die Strecke in Richtung Toledo war sehr schön, nachdem man endlich aus Cebu City raus war. Wir kamen durch einige Bergdörfer und eigentlich kamen wir nie aus den Bergdörfern raus, da sich diese praktisch entlang der Straße befanden und eins auf das andere folgte. Das Bild war ähnlich meinem Rollertrip im Norden von Thailand. Holzhütten, Subsistenzwirtschaft, Armut. Allerdings war die Landschaft auch so schön wie in Thailand. Die Straßenverhältnisse ließen allerdings zu wünschen übrig: Im besten Fall waren sie schlecht. Ein paar Eindrücke:
Als wir den berauf Teil der Strecke erledigt hatten und uns auf dem bergab Teil kurz vor Toledo befanden, fing es an zu regnen. Wir stellten uns daher einen Moment unter. Allerdings wurde die Zeit immer knapper, bis zu der wir in Toledo an der Fähre sein mussten. Diese ging um 13:30 Uhr, wenn ich mich recht erinnere.
Wir kamen gegen 14 Uhr an und die Fähre war bereits weg. Daher haben wir uns nach der nächsten erkundet. Diese ging zum letzten mal um 18 Uhr. Da das Fährenterminal etwas außerhalb von Toledo liegt, haben wir uns entschlossen wieder zurück in das Dorf zu fahren, um Mittag zu essen. Da alles sehr sehr günstig war, bestellten wir quer duch die Karte verschiedene Sachen, ließen diese in der Mitte des Tischs plazieren und haben dann alle von allem etwas gegessen. Gegen 16:30 Uhr fuhren wir dann wieder zur Fähre, buchten die Personentickets und Roller als Fracht. Hierzu mussten die ganzen Papiere vorgezeigt werden und wir bekamen auch etliche Papiere, die wir mit uns führen mussten. Zum Glück hatten wir hier Grace dabei, da es mit dem Englischen hier nicht ganz so gut lief. Im immer noch strömenden Regen haben wir uns dann die restliche Zeit bis 18 Uhr auf einem nahgelegenen Markt vertrieben. Hier kleidete ich mich mit einem neuen Regencape ein, da mein bisheriges aus dem Singapore Zoo kaputt gegangen war. Entsprechend nass waren Klamotten und Schuhe. Um 18 Uhr ging es dann auf die Fähre. Aus irgendeinem Grund musste aber noch einmal eine Gebühr entrichtet werden, dann konnten wir drauffahren. Die Roller wurden festgemacht, da eine ruhige See etwas anderes ist. Die Überfahrt dauerte 2 Stunden. Wir kamen also voraussichtlich gegen 20 Uhr in San Carlos auf Negros an. Da es zu dieser Zeit schon dunkel ist und wir schon sehr lange unterwegs waren, blieb nichts anderes übrig als hier zu übernachten. Das stellte prinzipiell kein Problem dar, allerdings mussten wir nun unsere Tour neu planen, da wir ja nun erst am nächsten Tag, Freitag, Sipalay erreichen werden. Wir ließen uns in einem Guesthouse nieder und trafen uns zum Abendessen.
Beim Abendessen machten wir dann auch die Planung für den nächsten Tag. Wir rechneten damit ca. 5h für die Strecke von San Carlos nach Sipalay zu benötigen. Entsprechend wollten wir am nächsten morgen gegen 8 Uhr los und trafen uns abfahrbereit um 7:30 Uhr zum gemeinsamen Frühstück. Dann ging es los. Zunächst an einen Geldautomaten in San Carlos. Hier sahen wir dann eine Zeremonie von Schülern. Nach einigen Schwierigkeiten aus San Carlos herauszufinden auf den Highway, der uns in die Berge bringen sollte, fanden wir diesen schließlich. Es folgten einige Kilometer auf dem Highway zwischen Zuckerrohrfeldern. Der Zustand des Highway war nicht gerade gut. Da er bei google jedoch als wesentlich breitere Straße eingezeichnet war, als der Berpass, den wir nehmen mussten, um die Insel Negros zu überqueren, hatte ich einige Bedenken, was wohl noch so alles kommen würde. Dann erreichten wir die Abzweigung in die Berge und die Straße war überraschender Weise recht gut und die Landschaft sehr sehr schön. Wir kamen an einigen Reisfeldern vorbei. Allerdings war urplötzlich der Highway zu ende und bestand nur noch aus Schotter. Wir kamen über eine interessante Brücke und näherten uns dem großen Berg der Insel, Mount Kanlaon, ein aktiver Vulkan. Allerdings wurde der Highway immer felsiger. Mittlerweile war der Highway so schlimm, dass Grace von meinem Roller absteigen musste, da ich alle 2 Meter aufgesetzt habe. Wir waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal mit Schrittgewindigkeit unterwegs. Dann kam hinzu, dass Stefans Roller in einem Bergdorf einen Platten hatte. Glücklicherweise gab es in dem Dorf jemand, der „Vulcanizing“ anbot. Mit dieser Methode wurden Reifen geflickt. Wir nutzten die Zeit und haben im Bergdorf bei einer Familie zu Mittag gegessen. Wir drei weissen waren in dem Dorf ohnehin die Attraktion, weil dort wo wir uns befanden, ist mit Sicherheit schon lange kein Touris mehr gewesen, wenn überhaupt jemals einer da war. Es war bereits 13 Uhr und wir hatten noch nicht mal die Hälfte der Strecke hinter uns. Außerdem wird es um 18 Uhr dunkel und niemand wusste, wie lange die Straße (eigentlich war es ja keine) noch in diesem Zustand weiter ging. Nun wurde mir jedoch auch klar, wieso google keinen Weg berechnen konnte: In Wirklichkeit gibt es sozusagen gar keinen Weg.
Nachdem der Reifen repariert war und wir das Mittagessen beendet hatten, ging es weiter. Nach ein paar Kilometern wurde die Straße auch wieder normal (allerdings dauerten das bei weniger als Schrittgeschwindigkeit entsprechend). Wir konnten dann wieder zügiger fahren. Das Motto hieß allerdings nur noch: in Sipalay vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen. Wir fuhren so schnell, wie es die Straße nbedingungen zuließen in Richutung Sipalay. Immer wieder war jedoch der Highway zuende und es musste auf Schotter gefahren werden. Dann hatte Stefan zum zweiten mal einen Platten. Nachdem Stefan dann seinen Roller 10 Minuten zu einem, der „Vulcanizing“ anbot, geschoben hatte, mussten wir eine ca. 30 minütige Zwangspause einlegen. Die Zeit war entsprechend fortgeschritten. Als es dann weiter gehen konnte, dauerte es gar nicht sooo lange und Stefan hatte wieder einen Platte. Entsprechend 30 Minuten Pause. Dann wurde es auch schon bald dunkel. Allerdings hatten wir es auch fast geschafft. Wie immer auf den Philippinen, wenn es dunkel wird, wurden entlang der Straße alle paar Meter ein BBQ aufgebaut. Wir entschieden uns für ein Bier und einen Snack anzuhalten. Wir bestellten verschiedenste Spieße: Schweineleber, Hähnchendarm, Hühnerherzen und der gleichen und genossen ein Bierchen. Wir waren irgendwo in einem Dorf kurz vor Sipalay und auch hier waren wir wieder die Attraktion schlecht hin. Anschließend ging es noch mal über einen Bergpass. Da ein Bus hinter uns war, waren wir damit beschäftigt, den Abstand entsprechend groß zu halten, weil wenn es ein Vehikel auf den Philippinen gibt, was schnell unterwegs ist, dann die Busse. Entsprechend haben wir nicht auf den Tank geschaut. Ich stellte irgendwann erschrocken fest, dass die Nadel sehr sehr nah an „leer“ war und wir legten einen weiteren Tankstop ein. Es war mittlerweile 19:30 Uhr. Wir erreichten dann gegen 20 Uhr Sipalay und mussten noch 3km einen Feldweg in Richtung Küste fahren, um zu den Resorts zu kommen, wo wir den nächsten Tag verbringen wollten.
Allerdings waren die Resorts auf der anderen Seite des Ufers. Somit standen wir etwas blöd da: Es war dunkel, wir hatten Roller und Gepäck, waren völlig fertig und wollten nur noch ins Bett, wir standen am Wasser und weit und breit kein Resort. Allerdings hatten wir von einem Herren die Aufmerksamkeit erregt, der uns anbot mit seinem Boot zu den Resorts zu fahren und wir konnten bei ihm die Roller unterstellen. Das taten wir dann und ich muss sagen, es hat alles wunderbar geklappt, bis auf die Tatsache, dass das erste Resort ausgebucht war. Dies stellte jedoch nicht wirklich ein Problem dar, denn direkt neben an war ein weiteres Resort. Der Inhaber dieses Resorts, ein mit einer philippinischen Frau verheirateter Deutscher, ist einen eigenen Blog wert. Es sei nur soviel gesagt: Er verhielt sich, als sei er betrunken, nuschelte und gab einem das Gefühl, dass er so spät am Abend gar nicht mehr mit Gästen gerechnet hat und auch generell zwar Geld verdienen will, aber Gäste irgendwie alle doof sind.
Nachdem wir die Zimmer bzw. Hütten bezogen hatten, sind wir noch zusammen im Nachbarresort Abendessen gegangen und haben den Abend in Ruhe ausklingen lassen.
Am Samstag Morgen haben wir zunächst ausgeschlafen und sind dann in einem Nachbarresort frühstücken gegangen. Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang am Strand, haben wir den Rest des Tages ebenfalls am Strand verbracht. Wir vertrieben uns die Zeit mit Lesen, Schwimmen und unterhalten. Auf dem Wasser befand sich eine Art Luftkissen. Stefan und ich versuchten uns dann von dieser gegenseitig herunterzuschupsen. Außerdem entdeckte ich noch mega lange Babusstämme. Nachdem ich einen dieser hochstemmte und merkte, wie elastisch sie sind, kam mir die glorreiche Idee, dass man hiermit ideal Kokusnuss-Weitschleudern betreiben könnte. Da wir weit und breit die einzigen Menschen am Strand waren, haben wir dann nach geeigneten Kokusnusshälften gesucht und einen Wettbewerb gestartet, bei dem Stefan ganz klar die Oberhand hatte. Während ich Probleme hatte die Kousnuss am Ende des Bambusstamms zu fixieren, schleuderte Stefan die Kokusnüsse aufs Meer, als würde er den Sport seit jahren aktiv betreiben (siehe hierzu die entsprechenden Videos).
Am Abend gingen wir dann wieder zusammen essen. Abermals gingen wir in eines der benachbarten Resorts, diesmal jedoch in eins, welches weiter entfernt war. Dort trafen wir dann einen Kanadier, der mit einer Philippinin leiert war. Da wir mittlerweile hinnehmen mussten, dass wir die Insel Siquior nicht mehr schaffen werden, planten wir den Rest des Trips an diesem Abend. Allerdings mussten wir feststellen, dass für Grace und mich auch die Insel Bohol nicht mehr in den Plan passt, da die Abfahrtzeiten der Fähren nicht zu unserem Rückflug nach Singapore passten. Da wir uns laut dem Kanadier wohl auch ordentlich verschätzt hatten, was die Fahrzeit von Sipalay nach Dumaguete betrifft, informierten wir uns in Reiseführer und beim Kanadier, was man um Dumaguete alles machen kann. Wir erfuhren von Seen und einem Wasserfall. Somit entschieden wir uns am Sonntag nach Dumaguete zu fahren und dort zu schlafen und dann am Montag zurück nach Cebu City zu fahren. Der Kanadier erzählte uns von einem Ort auf Cebu namens Moalboal, wo es einen tollen Strand geben soll und man super schnorcheln kann. Dieser lag an der Westküste von Cebu. Obwohl Cebu-City an der Ostseite liegt, konnte man aufgrund dessen, dass Cebu sehr schmal ist, diesen Ort trotzdem mitnehmen. Allerdings rechneten wir aus, das Grace und ich wohl nur sehr kurz in Moalboal aufhalten können, denn wir mussten ja am Montag noch die Roller abgeben und unser Flug um 19 Uhr nehmen.
Es ging also am nächsten Morgen recht früh gegen 7:30 Uhr los, und wir sind mehr oder weniger komplett nach Dumaguete durchgefahren. Außer für ein paar Bilder und ein Frühstück bei einer Bäckerei ging es vollgas in Richtung Dumaguete. Wir kamen gegen 14 Uhr an und suchten uns eine Unterkunft. Dann wollte wir eine Fähre nach Cebu für den nächsten Morgen buchen. Es stellte sich jedoch raus, dass an dem Fährenterminal in Dumaguete nur Fähren nach Cebu City fahren. Wir wollten jedoch nur an die Südspitze von Cebu übersetzen. Somit haben wir uns mit dem Hotel in Verbindung gesetzt und nachgefragt. Das Hotelpersonal erklärte uns, dass eine kleinere Fähre ca. 30 Minuten entfernt vom Hotel an die Südspitze übersetzt. Nachdem wir alle nötigen Inforamtionen für den Folgetag hatten, machten wir uns auf den Weg zum Wasserfall. Diesen fanden wir recht problemlos, allerdings war das letzte Stück zum Wasserfall einfach nicht fahrbar. Nachdem wir Eintritt bezahlt hatten, ging es 335 Stufen abwärts zum Wasserfall. Stefan und ich gingen in dem recht kalten Pool vor dem Wasserfall baden. Dann wurde es auch schon dunkel und wir machten uns auf den Rückweg. Nun ging es 335 Stufen hoch! Auf dem Rückweg zum Hotel kamen wir noch an einem Station vorbei, in dem gerade Hahnenkämpfe stattfanden. Dieses Spektakel schauten wir uns dann auch noch kurz an. Interessant war hier weniger der Kampf, sondern wie die Wetten unter den Einheimischen abgeschlossen wurden (siehe Video). Da ich unbedingt einmal gegrilltes Bauchfleisch und gegrilltes Hähnchen essen wollte, sind wir im Anschluß in Dumaguete in ein kleines Restaurant gegangen, vor dem gegrillt wurde. Dann ging es aufs Hotelzimmer zum Duschen und zum Abschluss des Abends nochmals essen. Allerdings hatten wir kaum Hunger und haben uns daher nur Kleinigkeiten bestellt.

Das Ferry Terminal, von dem aus Fähren nach Cebu City fahren befand sich direkt gegenüber unseres Hotels.

In Dumaguete an der Hauptstraße gab es ohne Ende Gegrilltes. Wir (zum größten Teil ich) gönnten uns gegrilltes Bauchfleisch und gegrilltes Hähnchen.

In Dumaguete an der Hauptstraße gab es ohne Ende Gegrilltes. Wir (zum größten Teil ich) gönnten uns gegrilltes Bauchfleisch und gegrilltes Hähnchen.
Am nächsten Morgen ging es dann wieder gegen 7:00 Uhr los. Wir hielten bei einer Bäckerei an und kauften diverse Stückchen, da wir vorhatten auf der Fähre zu essen. Diese benötigte laut Auskunft des Hotels ca. 30 Minuten, um überzusetzen. Es hatte an diesem Morgen mal wieder geregnet und das nicht gerade wenig. Wir kamen nach ca. 20 Minuten Fahrt an einer Fähre an (Sibulan Ferry Terminal), was nach Plan nicht hätte unsere sein können. Da es jedoch so regnete hielten wir einfach mal an und fragten nach. Und siehe da: Eigentlich handelte es sich um eine Fähre, die nur Personen transportiert, jedoch machte man bei uns (zum Geldmachen?) eine Ausnahme. Da die Fähre auch in 10 Minuten abfahren sollte, passte alles erst mal optimal. Nass waren wir jedoch trotzdem. Höchst interessant war, wie die Mitarbeiter die Roller auf die Fähre bekamen und wie sie sie wieder herunter bekamen. Hier ist es am besten, man schaut sich einfach mal das Video an.
Nach einer kurzen Kaffeepause in einem kleinen lokalen Restaurant in Santander, sind wir in Richtung Moalboal auf dem National Highway gefahren. Dieser war hier durchgehend gut ausgebaut. Stefans Roller hatte dann zur Abwechslung mal wieder einen Platten. Diesmal hatten wir allerdings Pech. In der nächstgelegenen Werkstatt konnte man uns den Reifen nicht flicken. Daher musste Stefan den Roller in das nächstgelegene Dorf schieben. Dies war zwar nicht weit weg aber immer hin dauerte es ca. 15 Minuten. Es folgte die gewöhnliche 30 minütige Pause. Diese habe ich mir dadurch vertrieben, dass ich mir ein Tricycle von der Werkstatt ausgeliehen hatte und mal ein wenig damit in der Stadt rumgekurvt bin. Nach erledigter Reparatur ging es dann allerdings in einem Schwung durch nach Moalboal. Wir kamen gegen 13:30 Uhr an. Hier suchten wir eine schöne Bleibe für Stefan und Christine für die nächsten zwei Tage. Wir aßen dann zusammen am Strand zu Mittag. Es war ein schnelles Mittagessen, da Grace und ich gegen 14:30 Uhr in Richtung Cebu City aufbrechen mussten, um pünktlich am Flughafen zu sein. Wir waren noch keine 500 Meter vom Resort entfernt, da fing es an zu regnen. Aber sowas von Regen. Mein lieber man. Ich musste die Sonnenbrille von Grace aufziehen, da mir sonst durch die Fahrt der Regen in den Augen weh getan hat. Sämtliche Straßen standen unter Wasser. Eimal mussten wir durch eine Pfütze fahren, da habe ich echt gedacht: „Jetzt bleibt der Roller stecken.“ Als ich mitten in der Pfütze nach unten geschaut habe, stand mein Rucksack zur Hälfte im Wasser. Als es dann nach ca. 30 Minuten aufgehört hat zu regnen, haben wir kurz angehalten. Als ich den Fuß auf die Straße gesetzt habe, ist soviel Wasser aus meinem Schuh gelaufen, dass ich eine kleine Pfütze um meinen Fuß hatte.
Wir sind dann weiter bis nach Cebu City durchgefahren, hatten uns nicht verfahren und kamen gegen 17 Uhr an. Wir tankten noch schnell den Roller voll und haben ihn dann abgegeben. Treffpunkt war ein großes Einkaufszentrum in Cebu City. Nachdem wir den Roller abgegeben hatten, waren wir noch schnell im Einkaufszentrum essen und haben dann ein Taxi zum Flughafen genommen. Es hatte alles wunderbar geklappt.
Insgesamt muss man sagen, dass die Philippinen sehr schön sind. Man merkt, dass man in einem Land ist, was wesentlich weniger touristisch ist, als alle anderen Länder, in denen ich bisher in Südost-Asien war. Man merkt auch, dass die Rollertour die wir gemacht haben, etwas ist, was wohl so vorher ganz wenige gewagt haben. Überall begrüßte man uns nett. Die Kinder waren neugirig bis ängstig als sie uns sahen. Zu 95% kann man sich sehr gut auf Englisch verständigen, selbst in den entferntesten Bergdörfern noch. Sowas hatte ich vorher noch nicht erlebt. Ich habe zwar nur zwei Inseln gesehen (Negros und Cebu), allerdings haben die Lust auf mehr gemacht…
Zum Abschluss noch eine mittelgroße Bildergallerie von lustigen, seltsamen und interessanten Dingen, die wir mit unseren Kameras in den 5 Tagen festgehalten haben.

Das ist die Hauptverkehrsstraße (einer der zwei existierenden) mit der man Negros durchqueren kann. Ist komisch, ist aber so.

Die Inhaberin einer Tanksstelle (Im Hintergrund zu sehen, die Holzhütte). Sie war so freundlich und hat einen so guten Preis gemacht, dass wir die Roller komplett vollgemacht haben.

Die Geschichte zu diesem Bild ist folgende: Da wir nicht wussten, dass man 335 Stufen laufen muss, um zum Wasserfall bei Dumaguete zu gelangen, nahmen wir kein Wasser mit. Nachdem wir die Stufen hochgeklettert waren, hatten wir alle mega durst. Grace kam auf die glorreiche Idee sich wie ein Marathodläufer das Wasser zur Abkühlung auf den Kopf zu schütten. Sie vergaß jedoch, dass sie den Helm noch auf hatte. Somit schüttete sie das Wasser auf den Helm. An diesem lief es links und rechts herunter und das bissi Wasser was wir hatten landete auf ihrem Hemd...Sache gibt's.






































































































































































































































































































































































