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Vom 02.02.11 bis 07.02.11 war ich 5 Tage auf den Philipinnen. Da am Donnerstag 03.02.2011 und am Freitag 04.02.2011 in Singapore jeweils ein Feiertage aufgrund von Chinese New Year (CNY) war, buchte ich schon lange im Voraus einen Trip auf die Philippinen. Mir wurde von einer Arbeitskollegin Cebu in den Visayas empfohlen. Entsprechend buchte ich Flüge. Allerdings buchte ich den Hinflug über Manlia, da dies in der Summe günstiger war als ein Direkflug.

Als dann 14 Tage vor Abflug mein Flug (mal wieder mit Tiger Airways) um 15h nach hinten verschoben wurde, entschied ich mich, mir das Geld dafür zurück erstatten zu lassen und doch einen Direkflug zu buchen, da ich soviel Zeit wie möglich auf den Philippinen verbringen wollte. Jedoch erreichten die Preise für Direktflüge von Singapore nach Cebu-City aberwitzige Höhen. Ich fragte daher meinen Chef, ob ich nicht einen zusätzlichen Tag Urlaub bekommen könnte und diesen durch entspechendes Arbeiten am Wochenende ausgleichen kann. Allerdings bewilligte mein Chef einen zusätzlichen Tag Urlaub auch ohne Ausgleichsarbeiten mit der Begründung, ich würde immer gute Arbeit leisten und er sehe deshalb kein Problem darin.

Ich buchte also einen Flug am Mittwoch Mittag 02.02.2011. Meine Tante Christine und mein Onkel Stefan kamen von Hong Kong über Manila auch nach Cebu geflogen, da sie ihren Asienurlaub so planten, dass wir die Reise auf den Philippinen zusammen unternehmen konnten. Außerdem entschied sich eine philippinische Freundin von mir kurzfristig auch mitzukommen, da sie keine Lust auf CNY hatte und auch selbst noch nie im Süden der Philippinen war. Da wir vor hatten mit dem Roller die Inseln Cebu, Negros und Bohol zu erkunden, dachte ich mir, es sein sicher nicht flasch einen Einheimischen dabei zu haben. Somit waren wir zu viert unterwegs.

Wir landeten eine Stunde bevor Christine und Stefan landeten, daher wollten wir am Flughafen noch schnell was essen gehen. Allerdings gab es keinerlei Restaurants oder der gleichen in der Ankuftshalle. Daher fragte Grace einen Sicherheitsbeamten in Tagalog, wo man denn etwas essen gehen könnte. Dieser deutet die Strasse entlang und in den Hinterhof. Es stellte sich heraus, dass er die Kantine meinte, die eigentlich für das Flughafenpersonal gedacht war. Allerdings hatten wir hunger und sind einfach mal reingegangen und haben was zu essen und trinken bestellt.

Essen in der Kantine des Flughafenpersonals am Flughafen von Cebu City, Visayas.

Essen in der Kantine des Flughafenpersonals am Flughafen von Cebu City, Visayas.

Nach einer Stunde sind wir dann zurück zur Ankunftshalle und haben Christine und Stefan empfangen. Dann ging es zunsammen mit dem Taxi rein nach Cebu-City. Christine und Stefan hatten bereits ein Hotelzimmer gebucht. Grace und ich versuchten unser Glück im gleichen Hotel ein Zimmer zu bekommen, allerdings war das Hotel bereits ausgebucht. Da wir uns jedoch in der Stadtmitte befanden, waren 5 Minuten zu Fuß etliche andere Hotels und Gasthäuser zu erreichen. Wir ließen uns in einem Gasthaus um die Ecke in einem Doppelzimmer mit zwei Einzelbetten nieder, stellten jedoch nur die Sachen abund liefen dann wieder zurück zum Hotel von Christine und Stefan, da wir noch zusammen Abendessen gehen wollten.

Wir liefen ein wenig durch die Stadt und haben dann in einem Restaurant Buffet gegessen zum Preis von 2,80 Euro pro Person. Das Essen war nicht besonders gut aber es war genügend von allem etwas da. Dann haben wir noch zusammen ein Bier getrunken und den Abend damit beendet die Mutprobe ein Balut zu essen zu überstehn. Nachdem Christine mehr oder weniger direkt in Ohnmacht gefallen ist und sich Stefan vor lachen nicht mehr einbekam hat Grace uns gezeigt, wie man es korrekt ißt. Ich habe es dann auch versucht und muss sagen: Es schmeckt wie ein hartgekochtes Ei, sieht nur wesentlich anders aus. Des Weiteren haben wir für den nächsten Morgen zwei Roller bestellt.

Am Donnerstag Morgen, haben wir uns dann alle im Hotel von Christine und Stefan getroffen und gemeinsam gefrühstückt. Die Roller kamen eine Stunde zu spät. Nachdem der Papierkram erledigt war (Abgabe der Reisepässe und Kopien der internationalen Führerscheine) machten wir eine kurze Probefahrt. Dann sollte es auch schon losgehen, alleridngs musste noch etwas Luft auf die Reifen von Christine und Stefans Roller. Die japanische Honda ist bei zwei deutschen Eichen und einem Rucksack der Größe und des Gewichts eines A380 dann doch etwas in die Knie gegangen:-)

Gemeinsames Frühstück am Donnerstag Morgen.

Gemeinsames Frühstück am Donnerstag Morgen.

Kurz vor Abfahrt in Richutung Toledo.

Kurz vor Abfahrt in Richutung Toledo.

Der Plan für die bevorstehen 5 Tage war, von Cebu City nach Toledo City zu fahren. Hierzu musste die Insel Cebu überquert werden. Von dort wollten wir mit einer Fähre nach San Carlos auf Negros übersetzen und dann nach Sipalay fahren. Hierzu musste dann Negros überquert werden. Den folgenden Tag wollten wir in Sipalay am Strand verbringen und dann am Samstag nach Dumaguete City weiterfahren, so dass wir am Samstag noch nach Siquior übersetzen konnten. Der Sonntag und Montag war eingeplant, um die Insel Bohol zu erkunden, da es hier die berühmten Chocolate Hills gibt.

Ich hatte die Strecke in google versucht zu planen, allerdings konnte google keinen Weg berechnen, was mich etwas verwunderte, da es die Orte jeweils kannte und auch Straßen eingezeichnet waren. Allerdings gab es auf den Inseln nicht so viele Straßen. Somit hatte ich mich mit einer groben Planung zufrieden geben müssen.

Wir fuhren gegen 11 Uhr los. Der Stadtverkehr in Cebu City war verrückt. Die Strecke in Richtung Toledo war sehr schön, nachdem man endlich aus Cebu City raus war. Wir kamen durch einige Bergdörfer und eigentlich kamen wir nie aus den Bergdörfern raus, da sich diese praktisch entlang der Straße befanden und eins auf das andere folgte. Das Bild war ähnlich meinem Rollertrip im Norden von Thailand. Holzhütten, Subsistenzwirtschaft, Armut. Allerdings war die Landschaft auch so schön wie in Thailand. Die Straßenverhältnisse ließen allerdings zu wünschen übrig: Im besten Fall waren sie schlecht. Ein paar Eindrücke:

Auf dem Weg, Cebu City zu verlassen

Auf dem Weg, Cebu City zu verlassen

Auf dem Weg, Cebu City zu verlassen

Auf dem Weg, Cebu City zu verlassen

Auf dem Weg, Cebu City zu verlassen

Auf dem Weg, Cebu City zu verlassen

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo

Auf dem Weg nach Toledo (das ist die Hauptverkehrsstaße zum Überqueren der Insel Cebu)

Auf dem Weg nach Toledo (das ist die Hauptverkehrsstaße zum Überqueren der Insel Cebu)

Auf dem Weg nach Toledo (das ist die Hauptverkehrsstaße zum Überqueren der Insel Cebu)

Auf dem Weg nach Toledo (das ist die Hauptverkehrsstaße zum Überqueren der Insel Cebu)

Auf dem Weg nach Toledo (das ist die Hauptverkehrsstaße zum Überqueren der Insel Cebu)

Auf dem Weg nach Toledo (das ist die Hauptverkehrsstaße zum Überqueren der Insel Cebu)

Als wir den berauf Teil der Strecke erledigt hatten und uns auf dem bergab Teil kurz vor Toledo befanden, fing es an zu regnen. Wir stellten uns daher einen Moment unter. Allerdings wurde die Zeit immer knapper, bis zu der wir in Toledo an der Fähre sein mussten. Diese ging um 13:30 Uhr, wenn ich mich recht erinnere.

Auf dem Weg nach Toledo - Nach kurzer Fahrt im Regen

Auf dem Weg nach Toledo - Nach kurzer Fahrt im Regen

Auf dem Weg nach Toledo - Kurz nachdem es anfing zu regnen

Auf dem Weg nach Toledo - Kurz nachdem es anfing zu regnen

Auf dem Weg nach Toledo - Gesehen beim Unterstellen

Auf dem Weg nach Toledo - Gesehen beim Unterstellen

Auf dem Weg nach Toledo - Gesehen beim Unterstellen

Auf dem Weg nach Toledo - Gesehen beim Unterstellen

Auf dem Weg nach Toledo - Beim Unterstellen

Auf dem Weg nach Toledo - Beim Unterstellen

Wir kamen gegen 14 Uhr an und die Fähre war bereits weg. Daher haben wir uns nach der nächsten erkundet. Diese ging zum letzten mal um 18 Uhr. Da das Fährenterminal etwas außerhalb von Toledo liegt, haben wir uns entschlossen wieder zurück in das Dorf zu fahren, um Mittag zu essen. Da alles sehr sehr günstig war, bestellten wir quer duch die Karte verschiedene Sachen, ließen diese in der Mitte des Tischs plazieren und haben dann alle von allem etwas gegessen. Gegen 16:30 Uhr fuhren wir dann wieder zur Fähre, buchten die Personentickets und Roller als Fracht. Hierzu mussten die ganzen Papiere vorgezeigt werden und wir bekamen auch etliche Papiere, die wir mit uns führen mussten. Zum Glück hatten wir hier Grace dabei, da es mit dem Englischen hier nicht ganz so gut lief. Im immer noch strömenden Regen haben wir uns dann die restliche Zeit bis 18 Uhr auf einem nahgelegenen Markt vertrieben. Hier kleidete ich mich mit einem neuen Regencape ein, da mein bisheriges aus dem Singapore Zoo kaputt gegangen war. Entsprechend nass waren Klamotten und Schuhe. Um 18 Uhr ging es dann auf die Fähre. Aus irgendeinem Grund musste aber noch einmal eine Gebühr entrichtet werden, dann konnten wir drauffahren. Die Roller wurden festgemacht, da eine ruhige See etwas anderes ist. Die Überfahrt dauerte 2 Stunden. Wir kamen also voraussichtlich gegen 20 Uhr in San Carlos auf Negros an. Da es zu dieser Zeit schon dunkel ist und wir schon sehr lange unterwegs waren, blieb nichts anderes übrig als hier zu übernachten. Das stellte prinzipiell kein Problem dar, allerdings mussten wir nun unsere Tour neu planen, da wir ja nun erst am nächsten Tag, Freitag, Sipalay erreichen werden. Wir ließen uns in einem Guesthouse nieder und trafen uns zum Abendessen.

Mittagessen in Toledo

Mittagessen in Toledo

Mein neues Regencape.

Mein neues Regencape.

Auf der Fähre nach San Carlos, Negros.

Auf der Fähre nach San Carlos, Negros.

Die Schuhe mussten unbedingt trocken werden bis zum nächsten Morgen

Die Schuhe mussten unbedingt trocken werden bis zum nächsten Morgen

Beim Abendessen in San Carlos

Beim Abendessen in San Carlos

Beim Abendessen machten wir dann auch die Planung für den nächsten Tag. Wir rechneten damit ca. 5h für die Strecke von San Carlos nach Sipalay zu benötigen. Entsprechend wollten wir am nächsten morgen gegen 8 Uhr los und trafen uns abfahrbereit um 7:30 Uhr zum gemeinsamen Frühstück. Dann ging es los. Zunächst an einen Geldautomaten in San Carlos. Hier sahen wir dann eine Zeremonie von Schülern. Nach einigen Schwierigkeiten aus San Carlos herauszufinden auf den Highway, der uns in die Berge bringen sollte, fanden wir diesen schließlich. Es folgten einige Kilometer auf dem Highway zwischen Zuckerrohrfeldern. Der Zustand des Highway war nicht gerade gut. Da er bei google jedoch als wesentlich breitere Straße eingezeichnet war, als der Berpass, den wir nehmen mussten, um die Insel Negros zu überqueren, hatte ich einige Bedenken, was wohl noch so alles kommen würde. Dann erreichten wir die Abzweigung in die Berge und die Straße war überraschender Weise recht gut und die Landschaft sehr sehr schön. Wir kamen an einigen Reisfeldern vorbei. Allerdings war urplötzlich der Highway zu ende und bestand nur noch aus Schotter. Wir kamen über eine interessante Brücke und näherten uns dem großen Berg der Insel, Mount Kanlaon, ein aktiver Vulkan. Allerdings wurde der Highway immer felsiger. Mittlerweile war der Highway so schlimm, dass Grace von meinem Roller absteigen musste, da ich alle 2 Meter aufgesetzt habe. Wir waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal mit Schrittgewindigkeit unterwegs. Dann kam hinzu, dass Stefans Roller in einem Bergdorf einen Platten hatte. Glücklicherweise gab es in dem Dorf jemand, der „Vulcanizing“ anbot. Mit dieser Methode wurden Reifen geflickt. Wir nutzten die Zeit und haben im Bergdorf bei einer Familie zu Mittag gegessen. Wir drei weissen waren in dem Dorf ohnehin die Attraktion, weil dort wo wir uns befanden, ist mit Sicherheit schon lange kein Touris mehr gewesen, wenn überhaupt jemals einer da war. Es war bereits 13 Uhr und wir hatten noch nicht mal die Hälfte der Strecke hinter uns. Außerdem wird es um 18 Uhr dunkel und niemand wusste, wie lange die Straße (eigentlich war es ja keine) noch in diesem Zustand weiter ging. Nun wurde mir jedoch auch klar, wieso google keinen Weg berechnen konnte: In Wirklichkeit gibt es sozusagen gar keinen Weg.

Nachdem der Reifen repariert war und wir das Mittagessen beendet hatten, ging es weiter. Nach ein paar Kilometern wurde die Straße auch wieder normal (allerdings dauerten das bei weniger als Schrittgeschwindigkeit entsprechend). Wir konnten dann wieder zügiger fahren. Das Motto hieß allerdings nur noch: in Sipalay vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen. Wir fuhren so schnell, wie es die Straße nbedingungen zuließen in Richutung Sipalay. Immer wieder war jedoch der Highway zuende und es musste auf Schotter gefahren werden. Dann hatte Stefan zum zweiten mal einen Platten. Nachdem Stefan dann seinen Roller 10 Minuten zu einem, der „Vulcanizing“ anbot, geschoben hatte, mussten wir eine ca. 30 minütige Zwangspause einlegen. Die Zeit war entsprechend fortgeschritten. Als es dann weiter gehen konnte, dauerte es gar nicht sooo lange und Stefan hatte wieder einen Platte. Entsprechend 30 Minuten Pause. Dann wurde es  auch schon bald dunkel. Allerdings hatten wir es auch fast geschafft. Wie immer auf den Philippinen, wenn es dunkel wird, wurden entlang der Straße alle paar Meter ein BBQ aufgebaut. Wir entschieden uns für ein Bier und einen Snack anzuhalten. Wir bestellten verschiedenste Spieße: Schweineleber, Hähnchendarm, Hühnerherzen und der gleichen und genossen ein Bierchen. Wir waren irgendwo in einem Dorf kurz vor Sipalay und auch hier waren wir  wieder die Attraktion schlecht hin. Anschließend ging es noch mal über einen Bergpass. Da ein Bus hinter uns war, waren wir damit beschäftigt, den Abstand entsprechend groß zu halten, weil wenn es ein Vehikel auf den Philippinen gibt, was schnell unterwegs ist, dann die Busse. Entsprechend haben wir nicht auf den Tank geschaut. Ich stellte irgendwann erschrocken fest, dass die Nadel sehr sehr nah an „leer“ war und wir legten einen weiteren Tankstop ein. Es war mittlerweile 19:30 Uhr. Wir erreichten dann gegen 20 Uhr Sipalay und mussten noch 3km einen Feldweg in Richtung Küste fahren, um zu den Resorts zu kommen, wo wir den nächsten Tag verbringen wollten.

Allerdings waren die Resorts auf der anderen Seite des Ufers. Somit standen wir etwas blöd da: Es war dunkel, wir hatten Roller und Gepäck, waren völlig fertig und wollten nur noch ins Bett, wir standen am Wasser und weit und breit kein Resort. Allerdings hatten wir von einem Herren die Aufmerksamkeit erregt, der uns anbot mit seinem Boot zu den Resorts zu fahren und wir konnten bei ihm die Roller unterstellen. Das taten wir dann und ich muss sagen, es hat alles wunderbar geklappt, bis auf die Tatsache, dass das erste Resort ausgebucht war. Dies stellte jedoch nicht wirklich ein Problem dar, denn direkt neben an war ein weiteres Resort. Der Inhaber dieses Resorts, ein mit einer philippinischen Frau verheirateter Deutscher, ist einen eigenen Blog wert. Es sei nur soviel gesagt: Er verhielt sich, als sei er betrunken, nuschelte und gab einem das Gefühl, dass er so spät am Abend gar nicht mehr mit Gästen gerechnet hat und auch generell zwar Geld verdienen will, aber Gäste irgendwie alle doof sind.

Nachdem wir die Zimmer bzw. Hütten bezogen hatten, sind wir noch zusammen im Nachbarresort Abendessen gegangen und haben den Abend in Ruhe ausklingen lassen.

Eine Schüler-Zeremonie in San Carlos.

Eine Schüler-Zeremonie in San Carlos.

Wir haben uns kurz verfahren in San Carlos und sind hier gelandet...definitiv nicht der Highway

Wir haben uns kurz verfahren in San Carlos und sind hier gelandet...definitiv nicht der Highway

Anbau von Zuckerrohr.

Anbau von Zuckerrohr.

Nach dem Abbiegen auf den Bergpass.

Nach dem Abbiegen auf den Bergpass.

In den Bergen.

In den Bergen.

Eine Reisterasse.

Eine Reisterasse.

In den Bergen

In den Bergen

Der nicht mehr ausgebaute Highway und eine interessante Brückenkonstruktion.

Der nicht mehr ausgebaute Highway und eine interessante Brückenkonstruktion.

Auf dem Highway...

Auf dem Highway...

Aussicht...

Aussicht...

Mount Canlaon, ein aktiver Vulkan.

Mount Canlaon, ein aktiver Vulkan.

Der Highway, der uns recht viel Zeit kostete. Kilometer lang sah es so aus.

Der Highway, der uns recht viel Zeit kostete. Kilometer lang sah es so aus.

Platten in einem Bergdorf.

Platten in einem Bergdorf.

Mittagessen im Bergdorf, während der Reifen geflickt wird.

Mittagessen im Bergdorf, während der Reifen geflickt wird.

Mittagessen bei einer Familie in einem Bergdorf.

Mittagessen bei einer Familie in einem Bergdorf.

Stafans Roller bei der Reparatur.

Stafans Roller bei der Reparatur.

Die Werkstatt, unsere Rettung.

Die Werkstatt, unsere Rettung.

Bei Einbruch der Dunkelheit werden die BBQs angefeurt.

Bei Einbruch der Dunkelheit werden die BBQs angefeurt.

Ein kleiner Snack vor Einbruch der Dunkelheit.

Ein kleiner Snack vor Einbruch der Dunkelheit.

Das Boot, dass uns vom Festland zum anderen Ufer brachte, wo sich die Resorts in Sipalay befanden.

Das Boot, dass uns vom Festland zum anderen Ufer brachte, wo sich die Resorts in Sipalay befanden.

Am Samstag Morgen haben wir zunächst ausgeschlafen und sind dann in einem Nachbarresort frühstücken gegangen. Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang am Strand, haben wir den Rest des Tages ebenfalls am Strand verbracht. Wir vertrieben uns die Zeit mit Lesen, Schwimmen und unterhalten. Auf dem Wasser befand sich eine Art Luftkissen. Stefan und ich versuchten uns dann von dieser gegenseitig herunterzuschupsen. Außerdem entdeckte ich noch mega lange Babusstämme. Nachdem ich einen dieser hochstemmte und merkte, wie elastisch sie sind, kam mir die glorreiche Idee, dass man hiermit ideal Kokusnuss-Weitschleudern betreiben könnte. Da wir weit und breit die einzigen Menschen am Strand waren, haben wir dann nach geeigneten Kokusnusshälften gesucht und einen Wettbewerb gestartet, bei dem Stefan ganz klar die Oberhand hatte. Während ich Probleme hatte die Kousnuss am Ende des Bambusstamms zu fixieren, schleuderte Stefan die Kokusnüsse aufs Meer, als würde er den Sport seit jahren aktiv betreiben (siehe hierzu die entsprechenden Videos).

Die Hütten des Tawhay Beach Resorts am Sugar Beach Sipalay.

Die Hütten des Tawhay Beach Resorts am Sugar Beach Sipalay.

Ausblick vom Eingang des Resorts auf Strand und Umgebung.

Ausblick vom Eingang des Resorts auf Strand und Umgebung.

Der Strand.

Der Strand.

Der Strand.

Der Strand.

Wir alle beim Frühstücken.

Wir alle beim Frühstücken.

Wir alle beim Frühstücken.

Wir alle beim Frühstücken.

In unserer Hütte am Strand.

In unserer Hütte am Strand.

Ich beim Stemmen eines überlangen Bambus.

Ich beim Stemmen eines überlangen Bambus.

Stefan und ich haben erfolgreich die Kokusnuss gehisst.

Stefan und ich haben erfolgreich die Kokusnuss gehisst.

Mein 3. Versuch beim Kokusnuss-Weitschleuder-Wettbewerbs.

Mein 3. Versuch beim Kokusnuss-Weitschleuder-Wettbewerbs.

Am Abend gingen wir dann wieder zusammen essen. Abermals gingen wir in eines der benachbarten Resorts, diesmal jedoch in eins, welches weiter entfernt war. Dort trafen wir dann einen Kanadier, der mit einer Philippinin leiert war. Da wir mittlerweile hinnehmen mussten, dass wir die Insel Siquior nicht mehr schaffen werden, planten wir den Rest des Trips an diesem Abend. Allerdings mussten wir feststellen, dass für Grace und mich auch die Insel Bohol nicht mehr in den Plan passt, da die Abfahrtzeiten der Fähren nicht zu unserem Rückflug nach Singapore passten. Da wir uns laut dem Kanadier wohl auch ordentlich verschätzt hatten, was die Fahrzeit von Sipalay nach Dumaguete betrifft, informierten wir uns in Reiseführer und beim Kanadier, was man um Dumaguete alles machen kann. Wir erfuhren von Seen und einem Wasserfall. Somit entschieden wir uns am Sonntag nach Dumaguete zu fahren und dort zu schlafen und dann am Montag zurück nach Cebu City zu fahren. Der Kanadier erzählte uns von einem Ort auf Cebu namens Moalboal, wo es einen tollen Strand geben soll und man super schnorcheln kann. Dieser lag an der Westküste von Cebu. Obwohl Cebu-City an der Ostseite liegt, konnte man aufgrund dessen, dass Cebu sehr schmal ist, diesen Ort trotzdem mitnehmen. Allerdings rechneten wir aus, das Grace und ich wohl nur sehr kurz in Moalboal aufhalten können, denn wir mussten ja am Montag noch die Roller abgeben und unser Flug um 19 Uhr nehmen.

Beim Abendessen am Samstag Abend.

Beim Abendessen am Samstag Abend.

Es ging also am nächsten Morgen recht früh gegen 7:30 Uhr los, und wir sind mehr oder weniger komplett nach Dumaguete durchgefahren. Außer für ein paar Bilder und ein Frühstück bei einer Bäckerei ging es vollgas in Richtung Dumaguete. Wir kamen gegen 14 Uhr an und suchten uns eine Unterkunft. Dann wollte wir eine Fähre nach Cebu für den nächsten Morgen buchen. Es stellte sich jedoch raus, dass an dem Fährenterminal in Dumaguete nur Fähren nach Cebu City fahren. Wir wollten jedoch nur an die Südspitze von Cebu übersetzen. Somit haben wir uns mit dem Hotel in Verbindung gesetzt und nachgefragt. Das Hotelpersonal erklärte uns, dass eine kleinere Fähre ca. 30 Minuten entfernt vom Hotel an die Südspitze übersetzt. Nachdem wir alle nötigen Inforamtionen für den Folgetag hatten, machten wir uns auf den Weg zum Wasserfall. Diesen fanden wir recht problemlos, allerdings war das letzte Stück zum Wasserfall einfach nicht fahrbar. Nachdem wir Eintritt bezahlt hatten, ging es 335 Stufen abwärts zum Wasserfall. Stefan und ich gingen in dem recht kalten Pool vor dem Wasserfall baden. Dann wurde es auch schon dunkel und wir machten uns auf den Rückweg. Nun ging es 335 Stufen hoch! Auf dem Rückweg zum Hotel kamen wir noch an einem Station vorbei, in dem gerade Hahnenkämpfe stattfanden. Dieses Spektakel schauten wir uns dann auch noch kurz an. Interessant war hier weniger der Kampf, sondern wie die Wetten unter den Einheimischen abgeschlossen wurden (siehe Video). Da ich unbedingt einmal gegrilltes Bauchfleisch und gegrilltes Hähnchen essen wollte, sind wir im Anschluß in Dumaguete in ein kleines Restaurant gegangen, vor dem gegrillt wurde. Dann ging es aufs Hotelzimmer zum Duschen und zum Abschluss des Abends nochmals essen. Allerdings hatten wir kaum Hunger und haben uns daher nur Kleinigkeiten bestellt.

Der Feldweg von der Küste Sipalays zur Hauptstraße.

Der Feldweg von der Küste Sipalays zur Hauptstraße.

Der Highway wurde manchmal auch von einem Markt unterbrochen.

Der Highway wurde manchmal auch von einem Markt unterbrochen.

Stefan und ich beim Tanken.

Stefan und ich beim Tanken.

Auf dem Highway bei Kilometer 211.

Auf dem Highway bei Kilometer 211.

Wir waren mal wieder eine Attraktion.

Wir waren mal wieder eine Attraktion.

Auf dem Highway...

Auf dem Highway...

Frühstück in einer philippinischen Bäckerei.

Frühstück in einer philippinischen Bäckerei.

Der Highway ging auch manchmal am Meer entlang.

Der Highway ging auch manchmal am Meer entlang.

Der Highway am Meer entlang.

Der Highway am Meer entlang.

Bei einem Wettrennen auf einem gut ausgebauten Stück Highway.

Bei einem Wettrennen auf einem gut ausgebauten Stück Highway.

Brücke.

Brücke.

Und noch mal am Meer entlang...

Und noch mal am Meer entlang...

Markt in einem etwas größeren Dorf.

Markt in einem etwas größeren Dorf.

Kurz vor Ankunft in Dumaguete. Ein schöner Blick auf die Berge.

Kurz vor Ankunft in Dumaguete. Ein schöner Blick auf die Berge.

Das Ferry Terminal, von dem aus Fähren nach Cebu City fahren befand sich direkt gegenüber unseres Hotels.

Das Ferry Terminal, von dem aus Fähren nach Cebu City fahren befand sich direkt gegenüber unseres Hotels.

Die letzten Meter vorm Eingang zum Wasserfall.

Die letzten Meter vorm Eingang zum Wasserfall.

Inmitten der 335 Stufen hinab zum Wasserfall.

Inmitten der 335 Stufen hinab zum Wasserfall.

Der Wasserfall.

Der Wasserfall.

Ich vor dem Wasserfall.

Ich vor dem Wasserfall.

Stefan und ich über Stock und Stein, um zum Pool vor dem Wasserfall zu gelangen.

Stefan und ich über Stock und Stein, um zum Pool vor dem Wasserfall zu gelangen.

Christine und Grace auf dem Weg zum Wasserfall.

Christine und Grace auf dem Weg zum Wasserfall.

Im Stadion zum Hahnenkampf.

Im Stadion zum Hahnenkampf.

Im Stadion zum Hahnenkampf.

Im Stadion zum Hahnenkampf.

In Dumaguete an der Hauptstraße gab es ohne Ende Gegrilltes. Wir (zum größten Teil ich) gönnten uns gegrilltes Bauchfleisch und gegrilltes Hähnchen.

In Dumaguete an der Hauptstraße gab es ohne Ende Gegrilltes. Wir (zum größten Teil ich) gönnten uns gegrilltes Bauchfleisch und gegrilltes Hähnchen.

In Dumaguete an der Hauptstraße gab es ohne Ende Gegrilltes. Wir (zum größten Teil ich) gönnten uns gegrilltes Bauchfleisch und gegrilltes Hähnchen.

In Dumaguete an der Hauptstraße gab es ohne Ende Gegrilltes. Wir (zum größten Teil ich) gönnten uns gegrilltes Bauchfleisch und gegrilltes Hähnchen.

Es wurde soviel gegrillt, dass die ganze Straße zugerußt war. Mit Blitz schön zu erkennen...

Es wurde soviel gegrillt, dass die ganze Straße zugerußt war. Mit Blitz schön zu erkennen...

Am nächsten Morgen ging es dann wieder gegen 7:00 Uhr los. Wir hielten bei einer Bäckerei an und kauften diverse Stückchen, da wir vorhatten auf der Fähre zu essen. Diese benötigte laut Auskunft des Hotels ca. 30 Minuten, um überzusetzen. Es hatte an diesem Morgen mal wieder geregnet und das nicht gerade wenig. Wir kamen nach ca. 20 Minuten Fahrt an einer Fähre an (Sibulan Ferry Terminal), was nach Plan nicht hätte unsere sein können. Da es jedoch so regnete hielten wir einfach mal an und fragten nach. Und siehe da: Eigentlich handelte es sich um eine Fähre, die nur Personen transportiert, jedoch machte man bei uns (zum Geldmachen?) eine Ausnahme. Da die Fähre auch in 10 Minuten abfahren sollte, passte alles erst mal optimal. Nass waren wir jedoch trotzdem. Höchst interessant war, wie die Mitarbeiter die Roller auf die Fähre bekamen und wie sie sie wieder herunter bekamen. Hier ist es am besten, man schaut sich einfach mal das Video an.

Heftiger Regen am Morgen.

Heftiger Regen am Morgen.

Entladen unserer Roller.

Entladen unserer Roller.

Entladen unserer Roller.

Entladen unserer Roller.

Entladen unserer Roller.

Entladen unserer Roller.

Nach einer kurzen Kaffeepause in einem kleinen lokalen Restaurant in Santander, sind wir in Richtung Moalboal auf dem National Highway gefahren. Dieser war hier durchgehend gut ausgebaut. Stefans Roller hatte dann zur Abwechslung mal wieder einen Platten. Diesmal hatten wir allerdings Pech. In der nächstgelegenen Werkstatt konnte man uns den Reifen nicht flicken. Daher musste Stefan den Roller in das nächstgelegene Dorf schieben. Dies war zwar nicht weit weg aber immer hin dauerte es ca. 15 Minuten. Es folgte die gewöhnliche 30 minütige Pause. Diese habe ich mir dadurch vertrieben, dass ich mir ein Tricycle von der Werkstatt ausgeliehen hatte und mal ein wenig damit in der Stadt rumgekurvt bin. Nach erledigter Reparatur ging es dann allerdings in einem Schwung durch nach Moalboal. Wir kamen gegen 13:30 Uhr an. Hier suchten wir eine schöne Bleibe für Stefan und Christine für die nächsten zwei Tage. Wir aßen dann zusammen am Strand zu Mittag. Es war ein schnelles Mittagessen, da Grace und ich gegen 14:30 Uhr in Richtung Cebu City aufbrechen mussten, um pünktlich am Flughafen zu sein. Wir waren noch keine 500 Meter vom Resort entfernt, da fing es an zu regnen. Aber sowas von Regen. Mein lieber man. Ich musste die Sonnenbrille von Grace aufziehen, da mir sonst durch die Fahrt der Regen in den Augen weh getan hat. Sämtliche Straßen standen unter Wasser. Eimal mussten wir durch eine Pfütze fahren, da habe ich echt gedacht: „Jetzt bleibt der Roller stecken.“ Als ich mitten in der Pfütze nach unten geschaut habe, stand mein Rucksack zur Hälfte im Wasser. Als es dann nach ca. 30 Minuten aufgehört hat zu regnen, haben wir kurz angehalten. Als ich den Fuß auf die Straße gesetzt habe, ist soviel Wasser aus meinem Schuh gelaufen, dass ich eine kleine Pfütze um meinen Fuß hatte.

Der Strand des Resort von Chritine und Stefan in Moalboal und unser Tisch fürs Mittagessen.

Der Strand des Resort von Chritine und Stefan in Moalboal und unser Tisch fürs Mittagessen.

Der Strand des Resort von Chritine und Stefan in Moalboal und unser Tisch fürs Mittagessen.

Der Strand des Resort von Chritine und Stefan in Moalboal und unser Tisch fürs Mittagessen.

Wir beim Mittagessen am Strand.

Wir beim Mittagessen am Strand.

Kurz vor Abfahrt von Moalboal nach Cebu City.

Kurz vor Abfahrt von Moalboal nach Cebu City.

Kurz nachdem ich meinen Fuß am Boden aufgesetzt habe.

Kurz nachdem ich meinen Fuß am Boden aufgesetzt habe.

Wir sind dann weiter bis nach Cebu City durchgefahren, hatten uns nicht verfahren und kamen gegen 17 Uhr an. Wir tankten noch schnell den Roller voll und haben ihn dann abgegeben. Treffpunkt war ein großes Einkaufszentrum in Cebu City. Nachdem wir den Roller abgegeben hatten, waren wir noch schnell im Einkaufszentrum essen und haben dann ein Taxi zum Flughafen genommen. Es hatte alles wunderbar geklappt.

Insgesamt muss man sagen, dass die Philippinen sehr schön sind. Man merkt, dass man in einem Land ist, was wesentlich weniger touristisch ist, als alle anderen Länder, in denen ich bisher in Südost-Asien war. Man merkt auch, dass die Rollertour die wir gemacht haben, etwas ist, was wohl so vorher ganz wenige gewagt haben. Überall begrüßte man uns nett. Die Kinder waren neugirig bis ängstig als sie uns sahen. Zu 95% kann man sich sehr gut auf Englisch verständigen, selbst in den entferntesten Bergdörfern noch. Sowas hatte ich vorher noch nicht erlebt. Ich habe zwar nur zwei Inseln gesehen (Negros und Cebu), allerdings haben die Lust auf mehr gemacht…

Zum Abschluss noch eine mittelgroße Bildergallerie von lustigen, seltsamen und interessanten Dingen, die wir mit unseren Kameras in den 5 Tagen festgehalten haben.

Busfahren.

Busfahren.

Am Seitenrand des Highway

Am Seitenrand des Highway

Überladen oder Gleichgewicht verloren? Oder Zweiteres aufgrund ersterem?

Überladen oder Gleichgewicht verloren? Oder Zweiteres aufgrund ersterem?

Same same, but diffrent...

Same same, but diffrent...

Das ist die Hauptverkehrsstraße (einer der zwei existierenden) mit der man Negros durchqueren kann. Ist komisch, ist aber so.

Das ist die Hauptverkehrsstraße (einer der zwei existierenden) mit der man Negros durchqueren kann. Ist komisch, ist aber so.

Die Inhaberin einer Tanksstelle (Im Hintergrund zu sehen, die Holzhütte). Sie war so freundlich und hat einen so guten Preis gemacht, dass wir die Roller komplett vollgemacht haben.

Die Inhaberin einer Tanksstelle (Im Hintergrund zu sehen, die Holzhütte). Sie war so freundlich und hat einen so guten Preis gemacht, dass wir die Roller komplett vollgemacht haben.

Ein Vehikel auf dem Highway in Negros.

Ein Vehikel auf dem Highway in Negros.

Fortbewegung: Alt und neu.

Fortbewegung: Alt und neu.

Wie sang Mike Krüger einmal: "Ich fahre 120 Schweine nach Beirut"

Wie sang Mike Krüger einmal: "Ich fahre 120 Schweine nach Beirut"

Die Geschichte zu diesem Bild ist folgende: Da wir nicht wussten, dass man 335 Stufen laufen muss, um zum Wasserfall bei Dumaguete zu gelangen, nahmen wir kein Wasser mit. Nachdem wir die Stufen hochgeklettert waren, hatten wir alle mega durst. Grace kam auf die glorreiche Idee sich wie ein Marathodläufer das Wasser zur Abkühlung auf den Kopf zu schütten. Sie vergaß jedoch, dass sie den Helm noch auf hatte. Somit schüttete sie das Wasser auf den Helm. An diesem lief es links und rechts herunter und das bissi Wasser was wir hatten landete auf ihrem Hemd...Sache gibt's.

Die Geschichte zu diesem Bild ist folgende: Da wir nicht wussten, dass man 335 Stufen laufen muss, um zum Wasserfall bei Dumaguete zu gelangen, nahmen wir kein Wasser mit. Nachdem wir die Stufen hochgeklettert waren, hatten wir alle mega durst. Grace kam auf die glorreiche Idee sich wie ein Marathodläufer das Wasser zur Abkühlung auf den Kopf zu schütten. Sie vergaß jedoch, dass sie den Helm noch auf hatte. Somit schüttete sie das Wasser auf den Helm. An diesem lief es links und rechts herunter und das bissi Wasser was wir hatten landete auf ihrem Hemd...Sache gibt's.

Das Manöver die Roller vom Boot wieder an Land zu bekommen.

Das Manöver die Roller vom Boot wieder an Land zu bekommen.

Philippinisches Portmonai.

Philippinisches Portmonai.

Ein ganzes gegrilltes Hähnchen zum mitnehmen für 2,65 Euro.

Ein ganzes gegrilltes Hähnchen zum mitnehmen für 2,65 Euro.

Stefan am Ferry Terminal zu Toledo.

Stefan am Ferry Terminal zu Toledo.

Stefan und ich in der Fähre von Toledo nach San Carlos.

Stefan und ich in der Fähre von Toledo nach San Carlos.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit zum Schlagen von Zuckerrohr.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit zum Schlagen von Zuckerrohr.

Overloaded?

Overloaded?

Zuckerrohrtransporter.

Zuckerrohrtransporter.

Wasser schleppen...

Wasser schleppen...

Und sie hält...

Und sie hält...

...und hält...

...und hält...

...und hält.

...und hält.

So süß.

So süß.

Das Haus des Mechanikers, der unseren dritten Platten reparierte.

Das Haus des Mechanikers, der unseren dritten Platten reparierte.

Schulbus (hier in Form eines Trycycles) auf dem Highway. Wie war das...wird in Deutschland tatsächlich über Helmpflicht im Schulbus nachgedacht?

Schulbus (hier in Form eines Trycycles) auf dem Highway. Wie war das...wird in Deutschland tatsächlich über Helmpflicht im Schulbus nachgedacht?

Steintransport in Sipalay.

Steintransport in Sipalay.

Stefan hat ma was in den Sand gezeichnet.

Stefan hat ma was in den Sand gezeichnet.

Ausschau halten.

Ausschau halten.

Auch so süß.

Auch so süß.

Jeepney in Dumaguete mit einer Ziege auf dem Dach.

Jeepney in Dumaguete mit einer Ziege auf dem Dach.

Neben einem Grill im Ruß in Dumaguete.

Neben einem Grill im Ruß in Dumaguete.

Ich auf einem Tricycle während Stefans Reifen am Roller repariert wird.

Ich auf einem Tricycle während Stefans Reifen am Roller repariert wird.

Odd man out.

Odd man out.

Ganz spezieller Baum.

Ganz spezieller Baum.

Am 01.03.2011 war ich am Abend nach der Arbeit mit Christoph, der für 8 Tage bei mir in Singapore wohnte, in der „Songs of the Sea“ Show auf Sentosa .

Ich hatte diese bisher selbst noch nicht gesehen und auch so gar keine Vorstellung, was das war. Die Show fing zunächst an mit einer Art Mini Plackback Show und war etwas übertrieben dargestellt, dass es schon fast lächerlich war. Jedoch fing dann die eigentlich „Wassershow“ an. Und man muss sagen, dass das sehr beeindruckend war.

Es wurde mit Wasserdüsen und Föntänen an drei verschiedenen Orten auf der „Bühne“ Flächen erzeugt, die aus etlichen  Wassertröpchen bzw. Tropfen bestanden. Diese wurden dann mit Lasern und Licht beleuchtet, so dass verschiedene Figuren in 3D dargestellt werde.

Die Geschichte geht um Kreaturen, die ihre Macht/Kraft und Schönheit verloren haben und die menschlichen Akteure mussten singen, um die Macht/Kraft und Schönheit der Kreaturen wieder zum leben erwecken. Beendet wurde die Show mit einem Feuerwerk.

Singapore – Bars

In den acht Tagen, in denen Christoph bei mir in Singapore gewohnt hat, waren wir in diversen Bars gewesen. Unter anderem waren wir am Dienstag Abend in einer Bar auf Sentosa, direkt rechts, wenn man in Siloso Beach reinkommt:

Bar auf Sentosa.

Bar auf Sentosa.

Bar auf Sentosa.

Bar auf Sentosa.

Bar auf Sentosa.

Bar auf Sentosa.

In 2010 hat am Raffles Place im OUB Gebäude (nicht UOB Tower) eine neue Rooftop Bar eröffnet namens „1 Altitude“, in der ich selbst bisher noch nicht war. Es ist die höchste Rooftop Bar in Singapore und bietet einen 360-Grad-Sicht über Singapore. Eine ca. 1,50 Meter hohe Glasscheibe stellt das einzige Hindernis dar. Somit stellt diese Bar die New Asia Bar entgültig in den Schatten.

Es geht zunächst mit dem Lift in den 61. Stock. Dort muss dann ein Getränk für 18 SGD erworben werden, was somit der Eintritt für die Bar ist. Dann geht es per Treppe oder wieder Aufzug in den 62. Stock. Hier befindet sich der Eingang, Bar, Tanzfläche und Toilette. Über ein paar weitere Stufen geht es dann in den 63. Stock zur Open-Air-Bar. Die Preise sind dann hier, gegenüber der New Asia Bar, recht angenehem. Als ich an einem Mittwoch dort war, gab es zwei Cocktails für 17 SGD. Laut Karte kostet ein Erdinger Hefeweizen 14,50++, also ca. 17 SGD. Gleiches kostet bei der New Asia Bar 20 SGD und die Sicht ist wie gesagt nicht annähernd so gut wie hier oben.

1 Altitude - Eingangsbereich

1 Altitude - Eingangsbereich

1 Altitude - Richtung City Hall (und New Asia Bar)

1 Altitude - Richtung City Hall (und New Asia Bar)

1 Altitude - Richtung Singapore Flyer

1 Altitude - Richtung Singapore Flyer

1 Altitude - Richtung Marina Bay Sands.

1 Altitude - Richtung Marina Bay Sands.

Ich in der Fotoecke.

Ich in der Fotoecke.

1 Altitude - Richtung China Town.

1 Altitude - Richtung China Town.

Christoph und ich in "1 Altitude".

Christoph und ich in "1 Altitude".

Des Weiteren waren wir noch in der Clubstreet in China Town in einer Bar namens „Ying Yang“. Die Aussicht ist hier nicht besonders, da die Bar nur im 4. Stock ist, jedoch ist die Bar sehr gemütlich eingerichtet. Preislich eher bissi zu teuer meiner Meinung nach, aber wo ist in einer schönen Bar in Singapore schon irgendwas billig…?

Ying Yang - Blick Richtung China Town. Hier Buddha Tooth Relict Temple.

Ying Yang - Blick Richtung China Town. Hier Buddha Tooth Relict Temple.

Links die Bar, rechts Häuser aus der parallel Straße zur Clubstreet.

Links die Bar, rechts Häuser aus der parallel Straße zur Clubstreet.

Christoph und ich in der "Ying Yang" Roof Top Bar.

Christoph und ich in der "Ying Yang" Roof Top Bar.

Dann sind wir noch bei ein paar anderen bekannten Orten gewesen. Ich stelle die Fotos mal nachfolgend zusammen unter dem Motto „Singapore bei Nacht“ dar:

Boat Quay.

Boat Quay.

Boat Quay und Raffles Place.

Boat Quay und Raffles Place.

Clarke Quay.

Clarke Quay.

Qlarke Quay.

Qlarke Quay.

Riverside Point.

Riverside Point.

Inside Clarke Quay.

Inside Clarke Quay.

Inside Clarke Quay.

Inside Clarke Quay.

Inside Clarke Quay.

Inside Clarke Quay.

Leider muss ich wieder einen Blog schreiben. Leider, weil ich eigentlich meine Zeit für andere Dinge verwenden sollte. Aber Etihad übertrifft sich von Tag zu Tag selbst in einer Art und Weise, die mich einfach zwingt es nieder zu schreiben. Ich könnte nicht ruhig schlafen und hätte Tag ein Tag aus Gewissensbisse, da die Person, die es eigentlich betrifft mir so am Herzen liegt und weder zeitlich noch technisch die Möglichkeit groß hat es zu tun.

Wahrscheinlich können nur Kunden der Bahn im Moment nachvollziehen wie ich und meine Freundin sich fühlen, wenn wir den Name „Etihad“ hören.

In meinem ersten Blog beschrieb ich, welchen Aufwand ich betreiben musste, um eigentlich nur herauszufinden, dass man uns nur in Sydney weiterhelfen kann, wenn es darum geht den Rückflug eines bereits bezahlten Open-Return-Tickets mit Etihad zu buchen bzw. umzubuchen.

In meinem zweiten Blog beschrieb ich dann, was ich gemacht habe und rausgefunden habe, nachdem ein halbwegs unqualifizierter Kommentar zu meinem ersten Blog abgegeben wurde und den Schlussfolgerungen die ich aufgrund dieser Analyse und Ergebnisse getroffen habe.

Dieser dritte Blog geht darum, wie die Geschichte zuende ging. Zumindest sieht es im Moment so aus, als wäre dies der Fall. Ich hoffe es, denn die Lebensqualität ist allmählich am sinken aufgrund dessen wie man mit uns umgeht.

Ich hatte am 11.03.2011 die Möglicheit kurz mit meiner Freundin zu telefonieren. Sie sagte mir, dass sie, wie von Etihad gewünscht(!), in Sydney angerufen hat, jedoch niemand ans Telefon ging (mal wieder) und sie in Indien gelandet ist. Dort hatte man großen Verständnis dafür, dass sich meine Freundin aufgeregt hat. Zusätzlich war es sogar möglich den Flug zu buchen, allerdings war es nicht möglich ihr eine Buchungsbestätigung zu schicken. Außerdem musste die Mitarbeiterin in Indien noch prüfen, ob die Umbuchung kostenlos ist. Um dies zu erfahren, sollte sie am nächsten Tag noch mal in Sydney anrufen. Da sie das Telefon der Gastfamilie benutzte bat meine Freundin darum zurückgerufen zu werden, um zu erfahren, ob es nun kostenlos umbuchbar ist oder nicht (was eigentlich ein Witz ist, da sie ja bereits weiß, dass sie einmal kostenlos umbuchen kann). Allerdings wurde ihr gesgt, dass sie mit einem „only inbound call center“ telefoniert, der natürlich nirgends anrufen kann.

Da meine Freundin mittlerweile die Hausbewohner, die über ein Telefon verfügen, davon überzeugen konnte, dass sie wirklich deren Telefon benutzen muss, rief sie am nächsten Tag wieder in Sydney an. Da dort niemand ans Telefon ging, kam sie in Japan raus (kein Witz!!).

Etihad Japan sagte ihr dann, dass sie sich nicht erklären können, weshalb Etihad Indien keine Bestätigung schicken konnte. Auf Bitten meiner Freundin dies doch nun endlich zu veranlassen, sagte man ihr, dass man jedoch erst noch prüfen müsse, ob die Umbuchung kostenfrei sei. Hierzu bot die japanische Etihad Mitarbeiterin an meine Freundind zurückzurufen (ah ein In- und Outbound Call Center, Chapeau Chapeau!). Dies Tat sie und man teilte meiner Freundin mit, dass seit 01. Februar 2011 eine neue Regel besteht, die besagt, dass für alle Buchungen die nicht über Etihad direkt stattfinden 20$ Gebühr erhoben werden müssen. Meine Freundin erwiderte, dass es sich nicht um eine Buchung sondern um eine Umbuchung einer bereits getätigten Buchung handelt. Man hatte auch in Japan großes Verständis für was passiert ist, allerdings liegt das Umbuchungsdatum vom 09.03.2011 ja offensichtlich nach dem 01.02.2011. Somit sind der Mitarbeiterin in  Japan die Hände gebunden (Stichwort IT-System, kann man nix machen) und sie hat nur die Möglichekit zu bezahlen oder eben den Flug nicht zu bekommen und stattdessen von Sydney aus zu fliegen (man erinnert sich, dass ich im ersten Blog schrieb, dass wir ceteris paribus den Abflughafen Sydney umbuchen wollen auf Abflughafen Brisbane).

Meine Freundin legte nach und erklärte, dass ihr Ticket in der Tat über ein Reisebüro gebucht wurde, sprich nicht direkt über Etihad, der Buchungstag jedoch im September 2009 war, lange bevor diese neue Regel etabliert wurde. Des Weiteren, erklärte sie, dass es ja laut den Konditionen des Open-Return-Tickets kostenlos ist einmal umzubuchen und 20$ ja signifikant größer als Null ist. Jedoch war das alles vergeblich.

Es wurden Standardsätze heruntergeratter, wie „Ich kann verstehen wieso sie sich aufregen, aber leider können wir nicht…“ und die neue Regel wurde wiederholt. Das schlägt dem Faß den Boden aus!

Meine Freundin tat dann, das in diesem Moment wohl richtige: sie resignierte und gab ihr Kreditkartendaten heraus, so dass Etihad abbuchen kann und sie endlich endlich eine Bestätigung bekam, dass sie den Flug bekam den sie wollte, nämlich am 19.05.2011 von Brisbane nach Frankfurt zu fliegen.

Nun, fassen wir zusammen: Sie hat ein Ticket gekauft und bezahlt. Sie und ich haben Zeit, Mühe (das sind auch Kosten) und Geld investiert um herauszufinden, wie wir uns verhalten zu haben, um das zu bekommen was uns zusteht. Nachdem wir das herausgefunden haben, mussten wir Geld bezahlen um es auch tatsächlich zu bekommen.

Ich hatte ja in meinem zweiten Blog vermutet, dass es einfacher ist einen Pudding an die Wand zu Nageln als von Etihad einen guten Service erwarten zu können. Es ist sogar noch schlimmer gekommen als gedacht…

Meine Freundin bat mich dann ihr E-Mail-Postfach zu prüfen, ob denn nun einen Bestätigung ankam. Die Antwort ist nein, nicht eine sondern drei Bestätigungen befinden sich in ihrem Postfach: eine aus Indien, eine aus Sydney und eine aus Japan. Alle drei Buchungsbestätigungen sind aufgrund des Absenders im Spam (laut Wikipedia von englisch für ‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) gelandet, da wo sie hingehören!

Jetzt stellen sich mir, analog zum ersten Blog, mir mal wieder ein paar Fragen:

  1. Wie ist es möglich, dass man mir in Deutschland sagt, nur Sydney kann uns helfen, im Endeffekt aber Japan uns hilft? Handelt es sich hier um eine Falschaussage seitens Etihad? In wie fern wurde diese vorsätzlich getroffen damit wir weiter und weiter in Sydney anrufen?
  2. Wie ist es möglich, dass Etihad Indien uns zwar einen Flug buchen kann, nicht aber bestätigen kann, diese Bestätigung aber im Endeffekt doch kommt?
  3. Wieso kann Etihad Japan nicht nachvollziehen, weshalb Etihad Indien keine Bestätigung schicken kann?
  4. Wieso sind die IT-Systeme so wenig flexible, dass man uns völlig zu unrecht eine Gebühr aufdrückt? Aufgrund der Tatsache, dass man uns kostenlos einen Rückflug bucht müssen die Mitarbeiter doch sehen, dass es sich um ein offenes noch nicht vollständig benutzes Ticket handelt. Wieso fallen dann Gebühren an?
  5. Ab wann ist eigentlich ein schlechter Service Betrug?
  6. Ab wann werden vom Unternehmen getroffene Aussagen, die nicht zutreffen oder nicht weiter helfen Betrug?
  7. Handelt es sich um unlauteren Wettbewerb, wenn dem Kunden Produkte verkauft werden mit Konditionen die hinterher nicht eingehalten werden? Ist das dann auch schon Betrug?

Es wäre in der Tat mal interessant zu wissen, was ein Jurist in einem solchen Fall vorschlägt. Man könnte die Anrufe zwar nicht beweisen, es sei denn sie wurden aufgezeichent und nicht gelöscht, aber die Abbuchnung der 20$ sind nachweisbar ebenso wie die Ticket konditionen zum Kaufzeitpunkt. Das müsste doch langen.

Und die folgende Frage muss sich Etihad in jedem Fall gefallen lassen: Wieso hat es die Inhaber eines Open-Rturn-Tickets, die noch nicht ihren Rückflug angetreten haben, nicht rechtzeitig informiert darüber, dass ab 01.02.2011 eine Änderung stattfindet (die eigentlich nichts mit dem Ticket zu tun haben)? Die Tatsache, dass nicht informiert wurde, ist eigentlich der Beweis, dass es mit einer Umbuchung eines Tickets nichts zu tun hat sondern sich eben nur auf Neubuchungen bezieht. Oder wurde meiner Freundin die neue Regel falsch geschildert?

Im nachhinein muss ich feststellen, dass Etihad tatsächlich weltklasse ist nämlich im Aufstellen neuer Rekorde sich bis auf die Knochen zu blamieren. Etihad ist auch weltklasse darin Verständnis aufzubringen dafür, dass sich ein Kunde aufregt und gleichzeit alles dafür tut, damit das auch so bleibt. Hier muss man richtig kreativ sein: Die wenigsten Unternehmen schaffen das, oder? Sollte es der Fall sein, dass es mehrere Unternehmen gibt, die das schaffen, dann wären wir wieder beim Beispiel des Einäugigen unter den Blinden…siehe zweiter Blog.

Ich habe mir außerdem überlegt, wie kreativ Etihad wohl sein wird, wenn es darum geht uns zu erklären, dass wir die 20$ nicht zurückbekommen können. Ich habe daher ein paar Vorschläge für Ausreden für Etihad entwickelt. So könnte man sagen

  • Da wir ja die Kreditkartendaten freiwillig herausgegeben haben, haben wir ja auch der neuen AGB zugestimmt. Ein widerruf war innerhalb von 14 Tagen TELEFONISCH IN SYDNEY möglich. Dort haben wir uns allerdings nicht gemeldet. Daher kein Geld zurück. Hier muss der Kunde nur eingestehen, dass er tatsächlich nicht mit Sydney telefoniert hat sondern nur angerufen hat. Gut es ging niemand dran, aber in der AGB steht ja „telefonieren“.
  • Dass uns ja in Deutschland gesagt wurde, dass man nur in Sydney umbuchen kann, wir aber in Indien haben buchen lassen und die Buchung haben in Japan bestätigen zu lassen. Da jedoch nur Sydney dafür verantworlich ist und dort ja nicht bezahlt wurde, kann man das Geld unmöglich zurück holen. Hier muss der Kunde nur etwas Verständnis für die komplexen Strukturen eines internationalen Konzerns aufbringen…

Auch muss ich feststellen, dass sich bis heute Rosita nicht mehr gemeldet hat.

Lange habe ich darüber nachgedacht, ob man ein solches Fehlverhalten bestrafen sollte und wenn ja, wie man das am effizientesten macht. Klagen und sowas würde vllt. klappen, ist also effektiv aber nicht effizient sofern es nicht groß in der Presse auftaucht. Dann habe ich mir überlegt, dass wenn es tatsächlich so ist, dass zwischen verschiedenen Airlines Wettbewerb bestehet es doch super wäre den Markt über Nachfrage und Angebot das regeln zu lassen. Der Markt ist ja bekanntlich effizient (nicht immer gerecht). Just in diesem Monent habe ich bei der FAZ einen Leserkommentar gelesen, der zu einem Artikel bzgl. der Streiks bei der GdL verfasst wurde. Da wurde am 09. März 2011 17:33 folgendes verfasst vom user „Erich Jansen (Nonosus)“:

Meinen Studenten stelle ich gerne folgende Rätselfrage: „Wenn ich nicht mitfahre, kommt dann der ICE trotzdem?“
Aus der Mikroperspektive scheint der Fall klar zu sein. Naürlich fährt der Zug auch ohne mich fahrplanmäßig. Aus der Makroperspektive aber fahren die Züge nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Wenn keiner mit will, eben langfristig gar nicht.
Die GdL sollte sich diese Logik zu Herzen nehmen. Ohne Fahrgäste braucht es eben auch keine Fahrer. Mal sehen, was die Herrn Funktionäre ihren „Kollegen“ erzählen, wenn es betriebsbedingte Kündigungen hagelt.

Das ist ja genau das was man hier auch sagen könnte: Wenn ich nie wieder mit Etihad fliege dann fliegen die zwar aus einer mikroökonomischen Sicht morgen auch noch, aber aus einer makroökonomischen Sicht nicht mehr unbedingt. Es sei denn sie gehen mit dem Preis runter…Und das ist ja mal ein guter Hebel. Etihad zum Preis und somit auch Service von Tiger Airways in Asien oder weg vom Markt. Das ganze kann man mit bissi Mund-zu-Mund-Propaganda beschleunigen. Ob sich Etihad wohl irgendwann mal bei mir meldet, weil sie das zu Herzen nehmen?

Manchmal muss man sich gewisse Sachen einfach mal auf der Zunge zergehen lassen, damit einem das Ausmaß klar wird:
Da ist man in Australien und verdient sich als Frau unter unmenschlichen Bedingungen ein paar AUD. Man ist sozusagen von der Außenwelt abgeschottet, hat kein eigenes Internet und Telefon. Nur alle 14 Tage, wenn man in der Stadt ist, kann man mit dem Handy bei Etihad anrufen um ein bereits bezahltes und bestehendes Ticket umzubuchen. Man muss jedoch jemand anderen bitten dies zu tun, weil keiner ans Telefon geht und keiner auf E-Mails antwortet. Um den Abflughafen eines Rückflugs umzubuchen (nicht zu buchen) haben/mussten wir mit Australien (Sydney), VAE (Abu Dhabi), Deutschland (Köln, München, Frankfurt), Indien (Bombay), Japan (Keine Infos) telefonieren. Dieser Prozess zieht sich über 3 Monate hinweg. Am Ende bekommen wir sinngemäß gesagt, dass sich vor kurzem die Regeln geändert haben und wir uns früher hätten melden müssen, wenn wir nicht zusätzlich Geld bezahlen wollen.

Dabei wurden wir etliche male immer wieder nach der Ticketnummer gefragt, ein eindeutiger Identifier, über die auf Daten des Tickets weltweit zugegriffen werden kann. Aber die wirklich wichtige Info, nämlich einen Flug umzubuchen und zu bestätigen konnte man uns weltweit wegen der IT-Systeme nicht geben. Die Systeme haben es allen Mitarbeiter weltweit nicht erlaubt die Daten einzusehen. Auch war es nicht möglich mit dem gleichen IT-System festzustellen, dass in den vergangen Tagen etliche male nach dieser Ticketnummer gesucht wurde. Es scheint auch im IT-System nicht vorgesehen zu sein einen Status der Bearbeitung oder ähnliches zu vermerken, denn wie sonst erklärt man sich, dass nach 4 mal feststellen, dass man nicht auf die Konditionen des Tickets zugreifen kann immer wieder genau das versucht wird. Und immer wieder muss der Kunde warten um etwas zu erfahren, was er schon weiß. Wir hätten nach Deutschland allen Ländern in denen wir gelandet sind direkt sagen können, dass sie gar nicht erst versuchen brauchen irgendwas über das Ticket zu erfahren, da es nur in Sydney geht. Aber nein, immer wieder wird erst mal „gecheckt“.

Es ist unbeschreiblich welche Gefühle bei einem solchen Vorgehen und Umgabg der Satz „I understand your problem, but…“ und dann kommt irgendwas, was scheinbar erklärt, weshalb es ja nicht der Person ihr Problem ist mir nicht weiterhelfen zu können sondern ein von Etihad gegebenes Hindernis. Kurzum: Etihad hat sich so organisiert, dass einem bei Etihad keiner mehr weiterhelfen kann. Was soll man von so etwas halten? Es fehlen einem schlicht die Worte…Gut nur das wir beide englisch Sprechen, man stelle sich vor wir täten das nicht…Du liebe Zeit.

Wenn es nicht so deprimierend und armselig wäre, müsste man drüber lachen. Witzigkeit kennt ja bekanntlich keine Grenzen…

Nachdem ich mein persönliches Erlebnis mit Etihad in meinem Blog veröffentlicht habe, wurde relativ zeitnah von einer mir bisher unbekannten „Rosita“ folgender Kommentar hinterlassen:

„Kann ich leider nicht unterstützen, Etihad ist einfach weltklasse und super Kundenfreundlich. Ich werde immer mit Etihad fliegen…“

Wer meinen Blog-Eintrag zum Thema Etihad gelesen hat, muss feststellen, dass der Kommentar von Rosita sehr untypisch für eine zufriedene Kundin erscheint, die meinen Blog tatsächlich gelesen hat.

Da erinnerte ich mich direkt an eine Seminararbeit im 9. Semster, wie man in der Informatik Eindringlinge in einem System erkennt: Entweder man kennt das Muster eines Angriffs, dann liegt ein Angriff vor, wenn eben ein solches Muster auftaucht. Dieses Verfahren nennt man Signatur-basiert. Oder man weiss wie das Normalverhalten aussieht, dann ist alles ein Angriff, was davon abweicht. Dieses Verfahren nennt man Anomalie-basiert.

NORMALERWEISE lesen nur meine Freunde meinen Blog und bisher haben auch NUR Freunde ihn kommentiert. Da hat also direkt mein innerer Anomalie-basierter Detektor gesagt: „Chris hier ist was faul!“. Ich fing also an etwas nachzudenken über den Kommentar…

Was für mich zunächst logisch in ordnung geht ist der zweite Teil des Satzes „Etihad ist einfach [...]„. Aber der Anfang ergibt einfach kein Sinn. Ich habe doch von meinen persönlichen Erfahrungen berichtet. Wie kann man das unterstützen oder eben auch nicht. Ich kann doch nicht auf die Aussage „Gestern habe ich einen Bauplatscher gemacht und das tat weh“ sagen „das unterstütze ich nicht“. Nur wenn man meinen Blog flüchtig ließt und auf die Schnelle herausfiltert, dass es um Etihad geht und das dies negativ ist worum es geht, kann man in einem Kommentar von „unterstützen“ reden. Ich weiss aber, dass meine Freunde meinen Blog entweder ganz oder gar nicht lesen. Ich weiss auch, das alle zu raffiniert sind, als dass ihnen ein solcher Fehler unterlaufen würde.

Und gegeben ich habe eine negative Erfahrung mit Etihad gemacht wird auch der zweite Halbsatz obsolet. Wie kann etwas weltklasse sein, wenn mindestens ein Beispiel existiert, dass zeigt, dass es nicht weltklasse ist? Wäre Etihad weltklasse, hätte ich meine Erfahrung ja nicht machen können. (Es gibt eine Möglichkeit, wie dies doch der Fall sein kann, siehe unten)

Aber selbst wenn Etihad weltklasse wäre, sagt das noch gar nichts. Denn evtl. sind eben alle anderen gaunso schlecht. Wenn alle Unternehmen es nicht schaffen, die Wünsche ihrer Kunden zu erfüllen, dann müssen die Kunden ja trotzdem irgendwo kaufen. Man kann also tatsächlich weltklasse sein und trotzdem schlecht sein. Das Beispiel des Einäugigen unter den Blinden ist hierzu das Paradebeispiel. Obwohl der Einäugige am besten sieht folgt daraus nicht, dass er gut sieht.

Ich wurde also etwas stutzig über den Kommentar und ich nutzte daher die von WordPress zur Verfügung gestellten Daten (IP-Adresse, und E-Mail) und fing an zu forschen und ja was soll man sagen: Es fällt einem wie Schuppen von den Augen…

  1. Die IP-Adresse gehört laut einer einfachen who-is-Abfrage zu „AIC-AIRLINE-INDUSTRY-KOELN-NET“ (Da bekommt man schon eine Ahnung was los ist)
  2. Wer mein Blog gelesen hat, weiß, dass wenn in München keiner ranngeht nach Köln weitergeleitet wird.
  3. AIC-AIRLINE-INDUSTRY-KOELN-NET hat eine Website
  4. Laut Website handelt es sich um einen Call-Center, insbesondere für die Airlineindustrie (wache Geister können sich das Lachen wahrscheinlich ab jetzt nicht mehr verkneifen und wissen was wohl kommt)
  5. Das Unternehmen hat Standorte in Köln und Hannover
  6. Einer der neun REFERENZKUNDEN des Call-Centers ist Etihad!

Somit ist mir der Kommentar der unbekannten „Rosita“ nun doch etwas verständlicher.

Wikipedia definiert die Strategie des sogenannten „Guerilla-Marketing“ wie folgt:

„Guerilla-Vermarktung bezeichnet die Wahl ungewöhnlicher Aktionen im Marketing, die mit untypisch geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung erzielen sollen.“

Weiter heisst es bei Wikipedia:

„Guerilla-Marketing kommt außerdem im Schutz der Anonymität der Internetforen zum Einsatz, in denen Werbebotschaften gezielt in  entsprechende themenbezogene Communities eingestreut werden.“

Man könnte ja nun folgende unbewiesene Vermutung aufstellen:

Etihad beschäftigt einen Call-Center in Köln, der systematisch das Internet nach negativen Kommentaren in sozialen Netzwerken und Blogs durchsucht und versucht diese durch entsprechend von „angeblichen“ zufriedenen Kunden abzuschwächen.

Meine Lieblingsvermutung ist allerdings folgende:

Rosita treibt es beim Lesen diesen zweiten Blogs, die Schamesröte ins Gesicht…

Soweit die Vermutungen. Nun die Tatsachen: Bitte gebt mal folgendes bei Google ein: „Etihad Problem“ und drückt die Entertaste. Nachdem google seine Arbeit innerhalb von ca. 0,25 Sekunden erledigt hat schaut euch doch mal den ersten Hit an: Richtig…ein Eintrag im Forum der Website Reisebiene, einem Reisebüro. Und siehe da, folgendes wird geschrieben:

„Hi,
ich habe ein Etihad Open Return ticket ueber reisebine.de gebucht und versuche gerade meinen Rueckflug einzubuchen. Abgesehen davon, dass fast nie jemand bei der Hotline in Sydney drangeht, war man nach ueber einer Woche ruecksprache mit Etihad Deutschland in der lage mir zu sagen, dass zwar noch Plaetze in der Coral (Economy) class verfuegbar sind, man mir aber keinen anbieten will. Das obwohl ich bereit bin einen aufpreis zu zahlen, wegen high-season (will zwischen dem 18.12. und 23.12. zurueck).“

Na hopla…in Sydney „geht fast nie einer ans Telefon“. Das klingt nahezu wie etwas was meine Freundin selbst erlebt hat, wie im ersten Blog beschrieben. Ein Schelm, wer jetzt Böses dabei denkt…

Man könnte nun nach diesem Fund vermuten: Es scheint bei Etihad öfter mal ein Problem mit Open-Return-Tickets in Sydney zu geben. Man könnte somit auch vermuten, dass ich also doch kein Einzelfall bin.

Aber für eine Sache kann man nun eine gute Erklärung liefern, nämlich wieso man mir beim Reisebüro gesagt hat, dass die ganzen Studenten in Sydney immer ins Büro gehen, um ihren Rückflug zu buchen. Wenn wochenlang niemand ans Telefon geht und man wieder heim will muss man halt notgedrungen ins Büro laufen. Ob man das dann allerdings noch Service nennen kann sei mal dahingestellt. Fragt sich nämlich wer hier wem einen Dienst erweist.

Auch fange ich so langsam an mir einige meiner gestellten Fragen im ersten Blog selbst zu beantworten. Ich stellte mir u.a. folgende Fragen

Was wird da in diesem Unternehmen eigentlich OPTIMIERT? Ganz klar: die SCHEINBARE Kundenzufriedenheit. Es ist wesentlich günstiger ein paar Studenten 10 Cent pro positiven Kommentar zu zahlen als in wirklichen Service zu investieren.

Wo ist da die Kunden- und somit Gewinnorientierung? Ganz klar: im Kudengewinn nicht Kundenpflege bzw. der kurzfristigen Gewinnmaximierung! Stelle ich jeden negativen Kommentar, Blog, Eintrag etc. einen positiven gegenüber, kann ich evtl. die negative Wertung abschwächen. Das führt in einigen Fällen dazu, dass sich eben doch der ein oder andere für Etihad entscheidet.

ABER liebe Marketingabteilung bei Etihad: In der langen Frist kann so ein immer größer werdender Kreis von TATSÄCHLICH unzufriedenen Kunden entstehen. Und das zahlt sich dann nicht aus, nämlich dann, wenn es so viele sind, dass es sich einfach nicht mehr vertuschen lässt, was hier noch alles als Service bezeichnet wird. Abraham Lincoln wusste schon vor weit über 100 Jahren

„You can fool some of the people all of the time, and all of the people some of the time, but you can not fool all of the people all of the time.“

Das wäre meine Strategie: Anstatt auf Teufel komm raus irgend ein Image durch posten positiver Beiträge versuchen zu halten, die in meinem Blog enthaltenen Informationen und Erfahrungen nutzen, Prozess und Abläufe anlysieren, Schwachstellen aufdecken und von mir aus mittels Call-Center und der gleichen wirklichen Nutzen für den Kunden erzeugen. Das wäre mal ein Ansatz für eine Produktdifferenzierung, hier für ein Airlineticket. Wenn man manche andere Leute hört, was die so mit den weltklasse Airlines alles erleben, scheint hier ein enormes Potenzial für einen Wettbewerbsvorteil zu liegen. Das wäre dann auch ganz im Sinne der Gewinnoptimierung.

Kann man so nicht an den Marketingchef verkaufen und ihn davon überzeugen, dass es zielführend ist. Wie wäre es hiermit:

Man kann die im Webblog containten Informationen dazu verwenden die Learning curve in einen mehr soffisticated Bereich zu shiften und auf diesem Wege die customer satisfaction increasen. Das wäre mal ein starting point für eine Produkdifferenzierungs-Strategy. Wenn man die comments von anderen usern hört, was diese so mit anderen world class airlines alles erleben, scheint hier ein hugh potential für eine competitive edge in tomorrows world zu liegen. Das wäre dann auch fully im Sinne der EBITA-Maximization und dem Shareholder value.

Ob sich „Rosita“ hierzu noch mal äußerst…? Ich warte…

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man ja darüber lachen, aber im Moment sieht es so aus, dass es einfacher ist einen Pudding an die Wand zu nageln als bei Etihad einen guten Service erwarten zu können…

 

Am 03. März 2011 versuchte ich für meine Freundin den Rückflug eines bereits bezahlten Open-Return-Tickets zu buchen. Ich wusste nicht worauf ich mich einließ…

Methodisches:

Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten etwas empirisch zu untersuchen. Entweder man untersucht viele Fälle und versucht dann statistisch signifikante Korrelationen und Kausalitäten festzustellen. Hier hat man oftmals aber einen nicht so tiefen Einblick in die Einzelfälle, die man untersucht, da eben das Hauptaugenmerk darauf gelegt wird, statistisch halbare Aussagen treffen zu können. Oder man untersucht Einzelfälle. Hier büßt man (oftmals) die statistische Haltbarkeit der Aussagen ein, aber man bekommt einen tiefen Einblick in die Einzelfälle.

Ich hatte heute das (anfängliche) Vergnügen den Fall Etihad etwas besser kennenzulernen.

Zu den Hintergründen:

Meine Freundin hat ein Open-Return-Ticket von Frankfurt (FRA) nach Sydney (SYD) gebucht und bezahlt und befand sich nun seit längerer Zeit in Australien. Mittlerweile so lange, dass es an der Zeit war den noch offenen Rückflug zu buchen. Deshalb nahm sie am 03. Januar 2011 Kontak zu Etihad in Sydney auf, um den gewünschten Flug zu buchen. Über die Wesite geht das nicht, da das Ticket ja bereits besteht und man über die Website nur neue Flüge buchen kann. Deshalb MUSS man telefonisch buchen (oder kann auch laut Website per E-Mail Kontakt aufnehmen).

Nach 30-minütigem warten in der Warteschleife hatte meine Freundin damals jemandem am Telefon. Die Person überprüfte den Status des Tickets. Nach weiteren 10 Minuten in der Warteschlange wollte die Mitarbeiterin dann wohl das Gespräch wieder entgegen nehmen, hatte aber aufgelgt. Meine Freundin versuchte dann sowohl am 03.Januar als auch am 04.Januar jeweils mehrere Male jemanden zu erreichen. Vergeblich.

Am 05. Januar verließ meine Freundin allerdings Sydney, um im Inland bei Emerald arbeiten zu gehen. Es stellte sich heraus, dass sie dort weder ein Telefon noch Internetzugang hat. Nur alle 14 Tage war sie in der Stadt, in der sie in ein kostenpflichtiges Internet-Cafe bzw. in die kostenpflichtige Bibliothek gehen konnte und online war. Sie kaufte sich dann mehrere Telefonkarten, um bei Etihad anzurufen. Allerdings war der Betrag verbraucht BEVOR überhaupt jemand das Telefon abgehoben hat. Dieses Spiel zog sich über Wochen (insgesamt zwei Monate) hin, dann schrieb sie mir eine E-Mail, ob ich von Singapur aus dort anrufen kann.

Ich nahm diese Aufgabe am 21.02 an und schrieb in ihrem Namen eine E-Mail an Etihad mit unserem Anliegen: Den Flug Brisbane nach Frankfurt (via Abu Dhabi) am 19.Mai 2011 für meine Freundin zu buchen. Eine E-Mail schrieb ich, da meine Freundin bereits zuvor eine E-Mail geschickt hatte, dass sie vergeblich mehrere Male angerufen hat, niemand abnimmt, sie das ein Vermögen kostet und generell nur alle 14 Tage eine Möglichkeit hat zu telefonieren. Auf diese E-Mail antwortete Etihad, dass sie sich mit der Hotline in Verbindung setzen soll!!

Auf meine E-Mail vom 21.02 kam bis 03.03 (10 Tage) gar keine Antwort mehr. Daher entschied ich anzurufen. Ich hatte nämlich diese Möglichkeit von Singapore aus. Da allerdings Sydney scheinbar ungern ans Telefon geht rief ich in den Vereinigten Arabischen Emiraten an.

Es folgt eine wahre Geschichte:

Nachdem ich mich durch das Menu gewählt habe ging nach kurzem Klingeln ein Mitarbeiter von Etihad ans Telefon. „How can I help you Mister Chris?“. Ich schildere mein Anliegen. Darauf werde ich nach der Ticketnummer gefragt. Ich gebe sie durch. „Hold on a second Sir, I am checking the status.“ Nach 10 Minuten in der Leitung ist er wieder da: „Hold on Sir, it is a very complicated ticket. It takes a while to check.“ Ich runzle die Stirn (a complicated ticket…wtf) und warte und warte. Der Mitarbeiter sagt mir, er kann das jetzt nicht machen, er muss dazu erst in Deutschland anfragen. Ich soll in einer Stunde wieder anrufen. Er gibt mir seinen Namen, so dass ich mich zu ihm später verbinden lassen kann.

Ich rufe eine Stunde später an, lasse mich zu ihm verbinden. Gute Nachricht: Die Deutschen haben geantwortet: Der Rückflug ist von Sydney nach Frankfurt gebucht am 20. Januar 2011. Ich sage ihm, dass ich das gerne umbuchen würde auf 19.05.2011 und zwar von BRISBANE nach Frankfurt. Er bestätigt, dass er mich gerne umbucht auf den 19.05.2011 von Sydney nach Frankfurt. Ich verneine. Ein Hin- und Her entsteht. Er erklärt mir was gebucht ist und wie er es umbucht. Ich verneine abermals und gebe nach 4 Minuten auf und frage stattdessen nach der Nummer in Deutschland. Ich erhalte eine Nummer mit 069, also frankfurter Vorwahl, was ja generell passt, da man ja vermuten kann, dass am Flughafen oder so Etihad ist.

Er fragt zum Schluss noch „Can I do anything else vor you?“. Ich analysiere den Satz, stelle fest, dass wenn man NOCH WAS für jemanden tun möchte man vorher ja SCHON MAL was gemacht haben muss, was er ja nicht hat, verkneife mir aber eine Nebenbemerkung.

Ich rufe Zwei Stunden lang die frankfurter Nummer an. Niemand geht ans Telefon.

Ich suche mir auf der Website von Etihad die Nummer einer Deutschen Hotline raus. Es ist eine Münchner (089) Nummer angegeben. Ich rufe dort an. Nach dem ich mich durch das Menü gewählt habe nimmt jemand den Hörer ab. Ich schildere mein Anliegen. Ich werde nach der Ticketnummer gefragt. Ich gebe sie an. „Einen Moment bitt, ich lasse das Ticket prüfen“. 10 Minuten später ist jemand wieder dran. Sie kann nichts machen. Es handelt sich um ein Open-Return-Ticket, dass Etihad so nicht verkäuft, da muss ich mich mit dem Reisebüro, bei dem das gekauft wurde anrufen.

Ich rufe im Reisebüro an. Der Hörer wird abgenommen. Ich schildere mein Anliegen und mein Entsetzen. Ich erfahre, dass es die Probleme normalerweise nicht gibt, da jährlich hunderte dieser Tickets an Studenten verkauft werden. Ich müsse eigentlich nur in Sydney anrufen. Ich erkläre die Situation meiner Freundin (die eigentliche Ticketinhaberin). „Wenn man halt kein Telefon hat, dann kann sie mir da nicht weiter helfen.“ Ich erkläre das wir auch E-Mail-Kontakt aufgenommen haben auf den keiner reagiert. „Das ist natürlich wirklich nicht schön.“ Nebenbei erfahre ich, dass wenn in München keiner ans Telefon geht eine Weiterleitung nach Köln stattfindet und die wirklich nichts machen können, da sie diese Tickets nicht verkaufen. Nur München, die diese Tickets verkaufen, kann es ändern. Ich bekomme drei Namen mit Personen in München und eine Nummer unter der diese zu erreichen sind, mit denen ich mich auseinandesetzen soll. Ich erwähne das Etihad ein Saftladen ist und bedanke mich für die Informationen.

Ich rufe in München an. Höre ein Knacksen in der Leitung, vermute es handelt sich um eine Weiterleitung. Der Hörer wird abgenommen, ich frage ob ich in München bin. Die Stimme antwortet in gebrochenem Deutsch, dass ich in Köln bin. Ich zähle die drei Namen auf und sage, dass ich mit einer dieser Personen, in München sitzend, gerne sprechen würde. „Haben sie mit diesen Personen zuvor schon mal gesprochen“. Ich verneine. „Worum geht es denn bitte?“ Ich schildere mein Anliegen. Ich werde nach der Ticket-Nummer gefragt und gebeten in der Leitung zu bleiben. Nach 5 Minuten geht die Stimme wieder an den Aparat und sagt in gebrochenem deutsch: „Einen Moment noch.“ Kurz darauf hebt eine weibliche Stimme ab und sagt, dass sie nichts machen können. Ich erkläre, dass ich das weiß und erläutere, dass ich nach München muss und will, da man mir nur da helfen kann. Ich werde geben die Münchner-Nummer noch mal zu wählen. Ich senke meinen Kopf und sage „Ok.“ Die Stimme am anderen Ende der Leitung: „Kann ich sonst noch was für sie tun?“ Innerlich denke ich mir „Ja, diese Frage nur zu stellen, wenn du schon mal was für mich gemacht hast“. Ich verneine und lege auf.

Ich versuche es in München. Die Leitung knackst. Ich ahne Schlimmes. Das Gespräch wird angenommen. Ich frage nach, ob ich in München bin und spare mir jede weitere Erklärung. Ich bin in Köln. „Wie kann ich ihnen helfen.“ Ich reiße das Problem mit Open-Return-Ticket nur kurz an, erwähne, dass ich bereits weiss, dass ich nach München muss. Die Stimme versteht mich und ja…“Kann ich sonst noch was für sie tun?“ Tausende von Antworten fallen mir ein, aber ich verneine einfach. Die Kollegin sagt ich solle es in einer halben Stunde versuchen, dann wäre wieder jemand in München da.

Ich warte eine halbe Stunde. Wähl die münchner Nummer, die ich aus dem Reisebüro habe, die Leitung knackst. Ich lege sofort wieder auf.

Ich wähle direkt erneut. Die Leitung knackst nicht. Eine Stimme geht ran. Ich frage ob ich in München bin. Ja das bin ich. Ich zähle die Namen der Personen auf, von denen ich gerne einen am Aparat hätte. Worum es geht…Ich schildere mein Problem. Ich erfahre, dass eine der genannten Personen am Aparat ist. Die Person lässt mich wissen, dass man das nur in Sydney buchen kann. Ich erkläre ihr in leicht angreifendem Ton die gesamte Geschichte und das alles in Sydney angefangen hat, dass ich einmal um die halbe Welt für fast 5 Stunden telefoniert habe. Das ich von Land zu Land, von Köln ins Reisebüro, vom Reisebüro nach München, per Leitung nach Köln und nun wieder nach München telefoniert habe. Das alles von Singapore aus, da der eigentliche Ticketinhaber überhaupt kein Telefon hat. Ich erfahre, dass das sonst nie so ist, dass das Ticket jährlich an hunderte Studenten verkauft wird, die einfach immer in Sydney ins Büro gehen und das buchen. „Kann denn die Ticketinhaberin nicht einfach ins Büro gehen?“ Nein kann sie nicht, weil sie 3000km weit weg ist. „Ja gut. Nein, dann kann sie das natürlich nicht, aber es kann leider nur Vorort gebucht werden.“ Ich frage sie, ob sie sich sicher ist. Ja das ist sie! Gut dann werde ich morgen in Sydney anrufen. „Sie ist sich aber nicht sicher, ob ich das für die Karteninhaberin machen kann. Normalerweise muss man das persönlich machen.“ Und wieder sind wir am 03.01.2011 angekommen…

Ich poste in Facebook mein Resume über Etihad und was ich von dieser Airline in diesem Moment hielt.

Mittlerweile war es 19 Uhr in Singapore. Ich packe meine Sachen und mache mich auf den Nachhauseweg. Auf dem Nachhauseweg denke ich darüber nach was alles passiert ist. Dann bemerke ich, dass ich ungewollt eine kleine empirische Studie gemacht habe. Ich überlege, ob ich irgendwelche Schlüsse daraus ziehen kann. Mir fällt auf, dass ich nur ein Einzelfall sein könnte und daher nicht ausschließen kann, dass so etwas tatsächlich nie vorkommt. Ich grübel darüber wie ich feststellen könnte, ob ich ein Einzelfall bin oder nicht, bemerke gleichzeitig, dass irgendwie jede der Stellen, die angerufen habe, für sich genommen versucht hat, dass ihm bestmögliche für den Kunden zu erreichen und in der Summe doch NICHTS, aber auch wirklich gar nichts erreicht wurde. Paradox!! Jeder versucht so gut wie es geht zu sein und in der Summe kommt nichts bei raus…? Wie ist das möglich?

Dann wechselt mein Gedankengang hin zu Überlegungen der Kundenzufriedenheit. Da ist jemand 24 Jahre alt fliegt nach Australien und muss sowas durchmachen, um seinen bereits bezahlten Rückflug zu buchen. Ist das Kundenservice? Ist das vereinbar mit langfristiger Gewinnorientierung? Sind es nicht Menschen im Alter von 20-30 Jahren die ihr lebenlang noch fliegen werden und somit ihr lebenlang nicht mehr diese Airline wählen? Wo ist da die Kunden- und somit Gewinnorientierung? Was wird da in diesen Unternehmen eigentlich OPTIMIERT? Wird da überhaupt was optimiert oder nur umstrukturiert und minimiert?

Fragen über Fragen. Und während ich mir gewisse Fragen stelle und keine Antworten finde entscheide ich mich einen Blog darüber zu schreiben und überlege mir für Etihad folgende (möglicherweise unlösbare) Aufgabe:

„Überzeuge mich davon Etihad, dass es sich lohnt trotz dieses Vorfalls noch mal mit dir zu fliegen und nicht der ganzen Welt bis an mein Lebensende von diesem Vorfall zu erzählen.“

Aus irgeneinem Grund muss ich an diesem Abend die ganze Zeit an Ernst Neger denken wie er sang:

„Heile, heile Gänsje, es is bald widder gut,
Es Kätzje hot e Schwänzje, es is bald widder gut,
Heile heile Mausespeck, in hunnert Jahr is alles weg.“

Am 22. Dezember 2010 ging es für mich in den Urlaub nach Sydney zu meinem Schatz. Gebucht war mit Jetstar mit Stopover in Darwin. Da ich am Mittwoch auf der Arbeit recht beschäftigt war und nicht wusste, ob ich genügend Zeit haben werde für ein Abendessen vor dem Flug, habe ich mir sicherheitshalber beim Mittagessen einmal Mee Goreng vom Inder für Abends mitgenommen. Üblicherweise werden Gerichte in Coffee Shops einfach in ein Stück Papier eingepackt und das dann wiederum in eine Plasiktüte zusammen mit Stäbchen gepackt. Die Tüte habe ich dann beim Verlassen des Büros in meine Tasche auf meine Klamotten gelegt. Am Flughafen angekommen habe ich dann zu Abend gegessen. Was ich nicht bedacht hatte, waren die Strengen Einfuhrvorschriften bzgl. Essen in Australien.

Naja lange Rede kurzer Sinn: In Darwin habe ich auf meiner Einreisekarte überall „Nein“ angekreuzt, wenn es darum ging, ob ich Essen, Drogen oder Bargeld dabei habe. Der Hund der alles einmal abschnüffelt, hat direkt Alarm geschlagen, dass irgendwas in meiner Tasche ist, was nicht sein soll. Ich wurde dann mit meiner Tasche zu einer Person geführt, die sich dann alles etwas genauer anschauen wollte. Nach dem sie gesehen hat, dass auf der Karte überall „Nein“ angekreuzt war wurde ich dann gefragt ob ich Essen oder sonstige Sachen dabei habe. Nachdem ich das alles verneint habe, wurde dann meine Tasche durchsucht und siehe da, es war nichts drin. Nur der Hund macht ja keine Fehler…oder? Also wurde alles nochmal durchsucht. Während der zweiten Runde kam mir dann der Gedanke, dass meine Klamotten evtl. den Geruch vom Mee Goreng angenommen haben, zumindest so stark, dass es der Hund merkt. Das habe ich dann der netten Durchsuchungsperson gesagt und dann war die Verblüffung groß. „Da war also mal Essen drinne?“ – Ja. „Ist das da immer noch drinne?“ – Nein, ich habe das am Flughafen in Singaspur gegessen. Irgendwann hatte man dann die Sachlage verstanden und ich konnte weitergehen.

Dann ging es weiter nach Sydney. Am Anreisetag, Donnerstag 23.12, hat mich Kathrin vom Flughafen abgeholt und wir waren auf dem Fischmarkt zu Mittagessen. Den Rest des Tages waren wir nur auf dem Campingplatz und haben am Abends ein kleines BBQ veranstaltet. Es gab Steak und Salat mit Fetakäse.

Camping Platz 01

Unser Schlafzimmer von 23.12 bis 28.12

Camping Platz 02

Am ersten Abend nach dem Grillen

Camping Platz 03

Insgesamt drei Possums haben uns besucht. Eins davon hat sich sogar Streicheln lassen.

Camping Platz 04

Camping Platz inkl. Streichelzoo

Am 24.12 waren wir morgens eine Stunde joggen und haben anschließend Geschenke verteilt und ausgepackt. Den Rest des Vormittags verbrachten wir am Pool und am Nachmittag waren wir dann in der Stadt am Opera House und in einem Kaffee bei The Rocks. Am Abend ging es dann noch zum Darling Harbour, da hier um 21 Uhr ein Feuerwerk stattfinden sollte. Dieses fand auch statt allerdings waren wir 5 Minuten zu spät und haben es nicht mehr sehen können. Wir haben uns daher in einer Bar am Darling Harbour niedergelassen und haben ein Bier getrunken.

Camping Platz 05

Weihnachtsfrühstück

Camping Platz 06

Am Pool des Campingplatzes am 24.12

Camping Platz 07

Am Pool des Campingplatzes am 24.12

Sydney 01

Kathrin und ich vor dem Opera House.

Sydney 02

Wir am Circular Quay.

Sydney 03

Shane, Kathrin und ich in einem Kaffee in The Rocks.

Sydney 04

Blick auf die Stadt aus der Ferne.

Sydney 05

Blick auf die Stadt von der Harbour Bridge aus.

Sydney 06

Kathrin und ich in einer Pup in The Rocks

Sydney 07

Bei einem Bier am Abend, nach verpasstem Feuerwerk am Darling Harbour.

Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir um 12 Uhr zum BBQ bei Steven eingeladen. Es gab zunächst frische Garnelen. Anschließend haben wir uns ein wenig auf der Terrasse ausgeruht und unterhalten. Steven hat dann am Nachmittag angefangen das Abendessen auf dem Grill zuzubereiten. Neben Steak und Bratwurst gab es diverse Salate, Brot und Wein. Zum Nachtisch gab es eine leckere Schokoladenrolle.

Weihnachten bei Steven 01

Steven & Family und wir beim Garnelenessen auf der Terasse.

Weihnachten bei Steven 02

Steven & Family und wir beim Garnelenessen auf der Terrasse.

Weihnachten bei Steven 03

Kathrin und Kristina beim Garnelenessen

Weihnachten bei Steven 04

Kathrin und ich unter der Weihnachtspalme.

Weihnachten bei Steven 05

Steven & Family beim Abendessen.

Am Sonntag hat uns dann Stevens Sohn Conrad mit zu ein paar seiner Freunde genommen. Wir verbrachten den ganzen Tag in der Wohnung und haben uns unterhalten und Singstar veranstaltet. Am Abend sind wir dann zunächst in eine Bar am Kings Cross gegangen und nach einer Weile in einen Club weiter gezogen. Übernachtet haben wir in Kathrins Auto vor der Wohnung/Haus der Freunde von Conrad. Kathrins Freundin Kristina hatte im Haus auf der Couch geschlafen. Nach dem wir uns am Montag morgen dann ausgeschlafen hatten, haben wir zusammen in der Wohnung gefrühstückt und den Rest des Tages noch bei den Freunden verbracht.

Party 01

Kathrin und Kristina beim Singen

Party 02

Conrad und ich.

Party 03

Kathrin und ich partybereit...kurz vor Abfahrt zum Kings Cross.

Party 04

Patrick und ich in einem Club in Kings Cross.

Am Dienstag ging es dann an den Strand. Conrad hat uns Fresh Water empfohlen, ein etwas kleinerer Strand zwischen Manly und Dee Why . Das Wasser war recht kalt, eigentlich zu kalt um lange darin auszuhalten. Aber durch die hohe Lufttemperatur um die 32 Grad, war es im Wasser genau richtig. Ein Surfbrett hatten wir nicht aber die 2 Meter hohen Wellen haben auch so Spaß gemacht. Während sich die anderen gesonnt haben nach dem baden, bin ich dann noch alleine ein Stück die Küste entlang gelaufen Richtung Dee Why. Man konnte direkt am Wasser auf den Steinen entlang laufen und hatte herrliche Blicke auf Küste und Meer.

Fresh Water 01

Auf dem Highway 29 kurz vor Fresh Water.

Fresh Water 02

Der Strand von Fresh Water...nach links.

Fresh Water 03

Der Strand von Fresh Water...nach rechts

Fresh Water 04

Wir am Strand von Fresh Water.

Fresh Water 05

Fresh Water

Fresh Water 06

Entlang der Küste Richtung Dee Why.

Fresh Water 07

Entlang der Küste Richtung Dee Why.

Fresh Water 08

Entlang der Küste Richtung Dee Why.

Fresh Water 09

Entlang der Küste Richtung Dee Why.

Da Steven am Mittwoch den 29.12 nach Noosa in den Urlaub fliegen wollte, haben wir die ganze Familie am Dienstag Abend zum Abendessen bei einem Thailänder eingeladen. Wir wollten uns damit wenigstens ein wenig für die Gastfreundschaft revanchieren. Kathrin und ich konnten nämlich im Zimmer der Tochter von Steven schlafen vom 29.12 bis 03.01 da diese ebenfalls mit in den Urlaub gefahren ist. Somit mussten wir nicht auf dem Campingplatz bleiben. Das Auto von Kathrin haben wir in der Einfahrt von Steven geparkt und Kristina konnte dann im Auto vor dem Haus schlafen. Nach dem Abendessen haben wir dann bei Steven im Wohnzimmer mit der Familie Singstar veranstaltet.

Thailaender 01

Mit der Familie beim Thailaender in Lindfield.

Thailaender 02

Nach dem thailaendischem Essen haben wir noch zu Hause ein wenig gefeiert.

Da uns Fresh Water so gut gefallen hat, kein einziger Tourist ist hier unterwegs, sind wir am Mittwoch gleich nochmal an den Strand gefahren. Das Wetter war entsprechend wieder gut. Kathrin und ich sind 1h entlang der Küste joggen gegangen. Am Abend sind wir dann mit Conrad auf dessen Empfehlung in ein belgisches Restaurant am Crows Nest Muscheln essen gegangen. Da wir 6 Leute waren haben wir insgesamt vier Töpfe Muscheln unterschiedlicher Zubereitung bestellt (Pilzcreme, Thaisauce, Tomatensauce und Schinkencreme Sauce). Dazu gab es belgisches Bier.

Am Donnerstag haben Kathrin und ich eine Tour zu zwei unternommen. Conrad hatte uns empfohlen in den Süden von Sydney zu fahren, da es dort diverse Attraktionen gab. Ich hatte hierzu den Weg rausgesucht und mir angeschaut, wo genau sich die Attraktionen befinden und wie man diese erreicht, wenn man an der Küste zwecks schönem Ausblick entlang fährt. Wir haben uns nach dem Frühstück auf den Weg gemacht. Ziel war es bis nach Wollongong ca. 130km südlich von Sydney zu kommen, da es hier ein sogenanntes Blowhole gibt, bei dem die Wellen angeblich bis zu 60 Meter hoch in die Luft schießen. Zunächst haben wir Sydney über die Autobahn verlassen. Dann ging es zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man den sogenannten Grand Pacific Drive (nicht zu verwechseln mit der Great Ocean Road, die ist nämlich zwischen Adelaide und Melbourne, Da geht es erst im April hin) sehen kann und auch sonst eine sehr schöne Aussicht hat. Vom Aussichtspunkt ging es dann entlang des Grand Pacific Drives weiter Richtung Wollongong. Wir kamen durch diverse sehr schöne Dörfer, die alle am Strand gelegen waren. In Wombarra, einem kleinen Dorf, haben wir dann Halt gemacht und haben uns am Strand etwas ausgeruht. Der Strand war riesig und es war so gut wie niemand außer uns da. Dann ging es weiter Richtung Wollongong und direkt zum Leuchturm und Blowhole. Gegen 18 Uhr haben wir dann die Rückreise angetreten. Da Conrad gegen 20 Uhr Freunde zu sich nach Hause eingeladen hatte und ein BBQ veranstalten wollte, habe wir auf dem Rückweg den Highway benutzt um Zeit zu sparen. Allerdings hat es trotzdem ewig gedauert und wir waren erst gegen 21 Uhr wieder in Killara in Sydney.

Wollongong Trip 01

Highway 1 von North Sydney in den Süden. Kurz bevor man auf die Harbour Bridge fährt. Wir haben aber den Tunnel genommen.

Wollongong Trip 02

Highway 1 im Süden Sydneys direkt am Flughafen.

Wollongong Trip 03

Auf dem Weg in den Urlaub...?

Wollongong Trip 04

Sydney von Kurnell aus gesehen.

Wollongong Trip 05

Am Strand in Krunell.

Wollongong Trip 06

Am Aussichtspunkt "Bald Hill".

Wollongong Trip 07

Der Grand Pacific Drive von Bald Hill aus gesehen.

Wollongong Trip 08

Aussicht von Bald Hill View Point.

Wollongong Trip 09

Der Grand Pacific Drive.

Wollongong Trip 10

Wir am Bald Hill View Point.

Wollongong Trip 11

Gesehen auf der Fahrt nach Wollongong.

Wollongong Trip 12

Gesehen auf der Fahrt nach Wollongong.

Wollongong Trip 13

Der Strand von Wombarra. Die Wellen waren hier so hoch und kräftig, dass Kathrin nicht ins Wasser konnte, da es hier sonst bei jeder Welle den Bikini heruntergerissen hätte. Meine Badehose sass zum Glück fest, so dass ich mich voll ins Zeug werfen konnte.

Wollongong Trip 14

Am Strand von Wombarra.

Wollongong Trip 15

Am Strand von Wombarra.

Wollongong Trip 16

Blick auf den Leuchturm in Wollongong.

Wollongong Trip 17

Wir am Leucturm von Wollongong.

Wollongong Trip 18

Wir vor der Kulisse von Wollongong.

Wollongong Trip 19

Auf dem Weg zum Blowhole in Wollongong.

Wollongong Trip 20

Schöne Sicht: Kurz vor Ankunft am Blowhole.

Wollongong Trip 21

Schöne Sicht: Kurz vor Ankunft am Blowhole.

Wollongong Trip 22

Wir am Blowhole.

Wollongong Trip 23

Aufgrund zu wenig rauer See haben wir 60 Meter hohe Fontänen nicht gesehen aber 3,5 Meter waren es doch. Die ganze Fahrerei für die Katz! ;-)

Am Freitag haben wir ausgeschlafen und mehr oder weniger den Silvesterabend direkt vorbereitet. Conrad hat wieder einige seiner Freunde zu sich nach Hause eingeladen und es sollte ein BBQ geben. Die „Deutschen“ (Kristina, Kristinas Freundin die aus Deutschland angereist kam, Kathrin und ich) wollten unbedingt das Feuerwerk sehen. Das war ja auch einer der Gründe weshalb wir dort waren. Für die Australier war das nichts besonderes, da sie das ja sowieso jedes Jahr haben und dieses Jahr war ja kein rundes oder besonderes Jahr. Wir hatten von verschiedenen Leuten gehört, dass einer der besten Punkte, um das Feuerwerk zu sehen, am Milsons Point ist. Das ist auf der Seite von North Sydney und man schaut somit auf das Opera House und die Brücke. Der Vorteil dieses Ortes gegenüber direkt am Opera House zu sein lag für uns darin, dass Stevens House in North Sydney oder genauer in Killara ist und wir somit bereits auf der „richtigen“ Seite der Brücke sind. Diese ist nämlich geschlossen während des Feuerwerks und öffnet erst später wieder. Es ist somit schwer aus der Stadt herauszukommen. Allerdings legte man uns ans Herz, dass man bereits Vormittags am Milsons Point sein muss, wenn man einen Platz ergattern will, von dem aus man etwas sieht. Das konnten die Australier bei uns im Wohnzimmer nicht bestätigen und haben uns versichert, dass es langt, wenn wir gegen 22 Uhr dort auflaufen.

Somit sind wir dann nach dem Abendessen gegen 21:30 Uhr mit dem Zug von Lindfield zum Milsons Point gefahren. Wir waren gegen 22:15 Uhr dort und haben natürlich keinen Platz direkt am Wasser bekommen aber dennoch nicht sehr weit weg davon. Wir kamen also genau richtig. Das gute an unserer späten Ankunftszeit war, dass wir weiter hinten Standen: man musste zum einen entsprechend weniger nach oben schauen, um das Feurwerk zu sehen und zum anderen waren wir unter den ersten, die an der Bahnstation waren, so dass wir gegen 1 Uhr bereits wieder bei Steven zu Hause waren.
Das Feuerwerk selbst dauerte 12 Minuten und ist praktisch überall: Auf der Brücke, am Opera House, am Luna Park bzw. vorm Luna Park und wird vom Schiff aus abgeschossen (siehe Video).

Silvester 01

Am Milsons Point kurz vor Mitternacht.

Silvester 02

Am Milsons Point kurz vor Mitternacht.

Silvester 03

Am Milsons Point um Mitternacht.

Silvester 04

Am Milsons Point kurz nach Mitternacht.

Silvester 05

Milsons Point Station kurz nach Mitternacht.

Am Samstag haben wir dann ausgeschlafen und den ganzen Tag nichts gemacht. Grund war weniger, dass wir einen Kater hatte sondern die Temperatur. Es waren 33 Grad Celsius im Schatten und in der Sonne somit nicht auszuhalten. An den Strand fahren oder sonstiges unternehmen war schlicht und einfach nicht möglich. Wir haben uns daher nur im Haus aufgehalten und die Bilder der vergangenen Tage angeschaut.

Am Sonntag den 02. Januar hatten wir uns etwas Sightseeing vorgenommen. Wir wollten auf den Sydney Tower, mit der Fähre nach Manly Beach und dort dann den Rest des Tages am Manly Beach verbringen. Wir fuhren daher morgens nach dem Frühstück in die Stadt und sind direkt zum Sydney Tower gegangen. Von hieraus hat man eine sehr gute Sicht über die ganze Stadt. Im Jahr 2008 war ich hier bereits schon gewesen, aber Kathrin war noch nicht oben. Allerdings standen ca. 500 Leute für diese Attraktion an und wir haben uns daher entschieden direkt zum Circular Quay zu laufen, von wo aus die Fähren nach Manly und Umgebung fahren. Auf dem Weg dorthin haben wir dann noch einen der berühmt-berüchtigten „PieFace“ gegessen. Auch an der Fähre waren Menschenmassen, allerdings gehen zum Glück 1000 Personen auf eine Fähre. Somit konnten wir die zweite Fähre direkt nahmen und hier sogar unter den ersten, die auf die Fähre konnten.
In Manly angekommen sind wir dann an den Strand gegangen. Allerdings waren hier so viele Leute, dass es nicht mehr schön war und wir sind den Strand ein ganzes Stück weit entlang gelaufen, bis die Menschenmasse nachließ. Wir ließen uns dann am Strand nieder, mussten aber feststellen, dass es recht windig war und der Sand gegen den Körper geblasen wurde, so dass es regelrecht weh tat. Wir haben somit nach 15 Minuten unsere Sachen wieder eingepackt. Der Wind wurde innerhalb von Minuten immer heftiger und der Himmel zog sich zu. Die Temperatur viel dadurch rapide ab. Das führte dazu, dass innerhalb weniger Minuten aber tausende von Menschen mit der Fähre zurück in die Stadt wollten. Als wir an der Fähre ankamen hatte sich bereits eine Schlange unvorstellbarem Ausmaßes gebildet. Wir entschieden uns daher den Bus zu nehmen. Diese alternative haben neben uns nur ca. 50 andere bedacht. Allerdings kam der Bus den wir brauchten erst nach 30 Minuten. Zufälligerweise stellte sich dann im Nirgendwo von North Sydney (irgendwo zwischen Manly und Chatswood) heraus, dass der Bus heute ausnahmsweise nicht bis zur Endstation Chatswood fährt, von wo aus wir den Zug nach Hause hätten nehmen können. So standen wir mit 25 anderen Leuten, die das ebenfalls überrascht hatte im Regen und haben auf einen Anschlussbus gewartet, der dann auch 30 Minuten später schon kam.
Wir waren am Abend wieder bei Steven zu Hause und Conrad hatte mal wieder ein paar seiner Freunde eingeladen. Wir haben Pizza bestellt und anschließend das Spiel „Articulate“ gespielt und so den Abend ausklingen lassen.

Manly 03

Auf der Fähre von Circular Quay nach Manly.

Manly 01

Auf der Fähre von Circular Quay nach Manly.

Manly 02

Auf der Fähre von Circular Quay nach Manly.

Manly 03

Manly Beach...nach links.

Manly 04

Manly Beach...nach links.

Manly 05

Manly Beach...nach rechts.

Manly 07

Nach dem Erwerb eines Pie Face.

Am Montag, 03. Januar, mein Abreisetag, habe ich nur meine Sachen gepackt und wir haben recht früh gegen 11:30 Uhr zu Mittag gegessen, da wir bereits um 12 Uhr richtig Flughafen fahren mussten. Mein Flug ging um 14 Uhr zurück nach Darwin und dann 1h später Richtung Singapore. Kathrin hatte mich zum Flughafen gebracht und…naja was soll man sagen…der Abschied viel mehr als nur schwer. Erst in 98 Tagen werden wir uns wieder sehen.

Am Mittwoch und Donnerstag den 01. und 02. Dezember 2010 musste ich auf eine Messe in Vietnam in Ho Chi Minh City (HCMC) . Ich reiste aufgrund von Vorbereitungen für die Messe bereits am Dienstag an. Zusätzlich nahm ich mir Freitag den 03.12 frei, so dass ich auch noch am Wochenende in HCMC bleiben konnte. Somit hatte ich 3 Tage Messe gefolgt von 3 Tagen Urlaub in der Stadt.

Zu der Messe gibt es nicht viel zu sagen, außer das die Organisation mal wieder ein Chaos sonder gleichen war und mich an den Rand meines Verstandes trieb. Ich will nur soviel sagen: Die Messe wurde von einem Unternehmen im ersten Stock eines Hotels veranstaltet. Das Hotel war nicht dafür zuständig, wie die Messe aufgebaut wird und ob das klappt, geschweige denn dafür zuständig, wie all das Zeug für die Messe in den ersten Stock kommt. Das Hotel war nur dafür da den Gästen des Hotels einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Der Messeveranstalter hatte aber keinen Aufzug mitgebracht und auch keine eigene Treppe für den ersten Stock dabei, sondern war hierbei auf das Hotel angewiesen oder besser gesagt vom Hotel abhängig. Vielleicht erwähne ich noch, dass das Personal des Hotels Vietnamesen waren, das Messeunternehmen einen thailändischen Vertreter geschickt hatte und ich Deutscher bin der alles gerne im ersten Stock aufgebaut hätte. Mit ein wenig Vorstellungskraft kann man sich ausmalen was da vor Ort los war. Bis auf unseren 50kg schweren portablen Messestand hab ich so ziemlich alles was wir dabei hatten selbst in den ersten Stock geschleppt während die asiatische Welt über Zuständigkeiten und optimale Lösung des Transports ieber die 15 Stufen im Hiotel nachgedacht hat. Es gab noch weitere Komplikationen, aber man kann sich vorstellen, dass das nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein war.

Interessanter waren die drei Tage Freizeit. Am Freitag Vormittag wurde ich von einem Fahrer unseres Agenten in HCMC abgeholt. Die Kollegen vor Ort hatten ihren eigenen Unternehmensfahrer mobilisiert, um mich zu den Chu Chi Tunnels zu fahren. Diese liegen zwar nur ein paar Kilometer außerhalb der Stadt, aber auch hier hat Autobahn und Highway eine andere Dimension als bei uns. Die Fahrt dauerte 2h. Nachdem ich ein Ticket für die gefuehrte Tour erworben hatte ging es auch sogleich los. Irgendwie war ich allerdings weit und breit der einzige Mensch und hatte somit einen Tourguide für mich. Zunächst sollte ich mir einen Dokumentarfilm über die Chu Chi Tunnels anschauen. Darauf habe ich mich fast schon gefreut, da man eigentlich nur Bäume sieht und ich irgendwie auch gar nicht so genau wusste, wo genau auf der Karte von Vietnam ich war. Allerdings stellte sich der Dokumentarfilm über die Chu Chi Tunnels als 15 minütige Gehirnwäsche raus, in der man gezeigt bekam, wie böse und schlecht die Amerikaner sind. Das ganze wurde untermauert mit Bildern bei denen amerikanische Kriegsflugzeuge Bomben abwerfen und fast nur unschuldige Frauen und Kinder getroffen haben. Gleichzeitig haben aber die Vietnamesen ständig Amerikaner erschossen und irgendwer hat im Film applaudiert. Über die Chu Chi Tunnels war nichts zu hören. Nach dieser Enttäuschung war die Vorfreude dann erst mal weg und die Erwartung an die Qualität, was nun noch kommt entsprechend gering. Aber ich hatte mich getäuscht. Der zunächst total unfreundliche und gar nicht sprechen wollende vietnamesische Tourguide (Angestellter von den Chu Chi Tunnels oder so) wurde auf einmal richtig nett und gesprächig als ich ihn Fragte, ob ihm sein Job gefällt und ob er genug verdient und ob er eine Familie hat.

Die Tour war in der Tat sehr sehr interessant, man bekam die Belueftung der Tuneel, die Tunnel selbst sowie alle moeglichen Arten von Fallen, die aufgestellt wurden gezeigt und erklaert. Ausserdem gab es ein Teil der Tunnel, die vergroessert wurden, so dass die Touristen auch durchpassen. Man konnte dann 50 Meter oder so unterirdisch in einem Tunnel laufen/krabeln. Der Tourguide gin mit einer Taschenlampe vorneweg und hat diese auf der haelfte vom Weg ausgemacht. Als er sie 4 Sekunden spaeter vieder angemacht hat war er am Ende des Tunnels angekommen. Ich war mit sicherheit nicht langsam, aber das war schon verblueffend schnell (nein der Tourguide ist im Tunnel nicht abgebogen und wurde durch einen aehnlichaussehenden am Ende des Gangs ersetzt ;-) ).

Als ich aus dem Tunnel rauskam war ich erst mal dermassen nassgeschwitzt, dass ich mich erst mal abtronknen musste und was trinken musste. Dann ging es noch zu einem Souvenirshop und am Ende gab es auf kosten des Hauses einen Tee und ein Gebäck aus Reis.

 

Chu Chi Tunnels 01

Landkarte der Chu Chi Region und der Lage der Tunnel.

Chu Chi Tunnels 02

Modell der Tunnel.

Chu Chi Tunnels 03

Das ist eine Falle...

Chu Chi Tunnel 04

Einstieg in das Tunnelsystem. Vllt. Schuhgrösse 47?

Chu Chi Tunnel 05

Beim Testeinstieg in die Tunnel.

Chu Chi Tunnel 06

Drinne...

Chu Chi Tunnel 07

Ein weiterer Eingang

Chu Chi Tunnel 08

Mein Tourguide beim Erklaeren der Beluftungseinrichtung in Form eines Erdhuegels.

Chu Chi Tunnel 10

Ein Schutzgraben

Chu Chi Tunnel 11

Eine weitere Falle, die an Türen eingesetzt wurde, da die Amerikaner wohl gerne mal unangemeldet in Häusern eingeschneit sind.

Chu Chi Tunnels 12

Die Blindgänger wurden wiederverwendet...

Chu Chi Tunnels 13

In den Tunneln...

Chu Chi Tunnels 14

In den Tunneln...

Chu Chi Tunnels 15

Eine Kueche. Es wurde immer nur morgens gekocht, wenn es noch dunstig war, dass man den Rauch nicht gesehen hat, wenn ich mich recht erinnere...

Dann ging es zurueck in die Stadt und ich habe mich in dem Guesthouse, in dem ich bereits schon einmal war fuer zwei Nächte eingebucht. Am Abend bin ich in das Acoustic Cafe gegangen. Es handelt sich hierbei um eine Art Bar oder Pup bei dem jeden Abend eine sehr interessant zusammengesetzte Band spielt. Da die Bar etwas ausserhalb des District 1, in dem sich bzgl. Bars und Clubs das Nachtleben abspielt, liegt, sind hier nahezu nur Local unterwegs.

Am Samstag habe ich mir dann nach dem Frühstück einen Roller geliehen und bin so weit wie es geht alle Sehenwuerdigkeiten der Stadt abgefahren. Hierunter waren:

Am Samstag Abend ging es dann in den Seventeen Saloon in der Pham Ngu Lao Street.

Am Sonntrag habe ich dann ausgeschlafen, in Ruhe gefrühstückt, habe den Roller abgegeben und war dann mehr oder weniger den gasamten Vor- und Nachmittag auf dem Ben Thanh Market einkaufen und habe auch noch mal zu Fuss die Region um den Ben Thanh Market abgeklappert. Ich habe mir ein paar T-Shirts gekauft und auch diverse Kopien von Lonely Planets zugelegt. Ausserdem habe ich mir noch einen 60 Liter Rucksack gekauft, den ich fuer meine Tour mit dem Steinheimer brauch. Das Zeug konnte ich alles mit nach Singapore nehmen, da ich ja Singapore Airlines geflogen bin und 25kg Gepäck mitnehmen konnte.

 

 

 

Vom 20.11 bis 27.11 waren meine Eltern in Singapore. Zur gleichen Zeit kam Kathrins Freundin Kristina aus Darwin auch fuer eine Woche nach Singapore.

Wir haben uns zunächst alle zusammen am Sonntag den 21.11 im Hotel meiner Eltern getroffen. Von dort aus ging es mit der MRT zur Orchard Road. Diese sind wir einmal abgelaufen und dann von Dhoby Dhaut aus nach Clarque Quay MRT gefahren. Wir sind dann entlang Boat Quay bis zum Merlion gelaufen mit einem Zwischenstop in The Penny’s Black Irish Pub. Vom Merlion aus ging es dann mit dem Taxi nach China Town. Hier haben wir uns den Buddha Tooth Relict Temple angeschaut. Es ging dann mit der MRT nach Little India und da es bereits Abend war, haben wir zunaechst in der Race Course Road im Banana Leaf zu Abend gegessen. Anschliessend habe wir uns ein wenig umgeschaut und sind einmal durch den Mustafa Center gelaufen.  Damit haben wir den Sonntag beendet.

Mama und ich auf der Orchard Road

Mama und ich auf der Orchard Road

Wir alle auf der Orchard Road

Wir alle auf der Orchard Road

Pause bei Penny's Black Irish Pub

Pause bei Penny's Black Irish Pub

Pause bei Penny's Black Irish Pub

Pause bei Penny's Black Irish Pub

Meine Eltern vorm Merlion and der Singapore Skyline

Meine Eltern vorm Merlion and der Singapore Skyline

Meine Eltern vorm Merlion and der Singapore Skyline

Meine Eltern vorm Merlion and der Singapore Skyline

Mama im Buddha Tooth Relict Temple

Mama im Buddha Tooth Relict Temple

Mama und Kathrin im Buddha Tooth Relict Temple

Mama und Kathrin im Buddha Tooth Relict Temple

Abendessen im Banana Leaf in Little India

Abendessen im Banana Leaf in Little India

Abendessen im Banana Leaf in Little India

Abendessen im Banana Leaf in Little India

Am Montag Morgen ging es dann nach gemeinsamen Fruehstueck bei Ya Kun Kaya in Holland Village in den Chinese und Japanese Garden im Nord-Westen der Stadt. Am Abend ging es mit der MRT zu Novena Station und hier in den ersten Stock der Shopping Mall da hier das japanisches Sushi Restaurant „Ishiban Boshi“ ist. Wir haben dann alle Arten von Sushi probiert.

Im Chinese Garden 01

Im Chinese Garden

Im Chinese Garden 02

Im Chinese Garden

Ueberblick ueber Chinese and Japanese Garden und Umgebung

Ueberblick ueber Chinese and Japanese Garden und Umgebung

Ueberblick ueber Chinese and Japanese Garden und Umgebung

Ueberblick ueber Chinese and Japanese Garden und Umgebung

Ueberblick ueber Chinese and Japanese Garden und Umgebung

Ueberblick ueber Chinese and Japanese Garden und Umgebung

 

Im Chinese Garden 03

Im Chinese Garden 03

Im Chinese Garden 04

Im Chinese Garden 04

Im Chinese Garden 05

Im Chinese Garden 05

Der Bonsai Garten des Japanese Garden

Der Bonsai Garten des Japanese Garden

Im Japanese Garden

Im Japanese Garden

Im Japanese Garden 02

Im Japanese Garden

Bei Ishiban Boshi in Novena

Bei Ishiban Boshi in Novena

Am Mittwoch ging es dann am Morgen zunaechst nach Vivo City und  Sentos. Anschliessend zur City Hall, Chijmes, Raffles Hotel und dann weiter in die Arab Street. Hier haben wir uns einen Kaffee gegönnt. Abends waren wir dann in der Beach Road im Golden Mile Complex thailändisch Essen. Ich habe mal so einen klassischen Thai-Essen-Rundumschlag bestellt, allerdings musste ich die Tom Yum Suppe alleine essen da die so richtig thai-scharf war und daher etwas über schwarzem Peffer einzustufen ist, was den Schärfegrad betrifft.

In einem Kaffe in der Arab Street

In einem Kaffe in der Arab Street

Dachterasse von Vivo City

Dachterasse von Vivo City

Auf Sentosa

Auf Sentosa

Im Chijmes, Cityhall

Im Chijmes, Cityhall

Der Papa etwas verdutzt über die Asiaten

Der Papa etwas verdutzt über die Asiaten

Im Holland Village Hawker Center

Im Holland Village Hawker Center

In der Toastbox

In der Toastbox

Am Donnerstag und Freitag musste ich dann wieder arbeiten und wir haben uns jeweils Abends zum Essen getroffen. Am Donnerstag Abend waren wir bei Lau Pasat Essen. Es gab insbesondere Satay Spiesse, Mee Goreng und Prata vom Inder. Am Freitag Abend waren wir am River Side Point Seafood essen bei Jumbo Seafood. Es gab garlic prawns, salted fish fried rice, black pepper crab und cereal prawns. Anschliessend wollten wir noch ins Casino gegenueber der Marina Bay Sands, allerdings hatte mein Vater seinen Reisepass nicht dabei und wir wurden somit nicht reingelassen.

Am Samstag haben wir uns dann am Flughafen getroffen und waren vor dem Abflug noch zusammen essen.

Phuket & Koh Phi Phi – Thailand

Am Mittwoch morgen den 17.11 ging es mit meinem Schatz nach Phuket. Wir wollten die Insel erkunden und dann am Donnerstag mit einer Fähre nach Koh Phi Phi fahren und dort bis Samstag 20.11 verweilen.

Vor dem Abflug nach Phuket am Changi Airport

Vor dem Abflug nach Phuket am Changi Airport

Nach der Ankunft nahmen wir uns ein Taxi vom Flughafen nach Phuket Town. Hier befindet sich die Anlegestelle für die Fähren von und nach Koh Phi Phi. Wir wollten hier übernachten, so dass wir am nächsten morgen das Risiko von Verkehr und anderen Unbekannten minimieren konnten. Die Fahrt vom Flughafen nach Phuket Town dauert ca. 40 Minuten und geht einmal quer über die Insel. Man bekommt daher schon mal viel zu sehen.

In Phuket Town angekommen quartierten wir uns dann in einem gar nicht so schlechten Hotel für eine Nacht ein (500 Baht). Danach liehen wir uns direkt einen Roller. Der Rollerverleih befand sich 2 Minuten zu Fuß um die Ecke vom Hotel.

Im Hotel nach der Ankuft

Im Hotel nach der Ankuft

Rollerverleih

Kurz vor Abfahrt

Dann ging es los in Richtung Süden der Insel. Zunächst aber waren wir hungrig und hielten daher auf dem Weg in Richtung Chalong und Chalong Beach bei einem Restaurant an der Straße an. Die Auswahl war hier nicht allzu groß und wir entschieden uns für Reis mit grünem Curry und Chicken. Naja, was soll man sagen: Das Essen war so scharf, dass Kathrin es so gut wie gar nicht essen konnte und ich es mir unter höllischen Schmerzen reigezwungen habe.

Strassenrestaurant Phuket

Thai-scharf

Dann ging es weiter nach Chalong und Chalong Beach.

Chalong Beach

Chalong Beach

Chalong Beach

Chalong Beach

Chalong Beach

Chalong Beach

und dann bis an die Südspitze bei Rawai und Rawai Beach.

Rawai Beach

Rawai Beach

Im Süden gab es dann einen schönen Aussichtspunkt und man konnte einen Berg ein Stueck weit herunter laufen bis an die Spitze. Der Weg sah von oben gar nicht so schlimm aus, war aber in Wirklichkeit auch Thai-scharf. Hieraus ergab sich aus der Retrospektive dann eine lustige Geschichte. Da ich neben dem Rucksack, Kamera und Landkarte noch den Helm hatte und der Weg zwischen Büschen auf unbefestigtem Boden entlang ging, entschied ich mich den Helm aufzusetzen. Das hatte den Vorteil, dass ich zumindest eine Hand frei hatte und im Falle eines Sturzes wenigstens einen Helm auf hätte. Dazu kam, das es unerträglich heiß war! Als wir an der Spitze ankamen machten wir dann wie immer Fotos. Die Kulisse war insbesondere schön. Als wir uns jedoch im Nachhinein die Fotos anschauten sehe ich aus wie ein 13-Jähriger, der sich verlaufen hatte. Ich weiß gar nicht mehr ob wir uns 15 oder 20 Minuten vor Lachen nicht mehr einbekommen haben. Die Fotos wurden somit legendär und ich habe sie, obwohl ich auch andere habe, spaßeshalber im Blog mal selektiv hochgeladen.

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Suedspitze/Aussichtspunkt

Danach ging es weiter in Richtung Norden. Zunächst kamen wir nach Kata Beach, Karon Beach und großen bekannteren Strand: Patong Beach.

Blick auf Kata, Karon und Patong Beach

Blick auf Kata, Karon und Patong Beach

Am Karon Beach

Am Karon Beach

Am Karon Beach

Am Karon Beach

Blick auf Patong Beach

Blick auf Patong Beach

Irgendwo 10 Minuten Fahrt von Patong Beach entfernt

Irgendwo 10 Minuten Fahrt von Patong Beach entfernt

...mit Helm

...mit Helm

Ab hier wollte Kathrin dann mal Rollerfahren und ich habe sie fahren lassen und ein wenig mit meiner Kamera herumgespielt. Da es gerade etwas bewölkt war und durch den Fahrtwind doch recht kühl war, bekam sie Gänsehaut. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich mit dem Makro-Modus der Kamera gerade versucht und inkl. Blitz ein Knallerbild hinbekommen:

Kathrin am Steuer

Kathrin am Steuer

Makro-Modus Fail

Makro-Modus Fail

Zu diesem Zeitpunkt war die Zeit schon recht fortgeschritten und wir wollten unbedingt noch Elefantenreiten machen. Hierzu mussten wir nur ein Stück noerdlich von Patong Beach fahren. Als wir ankamen waren wir die einzigen Kunden. Man sagte uns, dass das Elefantenreiten 30 Minuten dauert und 800 Baht pro Person kostet. Ich handelte den Gesamtpreis von 1600 Baht noch auf 1200 Baht herunter und dann ging es auch schon los. Wir nahmen auf dem Sitz auf dem Rücken des Elefanten platz. Dann ging es in die Berge hinter dem offensichtlichen Familienbetrieb. Wir kamen am Wende- und Aussichtspunkt des Elephantenreiten gerade rechtzeitig um 17:30 Uhr an, denn die Sonne begann gerade unter zu gehen. Der Tourguide hat uns dann gesagt, wir sollen uns in den Nacken des Elefanten setzen, er mache ein paar Bilder von uns. Wir gaben ihm Kathrins Nikkon Kamera und er fing fleißig an Bilder zu machen. Als wir ihn dann darauf hinwiesen, dass ca. 50 Bilder langen, meinte er immer nur „ok, ok only one more“. Aus dem einen mehr wurden dann weitere 25 Bilder mehr. Aber es war recht lustig. Wir durften dann im Nacken des Elefanten zurück ins Lager reiten. Da Kathrin direkt im Nacken saß hatte sie keine Probleme. Da ich aber hinter ihr saß, wo sich die Schultern des Elefanten befinden und diese sich beim Laufen, insbesondere wenn es bergauf und bergab über Stock und über Stein geht, auf und ab bewegen (ca. 30 cm) hatte ich alle Hände voll zu tun mich festzuhalten und nicht runter zu fallen.

Das Elefantenlager

Das Elefantenlager

Das Elefantenlager

Das Elefantenlager

Beim Elefanten-"Einstieg"

Beim Elefanten-"Einstieg"

"... ok, ok only one more."

"... ok, ok only one more."

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten bei Sonnenuntergang

Elefantenreiten: Ausblick auf die Kueste

Elefantenreiten: Ausblick auf die Kueste

Elefantenreiten: Ausblick auf die Kueste

Elefantenreiten: Ausblick auf die Kueste

"Unser" Elefant

"Unser" Elefant

Zurück im Lager stiegen wir dann ab und haben den hauseigenen Affen noch ein wenig nach Flöhen in unseren Haaren suchen lassen.

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Affendurchsuchung

Vom Elefantenreiten aus ging es dann direkt zurück Richtung Phuket Town, da es bereits dunkel wurde und wir noch die ganze Inseln überqueren müssen. Auf dem Rückweg hielten wir dann bei einem Markt an und haben hier etwas gesnackt (siehe auch Video).

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Snacking auf einem Nightmarket, irgendwo in der Mitte von Phuket.

Anschließend ging es bereits im Dunkel weiter Richtung Hotel (siehe auch Video). Wir kamen jedoch irgendwo im Inneren der Insel, die nun wirklich alles außer touristisch war, noch an einer Art Fest vorbei. Wir parkten unseren Roller ordnungsgemäß in einer winzigen Lücke zwischen zwei von 100.000 anderen Rollern und gingen auf das Fest. Dort spielte jemand Gitarre, es gab zu essen und jede Menge Stände, die diverse Dinge verkauften. Wir entschieden uns ein T-Shirt bedrucken zu lassen mit unseren Namen auf thailändisch. Während diese angefertigt wurden, haben wir uns ein paar Garnelen gekauft und diese auf einer Mauer neben der live Musik gegessen. Wir müssen aufgefallen sein, denn der Gitarrist hat uns direkt begrüßt und irgendein Witz auf thailändisch gerissen, da uns auf einmal alle angeschaut haben und gelacht haben…oder hatte ich etwa noch mein Helm auf ;-)

Cocktailstand auf dem Volksfest

Cocktailstand auf dem Volksfest

Ein Cocktail haben wir uns auch gegoennt...

Ein Cocktail haben wir uns auch gegoennt...

Nach dem Fest ging es dann aber endgültig ins Hotel und der Tag und damit Phuket waren beendet.

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem Kaffee und etwas Essen zum mitnehmen an die Fähre. Dort konnten wir dann das Ticket nach Koh Phi Phi für 1000 Baht pro Person erwerben. Gegen 9:30 Uhr legte die Fähre ab. Da wir unter den ersten waren, die aufs Boot gingen, hatten wir einen schönen Platz auf dem Sonnendach. Es folgten 2h Fahrt.

Kurz nach dem Ablegen von Phuket

Kurz nach dem Ablegen von Phuket

Auf dem Sonnendach der Faehre.

Auf dem Sonnendach der Faehre.

Auf der Faehre nach Koh Phi Phi

Auf der Faehre nach Koh Phi Phi

Koh Phi Phi Leh (wenn ich mich recht erinnere)

Koh Phi Phi Leh (wenn ich mich recht erinnere)

Koh Phi Phi Leh (wenn ich mich recht erinnere)

Koh Phi Phi Leh (wenn ich mich recht erinnere)

Die Rueckseite von Koh Phi Phi Don

Die Rueckseite von Koh Phi Phi Don

Bei der Einfahrt in die Ton Say Bay von Koh Phi Phi Don.

Bei der Einfahrt in die Ton Say Bay von Koh Phi Phi Don.

Bei der Einfahrt in die Ton Say Bay von Koh Phi Phi Don.

Bei der Einfahrt in die Ton Say Bay von Koh Phi Phi Don.

An dieser Stelle sei vllt. Kurz erwähnt wie genau Koh Phi Phi aussieht: Koh Phi Phi besteht prinzipiell aus zwei Teilen: Koh Phi Phi Don (hier wird gewohnt und es gibt auch Strand und hier sind alle Restaurants und Bars) und Koh Phi Phi Lay (hier befindet sich unter anderem die Maya Bay bekannt aus dem Film „The Beach“). Um diese beiden Inseln herum gibt es dann noch jede Menge kleinere Inseln. Siehe folgende Karte:

 

Karte Koh Phi Phi

Karte Koh Phi Phi

Koh Phi Phi Don wiederum hat zwei „Hauptstrände“: Ton Sai Bay (die Vorderseite, da hier die Fähren ankommen und recht viel Leben ist) und Loh Dalum Bay (die Hinterseite, genau so schön, wenn nicht sogar schöner, da weniger los). Daneben gibt es dann noch jede Menge andrer Strände, u.a. Long Beach, an dem wir uns niedergelassen haben (zu sehen auf der oberen Karte).

 

Die "Stadt" und ihre beiden Straende.

Die "Stadt" und ihre beiden Straende.

Nach der Ankunft musste ein Guesthouse gebucht werden. Wir entschieden uns für das Viking Resort am Long Beach. Long Beach hatte ich mal als Tipp bekommen, da es da etwas ruhiger sein soll. Das stellte sich auch als war heraus. Der Nachteil ist jedoch, dass man ca. 20-25 Minuten „in die Stadt“ läuft, wo dann Leben ist. Hierbei muss jedoch gesagt werden, dass es keine Straße oder so gibt sondern lediglich ein Trampelpfad durch den Dschungel geht, der eher an klettern und bergsteigen erinnert als an einen gemütlichen Marsch. Allerdings gab es nur für den Donnerstag eine freie Hütte im Viking Resort, da es für Freitag komplett ausgebucht war.

Der Strand "Long Beach" direkt am Eingang zum Viking Resort.

Der Strand "Long Beach" direkt am Eingang zum Viking Resort.

Viking Resort Strand

Viking Resort Strand

Pineapple Fried Rice serviert in einer Pineapple, not bad ey :-)

Pineapple Fried Rice serviert in einer Pineapple, not bad ey :-)

Wir verbrachten den Rest des Tages am Strand in der Naehe unserer Huette, die ca. 5-8 Minuten Fußweg entfert vom Haupteingang des Viking Resort war. Zum Abendessen haben wir uns dann auf in die Stadt gemacht. Dort haben wir uns etwas umgeschaut und zu Abend gegessen. Dann haben wir einen Longtail-Boot-Fahrer für den Freitag gebucht, der uns zu den 6 interessantesten Punkten auf den umliegenden Inseln bringen sollte. Wir haben mit „George“ vereinbart, dass er uns um 7:30 Uhr abholt. Wir wollten unbedingt so früh los, dass wir unter den ersten an der Maya Bay sind sein wollten und diese ohne großen Touristenandrang besichtigen wollten. Anschließend haben wir uns in einer Bar niedergelassen, in der es eine recht gute Feuershow gab (siehe hierzu Video). Gegen 23 Uhr ging es zurück Richtung Hütte.

Unsere Huette im Viking Resort

Unsere Huette im Viking Resort

Huette Innenansicht

Huette Innenansicht

In der hauseignen Haengematte

In der hauseignen Haengematte

Am Viking-Strand vor unserer Huette

Am Viking-Strand vor unserer Huette

Am Viking-Strand vor unserer Huette

Am Viking-Strand vor unserer Huette

Blick in die Ton Say Bay von Kph PP Don

Blick in die Ton Say Bay von Kph PP Don

Blick in die Ton Say Bay von Kph PP Don.

Blick in die Ton Say Bay von Kph PP Don.

In der Haengematte am Viking-Strand vor unserer Huette

In der Haengematte am Viking-Strand vor unserer Huette

Am Abend auf dem Weg in die "Stadt".

Am Abend auf dem Weg in die "Stadt".

Am nächsten Morgen ging es dann entsprechend früh raus, da wir ja noch was frühstücken wollten. Die Tour war für 6h angesetzt und es gab unterwegs weder was zu trinken noch zu essen. Wir hatten uns daher voraussichtlich am Vorabend im Restaurant etwas zum mitnehmen bestellt was als Mittagessen dienen sollte. Das erwies sich nun als äußerst praktisch, denn um 7 Uhr war weit und breit niemand zu sehen. UUnser Mittagessen musste daher teilweise als Frühstück herhalten. Unser Fahrer George verspätete sich dann auch noch um 30 Minuten, so dass wir im Endeffekt wenigsten dann doch noch einen Kaffee im Restaurant des Viking Resort bekamen.

Dann ging es zu den folgenden Punkten:

  • Maya Bay
  • Loh Samah Bay
  • Viking Cave
  • Bamboo Island (ca. 1h Fahrt, leider keine Bilder gemacht daher nur verlinkt)
  • Shark Point
Unser Long-Tail-Boot-Fahrer "George"

Unser Long-Tail-Boot-Fahrer "George"

Auf dem Weg in die Maya Bay

Auf dem Weg in die Maya Bay

Bei der Einfahrt in die Maya Bay

Bei der Einfahrt in die Maya Bay

Die Maya Bay

Die Maya Bay

In der Maya Bay am morgen gegen ca. 8:30 Uhr.

In der Maya Bay am morgen gegen ca. 8:30 Uhr.

In der Maya Bay am morgen gegen ca. 8:30 Uhr.

In der Maya Bay am morgen gegen ca. 8:30 Uhr.

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

In der Maya Bay

Ich am Strand der Maya Bay. Fast so gut wie der "Cabriolet"-Typ aus Hollywood...wie heisst der doch gleich? Ah ja Leonardo diCabriolet

Ich am Strand der Maya Bay. Fast so gut wie der "Cabriolet"-Typ aus Hollywood...wie heisst der doch gleich? Ah ja Leonardo diCabriolet

Loh Sama Bay

Loh Sama Bay

Loh Sama Bay

Loh Sama Bay

Loh Sama Bay

Loh Sama Bay

Viking Cave

Viking Cave. Man durfte allerdings nicht in die Hoehle rein. Die Stuetzpfeiler waren wohl da diese "Touristenattraktion" am Leben zu erhalten...?

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island. This is your captain speaking. We are on our way to Bamboo Island travelling at a speed of 2 knots and about 1.5 meters above sea level. We will arrive shortly in about 45 Minutes. The whether is freaking hot at about 34 degrees Celcius. In the unlikely event of emergency, do whatever you think is appropriate.

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island

Auf dem Weg nach Bamboo Island. Ostkueste von Koh Phi Phi Don. Ich glaube das war Loh Ba Kao Bay.

Der noerdliche Teil von Koh Phi Phi

Der noerdliche Teil von Koh Phi Phi

Der noerdliche Teil von Koh Phi Phi

Der noerdliche Teil von Koh Phi Phi

Auf dem Rueckweg von Bamboo Island

Auf dem Rueckweg von Bamboo Island hielten wir noch mal in dieser Bucht zum schnorcheln

Schnorchelm am Shark-Point

Schnorchelm am Shark-Point. Klingt interessant, war es aber nciht so wirklich, da nicht mehr und nciht weniger zu sehen war als an allen anderen Schnrchelstellen. Ob am "Shark Point" jemals ein Hai war...?

Wir waren gegen 14 Uhr zurück, haben uns ein wenig schlafen gelegt und haben uns dann gegen Abend wieder auf den Weg in die Stadt gemacht. Wir wollten uns an diesem Tag die andere Seite des Strand anschauen, so dass wir in der Summe annähernd die Insel, zumindest im unteren Teil, einmal komplett gesehen haben.

Am Abreisetag, Samstag den 20.11, haben wir zunächst ausgeschlafen und dann gemütlich gefrühstückt. Anschließend die Koffer gepackt und ausgecheckt. Dann sind wir noch auf einen Berg gelaufen, da sich dort ein Aussichtspunkt befinden sollte. Diesen haben wir auch nach ca. 40 Minuten Laufen in unausstehlicher Hitze und mehrmaligem Verlaufen gefunden und erreicht. Wir mussten uns auf dem Rückweg beeilen, da unser Wassertaxi um 13 Uhr vom Viking Resort abfuhr. Dieses haben wir aber noch rechtzeitig erreicht.

Am Aussichtspunkt

Am Aussichtspunkt

Am Aussichtspunkt

Am Aussichtspunkt

Links

Links

Mitte

Mitte

Rechts

Rechts

Es ging dann mit der Fähre um 14:30 Uhr zurück nach Phuket. Dort kamen wir gegen 17 Uhr an. Dann ging es mit einem Minivan in die Nähe vom Flughafen. Von dort mit einem Taxi an den Flughafen. Unser Flieger sollte um 22:00 Uhr abheben, hatte dann aber 3,5h Verspätung und wir mussten uns daher bis Nachts um 1:30 Uhr die Zeit am Flughafen vertreiben. Wir waren dann morgens um 4:30 Uhr zu Hause in der Wohnung in Singapore und damit war der definitiv teuerste und definitiv einer der besten Kurzurlaube zu ende.

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